News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
10. Februar 2021

Vielfalt und Inklusion: Deutsche Unternehmen haben dazu gelernt

Unterschiedliche Denkweisen, Mentalitäten, Erfahrungen und Fachkenntnisse am Arbeitsplatz zusammenbringen, das gelingt immer mehr deutschen Unternehmen. So gibt die Mehrheit der deutschen Beschäftigten (81%) im aktuellen Randstad Arbeitsbarometer (2. Hj. 2020) an, in einem integrativen Arbeitsumfeld tätig zu sein. Damit gelingt deutschen Unternehmen eine deutliche Verbesserung. Noch in 2018 glaubte lediglich jeder zweite Beschäftigte, dass sein Arbeitgeber ein Interesse daran hat, den Querschnitt der Gesellschaft im Unternehmen abzubilden (Randstad Arbeitsbarometer, Q3 2018). „Die vielen Diskussionen der vergangenen Jahre rund um das Thema Diversity zeigen eine deutliche Wirkung“, begrüßt Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Hauptstadtbüros bei Randstad Deutschland, die Entwicklung.

Handfeste Veränderung statt abstrakter Maßnahmen

Doch wie werden Inklusion und Diversity in Unternehmen deutlich? Als wichtigste Faktoren nannten deutsche Beschäftigte: Trainings für Angestellte zur Förderung eines integrativen Handelns (30%), den Aufbau einer vielfältigen Belegschaft (30%) und die Einstellung von Führungskräften mit diversem Hintergrund (22%). „Für Arbeitnehmende zählen handfeste Veränderungen, die zeigen, dass es ihre Arbeitgeber ernst meinen“, sagt Carlotta Köster-Brons. „Abstrakte Maßnahmen wie Spenden oder Aufrufe dazu erachten Mitarbeitende als weniger wichtig für Inklusion und Vielfalt.“

Deutschland bei Diversity europaweit im oberen Mittelfeld

Im europäischen Vergleich positionieren sich deutsche Unternehmen laut aktuellem Arbeitsbarometer allerdings nur im Mittelfeld, wenn es um ein integratives Arbeitsumfeld geht. Sie hängen zwar Betriebe aus Frankreich um 9 Prozentpunkte ab (72 %), doch ziehen Unternehmen in Norwegen (84%), Spanien (84 %) und Großbritannien (84 %) an deutschen Firmen vorbei. „Wichtig ist jetzt, am Ball zu bleiben, um von den Vorteilen von Diversity langfristig zu profitieren. Vielfältige Teams tragen dazu bei, die Profitabilität und Produktivität von Unternehmen zu steigern und sorgen auch im Allgemeinen für eine bessere Mitarbeiterbindung“, betont Carlotta Köster-Brons.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Levis Entrümpelung: Wenn eine Wohnung leer werden muss und Werte erhalten bleiben sollen
    Business
    Levis Entrümpelung: Wenn eine Wohnung leer werden muss und Werte erhalten bleiben sollen

    Eine Wohnungsauflösung ist selten eine Angelegenheit, die sich nebenbei erledigen lässt. Oft stehen hinter ihr ein Umzug, ein Todesfall oder die Entscheidung, eine Immobilie zu verkaufen. Dann müssen innerhalb kurzer Zeit Möbel ausgeräumt, persönliche Gegenstände gesichtet und mitunter Jahrzehnte an Hausrat sortiert werden. Gerade in München kommt eine ganz praktische Schwierigkeit hinzu: Wie lässt sich eine komplette Wohnung räumen, wenn der nächste Parkplatz weit entfernt ist und das Treppenhaus kaum Platz für sperrige Möbel bietet? Levis Entrümpelung hat sich auf solche Aufgaben spezialisiert. Das Unternehmen übernimmt Entrümpelungen und Haushaltsauflösungen im Großraum München und in Oberbayern und verbindet die Räumungsarbeiten mit der Bewertung und Verwertung gebrauchter Gegenstände. Ein regionales Unternehmen mit Erfahrung in der Wohnungsauflösung Hinter Levis Entrümpelung steht Marko Levis Lukacevic, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team führt. Seit mehr als zehn Jahren ist der Betrieb nach eigenen Angaben in der Region tätig. Penzberg ist der Hauptsitz, hinzu kommt eine Niederlassung in der Münchner Maxvorstadt. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkunden, Hausverwaltungen, Immobilienbesitzer und gewerbliche Auftraggeber. Auch Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter gehören zum Kundenkreis.

    6 Min. LesezeitLesen
    Scheidung und Trennung als Unternehmer: Was Selbstständige und Firmeninhaber beachten sollten
    Business
    Scheidung und Trennung als Unternehmer: Was Selbstständige und Firmeninhaber beachten sollten

    Wenn eine Ehe oder Partnerschaft endet, denken die meisten zuerst an das Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung oder die Aufteilung des Hausrats. Wer ein Unternehmen führt oder selbstständig tätig ist, muss jedoch noch eine zweite Ebene bedenken: die eigene Firma. Wie wirkt sich die Trennung auf den Betrieb aus, welche Rolle spielt der Unternehmenswert bei der Vermögensauseinandersetzung, und wie lässt sich der Geschäftsbetrieb stabil halten? Diese Fragen sind für Unternehmer, Selbstständige und Gesellschafter keine Randnotiz, sondern entscheiden im Ernstfall über die wirtschaftliche Zukunft des Betriebs. Warum eine Trennung für Unternehmer mehr als eine private Angelegenheit ist Bei Angestellten lässt sich das Einkommen vergleichsweise klar beziffern. Bei Selbstständigen und Firmeninhabern sind private und betriebliche Finanzen dagegen oft eng verflochten: Einzelunternehmen, Gesellschaftsbeteiligungen, betrieblich genutzte Immobilien, Darlehen und private Entnahmen können für die rechtliche Einordnung im Trennungsfall relevant werden. Hinzu kommt, dass der Wert eines Unternehmens selten auf den ersten Blick erkennbar ist Bilanzen, stille Reserven und Verbindlichkeiten müssen einzeln betrachtet werden.

    6 Min. LesezeitLesen
    AdoPlan aus Laufach: Wie Bauprojekte durch abgestimmte Planung und Steuerung planbarer werden
    Startup
    AdoPlan aus Laufach: Wie Bauprojekte durch abgestimmte Planung und Steuerung planbarer werden

    Ob Neubau, Umbau oder Innenausbau: Bauvorhaben scheitern selten an einer einzelnen Fachleistung. Häufiger entstehen Verzögerungen und Mehrkosten an den Übergängen etwa wenn Entwurf und Ausführungsplanung nicht aufeinander abgestimmt sind, wenn Terminpläne nicht mit der Kostenkontrolle zusammenlaufen oder wenn unklar bleibt, wer in welcher Projektphase welche Verantwortung trägt. Für private Bauherren, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stellt sich deshalb zunehmend die Frage, ob Planung, Steuerung und Umsetzung aus einem koordinierten Ansatz kommen sollten. Dieses Firmenporträt ordnet ein, wie die AdoPlan GmbH aus Laufach diesen Ansatz strukturiert und welche Kriterien Auftraggeber bei der Auswahl eines Planungspartners ohnehin klären sollten. Wenn Bauprojekte an Schnittstellen kompliziert werden

    5 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite