Der Chatbot: Schnelle Antworten per Bot
Für viele Unternehmen lohnt sich die Implementierung eines Chatbots, der Kunden ganz automatisiert betreuen kann. Diese Software versucht an Hand von Schlagwörtern in der Fragestellung des Kunden herauszufinden, um welches Problem es sich handeln könnte und stellt direkt hilfreiche Ressourcen zur Verfügung. So kann der Chatbot Auskünfte über einen Bestellstatus geben, dabei helfen, Produkte oder Dienstleistungen zu reklamieren oder bei oft gestellten Fragen auf die FAQs verweisen. Je nachdem wie ausgeklügelt das System ist, kann der Chatbot sogar relativ individuelle Anfragen betreuen. Sind die Limits des Programms erreicht, können weitere Fragen immer noch an einen Mitarbeiter überstellt werden. Dieser kann dann aus der Konversation des Chatbots bereits wichtige Details erhalten und eine schnelle Lösung bieten. Der Chatbot lohnt sich vor allem für jene Anbieter, die sehr oft ähnliche Fragen erhalten. Können diese ohne die Hilfe eines Mitarbeiters gelöst werden, ist der Bot einfach ideal.
Der Helpdesk: Übersichtliche Organisation von Anfragen
Wer Kundenanfragen nur persönlich bearbeiten möchte, kann mit einem professionellen Helpdesk viele Probleme aus der Welt schaffen. Mit der passenden Software kann für jede Anfrage ein Ticket erstellt werden, sodass alle Aufträge übersichtlich aufgelistet werden. Immer wenn ein Thema bearbeitet wird, kann der jeweilige Mitarbeiter den Status verändern und wichtige Kommentare hinterlassen. In einer grafischen Übersicht können Manager gleichzeitig die Ressourcen überprüfen und kontrollieren, ob genügend Mitarbeiter für den Helpdesk eingesetzt werden. Ein nützlicher Helpdesk verfügt außerdem über eine Wissensdatenbank, in der mögliche Lösungen und Informationen für unterschiedliche Themen bereitstehen.
Callcenter: Intern oder extern?
Viele Unternehmen setzen im Bereich des Kundendienstes weiterhin auf das Telefon. Hier können sich Kunden hinwenden, die einen direkten Gesprächspartner haben möchten, um ihr Problem zu schildern. Callcenter sind eine sehr beliebte Methode, können allerdings auch kostspielig werden. Wer eigene Mitarbeiter ans Telefon setzt, muss diese auch bezahlen, wenn keine Anrufe hereinkommen. Im Vergleich dazu: Kommen Anfragen per E-Mail herein, kann ein Mitarbeiter sie auch später beantworten, es muss also niemand ständig neben dem Hörer sitzen. Um Kosten zu sparen, entscheiden sich viele Unternehmen dazu, ein großes Callcenter zu engagieren, um den Kundenservice zu übernehmen. Hier werden Firmen-externe Betreuer gebrieft und können dann die Anfragen der Kunden bearbeiten. Bei Spezialfällen müssen sie sich allerdings gegebenenfalls an das Unternehmen wenden und weitere Lösungsansätze einholen.
Ob man sich für einen Chatbot, einen Helpdesk oder ein Callcenter entscheidet, hängt ganz von den Bedürfnisse der Kunden ab. Online-Lösungen werden vor allem von einer jungen Zielgruppe bevorzugt, während ältere Menschen meist das Telefon vorziehen. Dazu stellt sich die Frage, welche Ressourcen man im eigenen Unternehmen für den Kundenservice bereitstellen möchte. Besonders sparsam ist die Methode des Chatbots, der automatisiert arbeitet, aber auch dieser hat seine Grenzen. Anfragen, die der Bot nicht lösen kann, müssen trotzdem an einen Mitarbeiter weitergeleitet werden.
BusinessSteigende Energiekosten belasten die Budgets vieler Unternehmen. Gleichzeitig wächst der Aufwand, Energieverbräuche systematisch zu erfassen und auszuwerten. Monatliche Zählerstände reichen dafür kaum aus: Verbrauchsspitzen und ineffiziente Anlagen bleiben zwischen den Ablesungen oft unbemerkt. Moderne Energiemanagementsysteme setzen deshalb auf kontinuierliche Messung, digitale Auswertung und automatisierte Steuerung. Je nach Betriebsgröße reichen die Lösungen von einzelnen digitalen Zählern bis zu Plattformen, die mehrere Standorte und Anlagen zusammenführen. Der Nutzen entsteht dabei nicht durch möglichst viele Daten, sondern durch konkrete Erkenntnisse für den Betriebsalltag.
ExpertentalkEin Möbelstück nach Maß beginnt bei der geplanten Nutzung: Was soll untergebracht werden? Wie bewegt man sich durch den Raum? Welche baulichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden? Sabine Merkl-Lupp kennt diese Fragen aus der täglichen Praxis. Die Schreinermeisterin führt die Schreinerei Merkl in München in zweiter Generation und beschäftigt sich mit individuellen Möbeln, Innenausbau sowie Lösungen für private und gewerblich genutzte Räume. Im Gespräch erklärt sie, worauf es bei der Planung ankommt und weshalb Funktion und Gestaltung von Anfang an zusammengedacht werden sollten. Wer eine qualifizierte Schreinerei in München sucht, trifft hier auf einen Familienbetrieb, dessen Geschichte bis ins Jahr 1969 zurückreicht. business-on.de: Frau Merkl-Lupp, was macht ein gutes Möbel nach Maß aus?
AktuellDie Bundesregierung will das Arbeitszeitgesetz reformieren. Künftig soll nicht mehr die tägliche Höchstarbeitszeit im Mittelpunkt stehen, sondern eine wöchentliche Grenze. Unternehmen könnten ihre Beschäftigten damit an einzelnen Tagen länger einsetzen, ohne dass die regelmäßige Wochenarbeitszeit automatisch steigt. Vor allem Union und Arbeitgeberverbände erhoffen sich mehr Spielraum bei der Personalplanung. Gewerkschaften warnen dagegen vor Überlastung. Innerhalb der Koalition ist die Umsetzung weiterhin umstritten. Was würde sich tatsächlich ändern und welche Folgen hätte das für Unternehmen und Beschäftigte? Was soll sich bei der Arbeitszeit ändern?

