Selbstbewusst Gründen: Wie sich Frauen den Traum der Selbstständigkeit erfüllen können

Sicherheitsbedürfnis vs. unternehmerisches Risiko: Wie sich der vermeintliche Widerspruch auflösen lässt
Business Coaches wie Lea Ernst haben aus der Not eine Tugend gemacht und sich nach und nach auf die Unterstützung von Frauen beim Business-Aufbau spezialisiert. „Zum Start habe ich sowohl Frauen als auch Männer angesprochen. Doch 95 % unserer Kunden waren Frauen und diese haben den Wunsch geäußert, den Fokus auf sie zu legen“, beschreibt Ernst die Gründe für ihre Ausrichtung auf die weibliche Gründerszene. Nach ihrer bisherigen Beratungserfahrung hätten Frauen regelmäßig ein höheres Sicherheitsbedürfnis als ihre männlichen Mitstreiter. Ein Faktor, der vermeintlich im Widerspruch zum Geschäftsrisiko einer Firmengründung steht. Doch die Pandemie hat gezeigt, dass auch die Festanstellung durch die Abhängigkeit von den Entscheidungen des Arbeitgebers weniger krisenfest ist als gedacht. So haben nach Auskunft der Bundesregierung im Corona-Jahr 2020 mehr als eine Million Menschen ihre Arbeit verloren, viele weitere mussten in Kurzarbeit. „Immer mehr Menschen haben sich mit ihrem ‚Plan B‘ beschäftigt“, berichtet die studierte Betriebswirtin von den Auswirkungen auf ihre Beratungspraxis. „Einem Plan B, durch den sie nicht einfach so gekündigt werden können und wo sie mehr Kontrolle haben, was in vielen Fällen eine eigene Selbstständigkeit war.“
Familie, Finanzen, Bürokratie: Ein Plan für alle Herausforderungen
Mit der Frage nach finanzieller Sicherheit eng verbunden ist für viele die Familienplanung. Zumal mit über 42% laut dem Deutschen Start-Up Monitor mit Abstand das Gros der Gründer und Gründerinnen mit 25 bis 34 Jahren im besten Alter für den eigenen Nachwuchs sind. In diese Gruppe fällt auch Business Coachin Lea Ernst, die den Grundstein für ihre digitalen Beratungsfirma Classy Confidence mit 26 legte. Aus ihrer Sicht hilft bei dem Balanceakt vor allem ein Schritt-für-Schritt Business-Plan, um sich nicht zwischen privatem Alltag und geschäftlichem Klein-Klein zu verzetteln. „Es geht vor allem darum, die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge zu tun“, sagt sie. Um auch in schwierigen Phasen die Orientierung zu behalten, unterstützt sie Klientinnen in der 1:1 Beratung anhand eines strategischen Leitfadens.
Der beginnt bei der Entwicklung der Business-Idee. Für die Expertin zählt dabei in erster Linie der Blick auf die eigenen Stärken und Talente. „Zu häufig wird geguckt, was der Markt braucht. Dabei reicht es, wenn man etwas tut, was man ein Stück besser kann als andere Menschen“ sagt sie und rät die Hürden für den Anfang nicht zu hochzusetzen. In Fragen der Marktfähigkeit einer Geschäftsidee setzt sie auf Austausch: Mit Experten aus der Branche, mit der Gründerinnen-Community, aber auch mit Freunden und Bekannten aus dem eigenen Umfeld. Erst dann sollten, so die Business-Beraterin, die zeitintensiven operativen Schritte folgen wie der Aufbau einer Website und das Management von administrativen Aufgaben.
Motivation und Know-How durch Mentoring und ein starkes Business-Netzwerk
Bereits im Jahr 2017 benannte die Kreditanstalt für Wiederaufbau den bürokratischen Aufwand als statistisch häufigstes Problem für Gründer. Um diesen zu meistern, dürfte externe Expertise für viele Erstgründerinnen unverzichtbar sein. Ähnliche Erfahrungen hat auch Lea Ernst gemacht, weshalb sie Kundinnen auch die Möglichkeit einer Beratung durch eine Rechtsanwältin und Steuerberater bereitstellt. Gewerbeanmeldung, Steuererklärung, Impressum, Datenschutz und nicht zuletzt der Gründungsvertrag gehören mittlerweile zum nahezu unerlässlichen Grundstock für die spätere wirtschaftliche Tätigkeit. Damit in der Papierarbeit nicht der Drive verloren geht, lohnt es sich, so Ernst, „einen Mentor zu suchen, der zu dir und deiner Branche passt, da du von seinem Wissen und Netzwerk profitieren kannst und nicht bei null anfangen musst.“ Neben den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Feinheiten könnten gute Mentoren vor allem mit ihrem Mind-Set gute Vorbilder sein, um ergebnisbezogen und proaktiv zu denken.
„Gerade in Krisenzeiten wie diesen sind Problemlöser und spannende Lösungsansätze gefragt“, ist Ernst überzeugt. Ihrer Ansicht könnte die Ausgangslage für den Start in die Selbstständigkeit gerade jetzt kaum besser sein. Die jüngsten Erhebungen des statistischen Bundesamtes, nach denen die Zahl der Neugründungen von Kleinunternehmen im Jahresvergleich um 5,2% gestiegen ist, scheinen ihr Recht zu geben.
ExpertentalkWohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.
ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.
