Urbane Landwirtschaft: Leuchtturm Altmarkgarten Oberhausen

Wie ernähren wir künftig etwa zehn Milliarden Menschen? Die Anbauflächen für Lebensmittel sind begrenzt, der Klimawandel zwingt uns dazu, CO2 einzusparen und damit die Transportwege zu verringern. Für die urbane Produktion sind neue Konzepte gefragt. Die Lösung: Dachgewächshäuser. Auf dem Dach des Jobcenters wurde 2019 in Oberhausen der Altmarktgarten eröffnet. Das Fraunhofer UMSICHT hat hier mit dem inFARMING Konzept einen vielversprechenden Ansatz für die Zukunft der Ernährung entwickelt.
Der Altmarktgarten in Oberhausen ist ein Reallabor. Auf 1.100 Quadratmetern wachsen Kräuter, Salate und Erdbeeren, 160 Quadratmeter sind für das Fraunhofer Umsicht reserviert, um hier weiter zu forschen, neue Entwicklungen und Technologien zu testen und weiterzuentwickeln.

Statt Erde – Nährstofflösungen
Die Pflanzen, die im Altmarktgarten angebaut sind, benötigen keine Erde, sondern werden in einem Substrat angebaut und mit hydroponischen Nährstofflösungen versorgt. „Kräuter und Blattgemüse wachsen schnell. Beispielsweise können wir einen Salatkopf in fünf bis acht Wochen ernten“, so Wolfgang Grüne, Gärtner bei Exner Grüne Innovation. Viele Vorteile, die für die neue Form der urbanen Landwirtschaft sprechen: Das Gemüse ist frischer, weil Transporte entfallen und es wächst quasi vor der Haustür in der Stadt.
Maximale Erträge durch energieeffiziente LEDs
Wichtiger Faktor für die Stadtfarmen: Das Licht! Die Sonne wird durch energieeffiziente LEDs ersetzt. So wurde für die Stadtfarm im Fraunhofer Forschungsbereich ein LED-System entwickelt, das maximale Erträge generiert und in vielen Untersuchungen ist nachgewiesen, dass sich die Qualität über verschiedene Lichtfarben steigern lässt. Jede Pflanze verhält sich anders und so werden die Pflanzeninhaltstoffe gezielt beeinflussen, in dem sie die Lichtquellen variieren. „Die Pflanzen wachsen und gedeihen bei etwa 22 Grad und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit“, so Wolfgang Grüne.

Der Energiekreislauf
Um Energie zu sparen, wurde für das Dachgewächshaus ein integriertes System entwickelt, um Stoffkreisläufe effizienter zu nutzen und die Aufbereitungssysteme effizienter zu gestalten. So wird im Winter die Abluft der Büros zum Heizen des Gewächshauses genutzt, zugleich fördert die CO2-angereichtere Luft das Wachstum der Pflanzen. Außerdem wird das Grauwasser getrennt gesammelt und zu Betriebswasser aufbereitet, das innerhalb des Hauses zur Toilettenspülung sowie zu Forschungszwecken eingesetzt wird.

