News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
9. September 2021

Phishing-Mails verursachen im Homeoffice die höchsten Schäden

Im Homeoffice verursachen Phishing-Mails deutlich höhere Schäden als im privaten Umfeld oder im Büro, wie eine aktuelle repräsentative Studie mit 5.000 Befragten von G DATA, brand eins und Statista zeigt. In jedem fünften Fall, bei dem Mitarbeitende im Homeoffice einer Phishing-Mail zum Opfer gefallen sind, wurden Zugangsdaten oder persönliche Daten ausgeleitet. Im Büro waren dies nur 14,6 Prozent. Weitere Schäden waren Identitätsdiebstahl sowie finanzielle Verluste.

„Wir haben seit Beginn der Pandemie davor gewarnt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice erhöhtem Stress ausgesetzt sind – und somit anfälliger für Phishing-Mails sind“, sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA. „Diese Studie bestätigt unsere Annahmen und macht den Handlungsbedarf deutlich.“

Auch wenn die Gefahr durch Phishing im Homeoffice am höchsten ist, kommen die meisten Mails in den privaten Accounts der Nutzer an. Deutschlandweit haben dies 31 Prozent der Befragten angegeben. Auch im Büro und im Homeoffice ist das Risiko durch betrügerische Mails hoch. Dabei macht die Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ deutlich: Das tatsächliche Risiko ist im Homeoffice regional verschieden. In Bremen (14,3 Prozent), Berlin (13,9 Prozent) und Hamburg (11,9 Prozent) haben Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer das höchste Risiko, eine Phishing-Mail im Homeoffice zu erhalten.

Diese exklusiven Zahlen zur Phishing-Gefahr in Deutschland sind nur ein kleiner Einblick in das Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA, brand eins und Statista. Neben einer großangelegten Arbeitnehmerumfrage fasst das Magazin die wichtigsten Daten zum Stand der Cybersicherheit zusammen.

(ots)

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer
    Wirtschaft
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer

    Der erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.

    4 Min. LesezeitLesen
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen
    Wirtschaft
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen

    In der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite