Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
10. Oktober 2014

Veränderungen im Business durch IT Health Checks als wirksames Instrument

Aus der Erfahrung vieler Projekte wissen wir, dass in vielen Unternehmen das Interesse an der IT als einer entscheidenden und unverzichtbaren Ressource für alle Geschäftsprozesse im Unternehmen wächst. Geschäftsführung und CFOs erkennen zunehmend, dass sich nur über die IT ein großer Teil der Innovationen und Effizienzsteigerungen erreichen lässt, die wiederum zu Wettbewerbsvorteilen führen. Das heißt aus CFO-Sicht beispielsweise die Einrichtung von Shared-Services-Centern, über die sich Dienstleistungen zentral koordinieren lassen, und Compliance -Programme, um gesetzliche und regulatorische Vorgaben wirtschaftlich zu erfüllen.

Dabei erleben wir aber auch stetig wiederkehrende Themen einer „technikverliebten“ IT, die sich mit Blick nach innen vorwiegend auf die Herausforderungen des Tagesgeschäfts konzentriert, und dabei die Veränderungen der „Business“-Welt außen aus den Augen verliert.

Obwohl Outsourcing mittlerweile als Management-Tool fest etabliert ist, ist es für viele CIOs z.B. eine große Herausforderung, in einer ausgelagerten IT-Umgebung den Wechsel der direkten Führung auf das Managen von Dienstleistungen umzusetzen. Für ausgelagerte Dienstleistungen, die durch einen Vertrag geregelt sind und über SLAs gemessen werden, bekommt Prozessdisziplin eine weit größere Bedeutung. Performanceprobleme sind nicht mehr auf der Personalebene zu adressieren, sondern durch Prozesse des Provider-Managements.

Tatsache ist auch, dass die IT-Services häufig nicht die passgenaue Unterstützung bieten, um die geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig wirtschaftlich zu sein. Eine IT ist „ready“, wenn sie konkrete Zielvorgaben aus Sicht der Geschäftsprozesse erfüllt (das „Buzzword“ heißt Business Case, d.h. wie jede andere Unternehmensfunktion muss auch die IT ihren finanziellen Wertbeitrag nachweisen).

Die „Brücke“ zwischen CFO und CIO ist IT-Governance, d.h. die verantwortungsvolle Steuerung der IT, und IT- Controlling, d.h. mit anerkannten Methoden für Kosten-/Leistungstransparenz in der IT zu sorgen. Das Unternehmen muss seine IT über geeignete Kennzahlen steuern können. Dazu gehört, Service Levels zu definieren und zu reporten (Verfügbarkeit, Performance, Finanzkennzahlen), aber auch, die Risiken in der IT zu kennen – Richtigkeit und Vertraulichkeit unternehmenskritischer Daten.

Health Checks zu konkreten Herausforderungen der IT bieten sich als schnelle und kostengünstige Alternative für aufwändige Analysen an, um die Argumente herauszuarbeiten, mit denen ein CIO oder IT-Verantwortlicher die Leistungsfähigkeit und den Mehrwert „seiner“ IT Abteilung gegenüber dem CFO oder der Geschäftsleitung transparent und überzeugend darstellen kann, d.h.

· Standortbestimmung: Wir bewerten Ihre IT, prüfen die Wirksamkeit und liefern einen Managementbericht über Verbesserungen.

· Verbesserungspotenziale: Wir analysieren technische und organisatorische Maßnahmen, zeigen Schwachstellen auf und erarbeiten konkrete Gegenmaßnahmen.

· Wirtschaftlichkeitsbewertung: Wir unterstützen Sie durch zielgruppenorientierte Definition von Kennzahlen, die Leistung Ihrer IT in den Vokabeln des Business zu erklären und einprägsam darzustellen.

IT Health Checks bilden den Startpunkt für eine Verbesserung von Reifegrad und Wirkungsgrad der IT, zeigen die Handlungsfelder auf und decken alle relevanten Aspekte zur Steigerung des IT-Wertbeitrags ab. Typische Fragestellungen in der Praxis sind die Compliance mit Standards der Informationsicherheit (ISO27001, BSI, COBIT), die Fähigkeit der IT zur Entwicklung zum Dienstleister (SLAs, Standardabläufe, Steuerung der IT über Kennzahlen) oder der Standardisierungsgrad der IT-gestützten Prozesse zur wirksamen Abdeckung der Kundenanforderungen (z.B. Aufzeigen von Gaps zu SAP Best Practices bei Geschäftsprozessen, die umfassend durch SAP unterstützt werden).

IT Health Checks basieren auf bewährten Vorgehensmodellen, bewerten qualitative und quantitative Verbesserungspotentiale innerhalb der IT, führen zu kontinuierlichen Einsparungen undsind von uns mehrfach erfolgreich auch im Mittelstand eingesetzt worden.

Als unabhängige Experten nehmen wir die IT unter die Lupe. Wir leiten Anforderungen an ein für unsere Kunden passendes Managementsystem der IT ab und entwickeln geeignete Kennzahlen zur Steuerung der IT. Und wir formulieren Empfehlungen, wie sich das Gap zwischen den bereitgestellten IT-Services und dem, was das Business will und benötigt, geeignet schließen lässt.“

Norbert Fuchs TCI-Partners

Teilen:
Weitere Artikel
Digitales Aufmaß im Bau: Wie Scanflow Solutions Bestandsdaten nutzbar macht
Business
Digitales Aufmaß im Bau: Wie Scanflow Solutions Bestandsdaten nutzbar macht

Wer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.

6 Min. LesezeitLesen
Glas im Gewerberaum: Worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten
Guide's
Glas im Gewerberaum: Worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten

In Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.

5 Min. LesezeitLesen
Edi Renovierung aus Taufkirchen: Innenausbau und Modernisierung im Raum München
Ratgeber
Edi Renovierung aus Taufkirchen: Innenausbau und Modernisierung im Raum München

Wer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite