Wider die Prozesshektik: Warum es sich lohnt, einen Gang zurückzuschalten

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler, heißt es in einem bekannten Sprichwort – das gilt umso mehr dort, wo Dinge unter Druck erledigt werden müssen. Oftmals ist schlicht keine Zeit, Entscheidungen und Prozesse bis zu Ende und in die letzte Verästelung zu denken, bevor sie auf den Weg gebracht werden. Das aber birgt großes Fehlerpotenzial. Fachleute wissen: Es ist um ein Vielfaches sinnvoller, sich zu überlegen, wo genau es eigentlich hingehen soll, bevor etwaige Prozesse ans Laufen gebracht werden. Eine gezielte Absprache der einzelnen Verantwortlichen darüber, welche Themen ein Unternehmen wirklich bewegen, welche Umstände es blockieren oder gar am Vorwärtskommen hindern, findet allerdings in vielen Fällen gar nicht erst statt. Experten, die dann von extern gerufen werden, um das vielleicht schon sinkende Schiff wieder auf Kurs zu bringen, stellen schnell fest: Fragt man zehn verschiedene Manager oder Abteilungsleiter zu ihrer Vision für das Unternehmen, erhält man nicht selten zehn verschiedene Antworten. Meist will einfach jeder irgendwie sein eigenes Ziel erreichen. Dass das nicht zielführend ist, versteht sich von selbst. Genau an dieser Stelle lohnt es sich, einen Gang zurückzuschalten und das Führungsteam wieder aufeinander zu eichen – etwa in einem professionellen Coaching.
Auch beim Coaching handelt es sich um einen Prozess, in dem es darum geht, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, um mehr Achtsamkeit, Klarheit und Wahrheit in die Führung zu bringen. Nur so lässt sich das große Ganze auf ein gemeinsames Ziel hin ausrichten. Dafür aber braucht es Ruhe und Raum, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren.
Tatsächlich ist es so, dass die Menschen in Mitteleuropa zu 90 Prozent im Außen handeln und nur zehn Prozent ihrer Energie darauf verwenden, sich Gedanken, um ihre Ziele und ihre Motivation zu machen. So sind die meisten Menschen einfach damit befasst, irgendwie voranzukommen – was auch immer „voran“ bedeutet, koste es, was es wolle. Das aber ist genau der falsche Weg. Vielmehr braucht es Ent- statt Beschleunigung, um wesentliche Dinge wie etwa die Kommunikation untereinander zu verbessern. Nur dort, wo Mitarbeiter und Führungskräfte so kommunizieren, dass sie sich gegenseitig fördern und ihre Stärken zeigen können, führt die Motivation automatisch zum Ziel. Es lohnt sich also für alle, einen Ganz zurückzuschalten und regelmäßig an die Feinabstimmung zu gehen.
Ein guter Indikator dafür, dass es sich lohnen könnte, auf ein professionelles Coaching zu setzen, ist, wenn das Miteinander plötzlich mühevoll wird. Viele Unternehmen kommen allerdings erst sehr spät darauf, dass sich an manchen Stellen Sand im sprichwörtlichen Getriebe befindet – so etwa dann, wenn die Stimmung an irgendeiner Stelle besonders schlecht ist oder Ziele einfach nicht erreicht werden. Unternehmen, die erst dann einen Gang zurückschalten, dürfen sich nicht wundern, dass es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich wird, noch rechtzeitig umzusteuern. Deshalb ist zu jeder Zeit ein gutes Auge gefragt. Es ist Aufgabe der Geschäftsführung, immer wieder aufs Neue darauf zu schauen, ob sich alle noch in die gewünschte Richtung bewegen und blinden Aktionismus im Zweifel gezielt zu unterbinden – insbesondere in der IT. Denn auch IT-Prozesse kommen letztlich nicht ohne menschliche Interaktion aus und bedingen ein Team, dass Komplexität managt und strategisch aufeinander abgestimmt ist.
