News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
10. Mai 2021

Kundenbetreuung: Mit diesen Lösungen zum Erfolg

Der Chatbot: Schnelle Antworten per Bot

Für viele Unternehmen lohnt sich die Implementierung eines Chatbots, der Kunden ganz automatisiert betreuen kann. Diese Software versucht an Hand von Schlagwörtern in der Fragestellung des Kunden herauszufinden, um welches Problem es sich handeln könnte und stellt direkt hilfreiche Ressourcen zur Verfügung. So kann der Chatbot Auskünfte über einen Bestellstatus geben, dabei helfen, Produkte oder Dienstleistungen zu reklamieren oder bei oft gestellten Fragen auf die FAQs verweisen. Je nachdem wie ausgeklügelt das System ist, kann der Chatbot sogar relativ individuelle Anfragen betreuen. Sind die Limits des Programms erreicht, können weitere Fragen immer noch an einen Mitarbeiter überstellt werden. Dieser kann dann aus der Konversation des Chatbots bereits wichtige Details erhalten und eine schnelle Lösung bieten. Der Chatbot lohnt sich vor allem für jene Anbieter, die sehr oft ähnliche Fragen erhalten. Können diese ohne die Hilfe eines Mitarbeiters gelöst werden, ist der Bot einfach ideal.

Der Helpdesk: Übersichtliche Organisation von Anfragen

Wer Kundenanfragen nur persönlich bearbeiten möchte, kann mit einem professionellen Helpdesk viele Probleme aus der Welt schaffen. Mit der passenden Software kann für jede Anfrage ein Ticket erstellt werden, sodass alle Aufträge übersichtlich aufgelistet werden. Immer wenn ein Thema bearbeitet wird, kann der jeweilige Mitarbeiter den Status verändern und wichtige Kommentare hinterlassen. In einer grafischen Übersicht können Manager gleichzeitig die Ressourcen überprüfen und kontrollieren, ob genügend Mitarbeiter für den Helpdesk eingesetzt werden. Ein nützlicher Helpdesk verfügt außerdem über eine Wissensdatenbank, in der mögliche Lösungen und Informationen für unterschiedliche Themen bereitstehen.

Callcenter: Intern oder extern?

Viele Unternehmen setzen im Bereich des Kundendienstes weiterhin auf das Telefon. Hier können sich Kunden hinwenden, die einen direkten Gesprächspartner haben möchten, um ihr Problem zu schildern. Callcenter sind eine sehr beliebte Methode, können allerdings auch kostspielig werden. Wer eigene Mitarbeiter ans Telefon setzt, muss diese auch bezahlen, wenn keine Anrufe hereinkommen. Im Vergleich dazu: Kommen Anfragen per E-Mail herein, kann ein Mitarbeiter sie auch später beantworten, es muss also niemand ständig neben dem Hörer sitzen. Um Kosten zu sparen, entscheiden sich viele Unternehmen dazu, ein großes Callcenter zu engagieren, um den Kundenservice zu übernehmen. Hier werden Firmen-externe Betreuer gebrieft und können dann die Anfragen der Kunden bearbeiten. Bei Spezialfällen müssen sie sich allerdings gegebenenfalls an das Unternehmen wenden und weitere Lösungsansätze einholen.

Ob man sich für einen Chatbot, einen Helpdesk oder ein Callcenter entscheidet, hängt ganz von den Bedürfnisse der Kunden ab. Online-Lösungen werden vor allem von einer jungen Zielgruppe bevorzugt, während ältere Menschen meist das Telefon vorziehen. Dazu stellt sich die Frage, welche Ressourcen man im eigenen Unternehmen für den Kundenservice bereitstellen möchte. Besonders sparsam ist die Methode des Chatbots, der automatisiert arbeitet, aber auch dieser hat seine Grenzen. Anfragen, die der Bot nicht lösen kann, müssen trotzdem an einen Mitarbeiter weitergeleitet werden.

Teilen:
Weitere Artikel
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere
Karriere
Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

Versicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

Lesen
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
Business
Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

Lesen
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft
Karriere
Wie werde ich Feuerwehrmann? Der Weg in einen Beruf mit Verantwortung, Technik und Einsatzbereitschaft

Wer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Lesen
Zur Startseite