Positiver Ausblick für 2022: Social-Trading-Plattform NAGA setzt sich neue Ziele

Rückblick & Prognose: 2021 war erfolgreich, das Jahr 2022 soll besser werden
Das Jahr 2021 soll, wenn alles sich so entwickelt wie bisher, für die NAGA Group ein Wachstumsjahr werden. Bei einem Konzernumsatz zwischen 50 und 52 Millionen Euro und einem Konzern-EBITDA im Bereich zwischen 13 und 15 Millionen Euro können die Unternehmenslenker und die Aktionäre mit dem Geschäftsergebnis überaus zufrieden sein. Die Aktie von NAGA spiegelt die positive Entwicklung ebenfalls wieder. Nach einem Anstieg auf etwa 8,75 Euro im Februar 2021 bewegte sich der Aktienwert Anfang Juli im Bereich von 5,70 Euro und liegt Anfang Dezember 2021 wieder bei etwas über 7,80 Euro.
uch für das kommende Jahr sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg. Daher erwartet man für 2022 einen Konzernumsatz im Bereich zwischen 95 und 105 Millionen Euro, was eine Verdoppelung des Jahresergebnisses bedeuten würde. Das Konzernergebnis soll zwischen 25 und 30 Millionen Euro betragen.
Um das Wachstum weiter voranzutreiben, hat NAGA verschiedene Maßnahmen bereits durchgeführt oder plant sie für das nächste Jahr. So konnten kürzlich durch eine sogenannte Barkapitalerhöhung 34 Millionen Euro an Wachstumskapital erzielt werden. Mit diesem Geld wurden neue Aktien zum Ausgabepreis von 8 Euro pro Stück bei qualifizierten Investoren platziert. Für 2022 plant das Unternehmen zudem den Börsengang an die US-Technologiebörse NASDAQ und wenn alles gut läuft, sollte der IPO bis zur zweiten Hälfte 2022 abgeschlossen sein. Mit dem Börsengang in den USA möchte sich NAGA einen größeren Investorenkreis erschließen und sich noch stärker auf dem Kapitalmarkt profilieren.
Eine wohl auch durch den Brexit bedingte Maßnahme ist die von NAGA angekündigte, bis Ende 2021 abgeschlossene Beendigung sämtlicher Geschäftsbeziehungen mit Kunden in Großbritannien. Die sich aus diesem Schritt ergebenden Veränderungen beim Umsatz bzw. der Margen hat das Unternehmen in seiner Prognose für 2022 schon einfließen lassen.
Gesamtentwicklung der NAGA Group
Schaut man sich die Historie des noch jungen FinTechs an, das vom heutigen CEO Benjamin Bilski und zwei Freunden im Jahr 2015 gegründet wurde, darf man durchaus beeindruckt sein. Schon zwei Jahre nach der Gründung ging das Unternehmen an die Börse, wodurch ein Erfolg eigentlich gesichert schien. Durch strategische Fehler sank der Wert der Aktie zeitweise auf gerade noch 60 Cent. Durch den hohen Wertverlust ging bei Investoren und Kunden viel Vertrauen verloren. In der Folge musste eine nicht unerhebliche Zahl von Mitarbeitenden entlassen werden. Erst die Übernahme der Geschäftsleitung durch Gründer Benjamin Bilski im Jahr 2019 brachte einen Turnaround.
Er stellte NAGA auf ein ganz neues Fundament und legte den Fokus auf das Kerngeschäft Social Trading. Darüber hinaus ging er neue Wegen im Bereich der Marketing-Kanäle, indem er Influencer als Werbeträger ins Boot holte und suchte für das Unternehmen finanzstarke Partner. Zudem erschloss er neue Märkte, vor allem in Asien. Erfreulicherweise stieß und stößt das NAGA-Konzept des Social Trading vor allem in Vietnam und Thailand sowie Uruguay auf die Gegenliebe der Einheimischen. Mit den Geschäftszahlen von 2021 wird deutlich, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
Social Trading: Börsenhandel mit neuem Ansatz
Vor allem junge Menschen können dem Handel mit Aktien, ETFs oder digitalen Währungen inzwischen sehr viel abgewinnen und Social Trading ist für einen Großteil der Finanzexperten das Modell, bei dem die jungen, meist unerfahrenen Investoren ihr Geld am sichersten anlegen können. Social-Trading-Plattformen wie NAGA bietet ihren Kunden beispielsweise folgende Funktionen:
- Mehr als 500 handelbare Finanzinstrumente
- Intern verfügbares soziales Netzwerk zum Austausch
- Newsfeed mit aktuellen Informationen
- Copy-Trading (Trades von Profi-Tradern werden kopiert)
- Krypto-Wallet („shared Wallet“ für verschiedene Finanzdienstleistungen)
Die Trading-Plattform erhält für jeden Trade eine Provision, die NAGA zur Finanzierung nutzt. Durch die Provision kann das Unternehmen die Kosten auf einem sehr niedrigen Niveau halten. Für die Kunden wirken sich die niedrigen Kosten positiv aus, weil sie gebührenfrei handeln können und auch keinerlei Depotkosten zahlen müssen.
Investing der Zukunft überzeugt Anleger
Dass die Kombination aus globalem Aktienhandel, digitalen Währungen und sogenannten Payments eine gute Mixtur ist, zeigen die zahlreichen, vor allem jungen Einsteiger, die auf den Trading-Markt drängen. NAGA verzeichnet inzwischen 1 Million Kunden aus 100 verschiedenen Ländern.
Ein wichtiger Aspekt ist die extrem leichte Handhabung solcher Trading-Plattformen. Bei NAGA sind nahezu alle Prozesse digitalisiert (Onboarding, Authentifizierung) und der Zugriff auf die App denkbar einfach. Die Nutzer möchten möglichst eine All-in-One-Lösung für die Verwaltung ihrer Finanzen. Benjamin Bilski sagt dazu: „5 Apps zu haben und 5 verschiedene Anmeldungen bzw. Verifizierungen für ein und dieselbe Sache durchzuführen, ist nicht mehr zeitgemäß.“
- Titelbild: Bild von Albrecht Fietz auf Pixabay
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