Über den Autor

Seit rund einem Vierteljahrhundert ist Mathias Hess in der digitalen Welt unterwegs – in nationalen mittelständischen Unternehmen und in internationalen Großkonzernen, als CIO und IT-Leiter sowie in verantwortlichen Management-Positionen bei IT-Service-Providern. Er kennt alles, was das moderne IT-Umfeld beim Thema Digitalisierung als Chancen, aber auch an Risiken zu bieten hat. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Projektmanagement, sowohl mit der Einführung neuer Anwendungen und Prozesse (ITIL) als auch in der Umsetzung von Outsourcing-Projekten und komplexen Offshore-Leistungen. Weitere Informationen unter www.mathias-hess.com.
EventsBei Veranstaltungen entscheidet sich vieles lange vor dem ersten Programmpunkt. Ist die Bühne passend dimensioniert? Versteht das Publikum den Redner auch in der letzten Reihe? Funktionieren Licht, Ton und Bild im Zusammenspiel? Und was passiert, wenn wenige Tage vor Beginn plötzlich Technik oder Personal fehlen? Genau an dieser Schnittstelle zwischen Planung und praktischer Umsetzung arbeitet die SN Veranstaltungsagentur. Das Unternehmen betreut Veranstaltungen im Großraum München und in weiteren Teilen Oberbayerns und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 2.440 Events technisch umgesetzt. Hinter der Agentur steht Jürgen Schermukschnis. Die Erfahrung des Teams reicht laut Unternehmensangaben inzwischen über drei Jahrzehnte zurück. Der Schwerpunkt liegt deutlich auf der technischen Seite von Veranstaltungen: Bühne, Beschallung, Beleuchtung, Konferenztechnik und großformatige LED-Lösungen gehören ebenso zum Angebot wie ergänzende Ausstattung und die Vermittlung weiterer Leistungen. Der Anspruch ist dabei pragmatisch. Technik soll zur Veranstaltung passen und im entscheidenden Moment funktionieren. Eventtechnik als Zusammenspiel verschiedener Gewerke
ExpertentalkPflege ist eine persönliche und zugleich eine organisatorische Aufgabe. Unterstützung muss zum Bedarf eines Menschen passen, Angehörige einbeziehen können und mit der jeweiligen Wohnsituation vereinbar sein. Wie hängen häusliche Versorgung und betreute Wohnformen dabei zusammen? Das folgende Gespräch wird mit der Geschäftsführung Julian Kotlik vom Pflegedienst Kotlik geführt. Pflegeangebote zwischen Zuhause und gemeinschaftlichem Wohnen business-on.de: Herr Kotlik, Ihr Unternehmen nennt ambulante Pflege, betreutes Wohnen und ambulant betreute Wohngruppen. Welcher Gedanke verbindet diese Angebote?
BusinessMessen und Events bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Kundengespräche. Damit aus Besucherkontakten qualifizierte Leads entstehen, braucht es jedoch mehr als eine ansprechende Standgestaltung. Entscheidend sind gut vorbereitete Eventkräfte, klare Gesprächsziele und eine systematische Auswertung der erzielten Kontakte. Geeignete Kennzahlen schaffen dabei die Grundlage, um den Erfolg des Personaleinsatzes nachvollziehbar zu bewerten. Warum professionelles Eventpersonal den Umsatz beeinflussen kann Der erste Eindruck entsteht häufig innerhalb weniger Sekunden. Freundliches und kompetentes Standpersonal kann Besuchern den Einstieg in ein Gespräch erleichtern und so den ersten Kontakt mit einem Unternehmen herstellen. Geschulte Eventkräfte sprechen Besucher gezielt an, beantworten Fragen und richten Gespräche an den Zielen der jeweiligen Veranstaltung aus. Agenturen wie StaffConnect.Agency vermitteln dafür Eventpersonal für unterschiedliche Veranstaltungsformate und stellen Teams passend zum jeweiligen Einsatz zusammen.