Indoor-Farming boomt
In den USA wird der vertikale Agrarmarkt bis 2024 auf einen Wert von drei Milliarden US-Dollar anwachsen, so prognostiziert „Research and Markets.“ Inzwischen wird weltweit geforscht, wie Energie, Wasser und Nährstoffe optimal genutzt werden. Die Märkte im Gartenbau verändern sich: Die urbane Landwirtschaft wächst inzwischen auch in Deutschland und deshalb hat sich Exner Grüne Innovation auf den biologischen Anbau wie Urban Farming oder Aquaponik spezialisiert. Auch das Fraunhofer forscht in dem Bereich weiter, um eine gemeinsame Vision eines zukunftsfähigen Agrarsystems umzusetzen. So wurde jetzt das BMBF-Verbundprojekt SUSKULT gegründet und entwickelt Kläranlagen als Ressourcenlieferant. Wenn die Agrarproduktionan Kläranlagen gekoppelt werden, kann man Phosphor, Wasser, Wärme und CO2 als Restprodukte im Sinne einer Kreislaufführung direkt nutzen.
BusinessEine Wohnungsauflösung ist selten eine Angelegenheit, die sich nebenbei erledigen lässt. Oft stehen hinter ihr ein Umzug, ein Todesfall oder die Entscheidung, eine Immobilie zu verkaufen. Dann müssen innerhalb kurzer Zeit Möbel ausgeräumt, persönliche Gegenstände gesichtet und mitunter Jahrzehnte an Hausrat sortiert werden. Gerade in München kommt eine ganz praktische Schwierigkeit hinzu: Wie lässt sich eine komplette Wohnung räumen, wenn der nächste Parkplatz weit entfernt ist und das Treppenhaus kaum Platz für sperrige Möbel bietet? Levis Entrümpelung hat sich auf solche Aufgaben spezialisiert. Das Unternehmen übernimmt Entrümpelungen und Haushaltsauflösungen im Großraum München und in Oberbayern und verbindet die Räumungsarbeiten mit der Bewertung und Verwertung gebrauchter Gegenstände. Ein regionales Unternehmen mit Erfahrung in der Wohnungsauflösung Hinter Levis Entrümpelung steht Marko Levis Lukacevic, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team führt. Seit mehr als zehn Jahren ist der Betrieb nach eigenen Angaben in der Region tätig. Penzberg ist der Hauptsitz, hinzu kommt eine Niederlassung in der Münchner Maxvorstadt. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkunden, Hausverwaltungen, Immobilienbesitzer und gewerbliche Auftraggeber. Auch Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter gehören zum Kundenkreis.
BusinessWenn eine Ehe oder Partnerschaft endet, denken die meisten zuerst an das Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung oder die Aufteilung des Hausrats. Wer ein Unternehmen führt oder selbstständig tätig ist, muss jedoch noch eine zweite Ebene bedenken: die eigene Firma. Wie wirkt sich die Trennung auf den Betrieb aus, welche Rolle spielt der Unternehmenswert bei der Vermögensauseinandersetzung, und wie lässt sich der Geschäftsbetrieb stabil halten? Diese Fragen sind für Unternehmer, Selbstständige und Gesellschafter keine Randnotiz, sondern entscheiden im Ernstfall über die wirtschaftliche Zukunft des Betriebs. Warum eine Trennung für Unternehmer mehr als eine private Angelegenheit ist Bei Angestellten lässt sich das Einkommen vergleichsweise klar beziffern. Bei Selbstständigen und Firmeninhabern sind private und betriebliche Finanzen dagegen oft eng verflochten: Einzelunternehmen, Gesellschaftsbeteiligungen, betrieblich genutzte Immobilien, Darlehen und private Entnahmen können für die rechtliche Einordnung im Trennungsfall relevant werden. Hinzu kommt, dass der Wert eines Unternehmens selten auf den ersten Blick erkennbar ist Bilanzen, stille Reserven und Verbindlichkeiten müssen einzeln betrachtet werden.
StartupOb Neubau, Umbau oder Innenausbau: Bauvorhaben scheitern selten an einer einzelnen Fachleistung. Häufiger entstehen Verzögerungen und Mehrkosten an den Übergängen etwa wenn Entwurf und Ausführungsplanung nicht aufeinander abgestimmt sind, wenn Terminpläne nicht mit der Kostenkontrolle zusammenlaufen oder wenn unklar bleibt, wer in welcher Projektphase welche Verantwortung trägt. Für private Bauherren, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stellt sich deshalb zunehmend die Frage, ob Planung, Steuerung und Umsetzung aus einem koordinierten Ansatz kommen sollten. Dieses Firmenporträt ordnet ein, wie die AdoPlan GmbH aus Laufach diesen Ansatz strukturiert und welche Kriterien Auftraggeber bei der Auswahl eines Planungspartners ohnehin klären sollten. Wenn Bauprojekte an Schnittstellen kompliziert werden
