
Bildrechte: Flickr Classic Star Wars Figures Richard Lewis CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Ob Entertainment- oder Sportbranche – der Verkauf von Fanartikeln funktioniert. Deutlich wird das am Beispiel von Fußball. Zwar machen Sponsoring und Ticketing noch den größten Anteil am Umsatz der Vereine aus. Doch die Einnahmen durch Merchandising sind in den vergangenen Jahren signifikant gestiegen und haben sich innerhalb von drei Jahren fast verdoppelt. Laut Stadionwelt Inside setzten die drei Fußballligen in Deutschland in der Saison 2015/16 mehr als 280 Millionen Euro durch Merchandising um. Das sind rund acht Prozent des Gesamtumsatzes. 243 Milliarden Euro davon entfallen allein auf die 1. Bundesliga.
Spitzenreiter im Milliardengeschäft Merchandise ist allerdings kein Fußballclub, sondern die Walt Disney Company.
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2016 nahm sie allein durch Merchandise-Artikel 56,6 Milliarden US-Dollar ein. Eines der bekanntesten Disney-Franchises – Star Wars – zeigt die finanzielle Relation zwischen eigentlichem Produkt und es begleitenden Fanartikeln: Der Kinofilm „Das Erwachen der Macht“ spielte 2015 international 1,65 Milliarden US-Dollar ein. , während der Verkauf entsprechender Fanartikel rund das Dreifache in Disneys Kassen spülte, nämlich etwa fünf Milliarden Dollar.
Dass Filme wie Star Wars so viel Geld durch Fanartikel generieren, liegt unter anderem an der cleveren Strategie der Disney Company. Fanartikel gibt es lange vor dem Launch des Films, angesprochen werden vor allem Kinder und Jugendliche. Sie wachsen zum Teil mit Merchandise-Artikeln der Star-Wars-Reihe auf, ohne je einen Film aus der Serie gesehen – Sammelkarten, Lego-Modelle, Raumschiffbausätze oder Computerspiele machen das Film-Universum greifbar.
Viele Kinder erleben die Merchandise-Welt also ohne direkten Bezug zum eigentlichen Produkt oder der Marke, die hinter den Fanartikel stehen. Dennoch wird eine starke Bindung zur Marke bzw. zum Produkt geschaffen. Regisseur George Lucas wusste schon früh um die Macht des Merchandise: Bei den Gehaltsverhandlungen mit dem Studio Fox im Jahr 1976 ließ er sich auf weniger Gehalt ein, erhandelte dafür aber die Lizenz- und Merchandise-Rechte für Star Wars. Die Erträge werden auf 20 Milliarden Dollar geschätzt – die Sternensaga ist damit die Filmreihe mit der erfolgreichsten Vermarktung.
Aber nicht nur die Firmen, deren Produkte verkauft werden sollen, verdienen am Merchandise-Geschäft. Mittlerweile haben sich erfolgreiche Handelspartner auf dem Markt etabliert. EMP (Exclusive Merchandise Products) beispielsweise ist in Deutschland einer der erfolgreichsten Fanartikel-Shops im Bereich Rock und Entertainment. In mittlerweile 18 europäischen Ländern werden Waren wie Fanshirts, Banner, Filme und Tonträger sowie zahlreiche Accessoires vertrieben. Der Umsatz belief sich 2017 auf über 200 Millionen Euro.
2018 wurde die Handelsgesellschaft von der Warner Music Group übernommen. Warner will das Know-how und den Erfolg der Direct-to-Fan-Plattform nutzen. Wie Warner in seiner Pressemitteilung betont, sieht man Merchandise-Artikel immer noch als beste Möglichkeit für Fans, ihrer Leidenschaft und Persönlichkeit Ausdruck zu geben.
BusinessSelfcare hat sich längst von einem kurzfristigen Lifestyle-Trend zu einem festen Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils entwickelt. Immer mehr Menschen investieren gezielt in ihr körperliches und mentales Wohlbefinden sei es durch Entspannungsangebote, natürliche Pflegeprodukte oder individuelle Gesundheitskonzepte. Zugleich wächst das Bewusstsein für Prävention und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Diese Entwicklung eröffnet der Wellness-Branche attraktive wirtschaftliche Perspektiven. Für Unternehmen, Gründer und Dienstleister entstehen neue Möglichkeiten, innovative Angebote zu entwickeln und auf die steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Lösungen für mehr Wohlbefinden zu reagieren.
BusinessNutzfahrzeuge sind für viele Unternehmen unverzichtbar. Ob im Handwerk, in der Logistik, im Baugewerbe oder im Dienstleistungssektor sie müssen täglich zuverlässig einsatzbereit sein, damit Abläufe reibungslos funktionieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Ungeplante Ausfälle führen nicht nur zu Reparaturkosten, sondern oft auch zu Terminverschiebungen, Produktionsunterbrechungen oder Lieferverzögerungen. Eine präventive Instandhaltung hilft dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen, Wartungen planbar durchzuführen und die Einsatzbereitschaft des Fuhrparks dauerhaft zu sichern. So lassen sich Kosten reduzieren und die Lebensdauer der Fahrzeuge nachhaltig verlängern. Präventive Wartung statt teurer Reparaturen Viele Unternehmen reagieren erst dann auf Probleme, wenn ein Fahrzeug bereits ausgefallen ist. Diese reaktive Vorgehensweise verursacht häufig hohe Reparaturkosten und ungeplante Standzeiten. Eine präventive Instandhaltung verfolgt einen anderen Ansatz: Regelmäßige Inspektionen und Wartungen helfen dabei, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Bauteile rechtzeitig auszutauschen, bevor größere Schäden entstehen.
VerbraucherEine Fenstermodernisierung kann in Wohn- und Gewerbeobjekten spürbar zur Senkung der Heizkosten beitragen, das Raumklima verbessern und langfristig den Immobilienwert sichern vorausgesetzt, Verglasung, Rahmen und Montage passen zur tatsächlichen Nutzung. Steigende Energiepreise, neue Anforderungen an die Gebäudeeffizienz und ein angespannter Handwerkermarkt setzen Eigentümer, Bauherren und Architekten zusätzlich unter Druck. Wer ein Wohnhaus, ein Bürogebäude, ein Ladengeschäft oder eine vermietete Immobilie betreut, kommt um die Frage nach dem Zustand der Fenster kaum herum. Eine durchdachte Modernisierung ist deshalb keine reine Optikfrage, sondern eine wirtschaftliche Entscheidung und sie sollte mit einem erfahrenen Partner geplant werden, etwa mit den Experten für Fensterbau in Augsburg, die seit 1985 Privatkunden, Bauherren und Architekten in der Region betreuen. Warum Fenster eine unterschätzte Stellschraube sind In vielen Bestandsgebäuden stammen Fenster noch aus älteren Bauphasen, etwa aus den 1980er- oder 1990er-Jahren. Ihre Wärmedämmwerte liegen in der Regel über dem, was moderne Verglasungen leisten. Das kann sich in der Heiz- und Betriebskostenabrechnung niederschlagen: Wärmeverluste über veraltete Rahmen und ältere Verglasungen gehören zu den Posten, die sich durch eine Sanierung gezielt reduzieren lassen. Hinzu kommen Themen wie Schallschutz an verkehrsreichen Standorten, Einbruchsicherheit für Erdgeschossräume und sommerlicher Wärmeschutz in stark verglasten Flächen.
