Vielfalt und Inklusion: Deutsche Unternehmen haben dazu gelernt

Unterschiedliche Denkweisen, Mentalitäten, Erfahrungen und Fachkenntnisse am Arbeitsplatz zusammenbringen, das gelingt immer mehr deutschen Unternehmen. So gibt die Mehrheit der deutschen Beschäftigten (81%) im aktuellen Randstad Arbeitsbarometer (2. Hj. 2020) an, in einem integrativen Arbeitsumfeld tätig zu sein. Damit gelingt deutschen Unternehmen eine deutliche Verbesserung. Noch in 2018 glaubte lediglich jeder zweite Beschäftigte, dass sein Arbeitgeber ein Interesse daran hat, den Querschnitt der Gesellschaft im Unternehmen abzubilden (Randstad Arbeitsbarometer, Q3 2018). „Die vielen Diskussionen der vergangenen Jahre rund um das Thema Diversity zeigen eine deutliche Wirkung“, begrüßt Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Hauptstadtbüros bei Randstad Deutschland, die Entwicklung.
Handfeste Veränderung statt abstrakter Maßnahmen
Doch wie werden Inklusion und Diversity in Unternehmen deutlich? Als wichtigste Faktoren nannten deutsche Beschäftigte: Trainings für Angestellte zur Förderung eines integrativen Handelns (30%), den Aufbau einer vielfältigen Belegschaft (30%) und die Einstellung von Führungskräften mit diversem Hintergrund (22%). „Für Arbeitnehmende zählen handfeste Veränderungen, die zeigen, dass es ihre Arbeitgeber ernst meinen“, sagt Carlotta Köster-Brons. „Abstrakte Maßnahmen wie Spenden oder Aufrufe dazu erachten Mitarbeitende als weniger wichtig für Inklusion und Vielfalt.“
Deutschland bei Diversity europaweit im oberen Mittelfeld
Im europäischen Vergleich positionieren sich deutsche Unternehmen laut aktuellem Arbeitsbarometer allerdings nur im Mittelfeld, wenn es um ein integratives Arbeitsumfeld geht. Sie hängen zwar Betriebe aus Frankreich um 9 Prozentpunkte ab (72 %), doch ziehen Unternehmen in Norwegen (84%), Spanien (84 %) und Großbritannien (84 %) an deutschen Firmen vorbei. „Wichtig ist jetzt, am Ball zu bleiben, um von den Vorteilen von Diversity langfristig zu profitieren. Vielfältige Teams tragen dazu bei, die Profitabilität und Produktivität von Unternehmen zu steigern und sorgen auch im Allgemeinen für eine bessere Mitarbeiterbindung“, betont Carlotta Köster-Brons.
BusinessDie Geschäftsmodelle in der Gastronomie verändern sich spürbar. Das klassische Restaurant bleibt wichtig, doch viele Betriebe tragen sich nicht mehr allein über Mittagstisch, Abendservice und Laufkundschaft. Die Branche reagiert deshalb mit neuen Konzepten, klarer definierten Zielgruppen, besserer Flächennutzung und einem stärkeren Mix aus Genuss, Tempo und digitalem Vertrieb. Genau darin liegt die Chance moderner Gastronomiekonzepte: Sie verbinden Essen, Trinken, Atmosphäre und Wirtschaftlichkeit zu einem belastbaren Gesamtbild. Für Business-orientierte Zielgruppen ist dieser Wandel besonders relevant. Berufstätige, kaufkräftige Erwachsene erwarten Qualität, Komfort und ein Angebot, das in einen dicht gedrängten Alltag passt. Ein Lokal konkurriert daher nicht mehr nur über Speisen, sondern auch über Atmosphäre, Geschwindigkeit, Service und Stil. Aus dieser Entwicklung entstehen neue Geschäftsideen, die die Gastronomiebranche robuster und vielseitiger machen. Geschäftsmodelle Gastronomie – warum neu gedacht wird
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
