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Aktuell

In der Rubrik Aktuell berichten wir über News, Telekommunikation, Messen und ähnliche Themen.

184Artikel
Unternehmensnachfolge ohne Verkauf
Business11 Min.

Unternehmensnachfolge ohne Verkauf: Wie Unternehmer ihr Lebenswerk in eine Stiftung überführen

Jährlich 114.000 Mittelständler planen die Stilllegung ihres Betriebs, weil kein Nachfolger bereitsteht. Dabei gäbe es einen vierten Weg – einen, den Bosch, Bertelsmann und Zeiss seit Jahrzehnten vormachen. Stellen Sie sich einen Unternehmer vor, 62 Jahre alt, Geschäftsführer einer mittelständischen GmbH mit 45 Mitarbeitern und acht Millionen Euro Jahresumsatz. Das Unternehmen ist sein Lebenswerk – vor 28 Jahren in einer Garage gegründet, durch zwei Wirtschaftskrisen gesteuert, heute ein angesehener Zulieferer in der Region. Sein Sohn arbeitet als Arzt in München, seine Tochter lebt mit ihrer Familie in Lissabon. Keiner von beiden will das Unternehmen übernehmen. Ein Verkauf an einen Wettbewerber würde zwar Geld bringen, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den Standort kosten, Arbeitsplätze vernichten und einen Namen auslöschen, der in der Branche für Qualität steht. Dieses Szenario ist kein Einzelfall – es ist der Alltag im deutschen Mittelstand. Sascha Drache, renommierter Stiftungsexperte und Buchautor, der jährlich rund 100 Stiftungsgründungen begleitet, kennt diese Situation aus hunderten Beratungsgesprächen: „Die meisten Unternehmer sehen nur drei Optionen: an die Kinder übergeben, an Fremde verkaufen oder schließen. Dass es einen vierten Weg gibt – das Unternehmen in eine Stiftung zu überführen und damit für Generationen zu erhalten –, wissen erstaunlich wenige.“ Gerne erklärt er in diesem Gastbeitrag, warum die Stiftung gerade für Unternehmer ohne familiäre Nachfolge der klügste Weg sein kann. 114.000 Stilllegungen pro Jahr: Die Nachfolge-Krise in Zahlen

business-on.de Redaktion·18. März 2026
Fräsmaschine
Wirtschaft6 Min.

Umstellung von vorbeugender auf vorausschauende Wartung bei Fräsmaschinen

Mit dem Aufkommen intelligenterer Systeme und digitaler Technologien haben sich die Branchen in allen Bereichen weiterentwickelt, einschließlich ihrer Wartungsstrategien für Fräsmaschinen. Fräsmaschinen spielen in jedem Fertigungsprozess eine zentrale Rolle und sind häufig einer starken Beanspruchung ausgesetzt, was zu Verschleiß und Ausfällen führen kann. Traditionell setzten Hersteller auf ein vorbeugendes Wartungsmodell mit planmäßigen Wartungsarbeiten und regelmäßigen Kontrollen. Dies trug dazu bei, das Risiko von Ausfällen der Fräsmaschinen zu verringern. Obwohl die vorbeugende Wartung bis zu einem gewissen Grad wirksam war, kam es bei diesem Modell häufig zu unerwarteten Ausfällen, einer unzureichenden Auslastung der Maschinen oder unnötigen Wartungsarbeiten. Heute sind Hersteller zu einer vorausschauenden Wartung übergegangen. Dieses Modell stellt eine intelligente und proaktive Alternative dar, mit der Bediener den Zustand einer Fräsmaschine in Echtzeit überwachen können. Die gesammelten Informationen helfen, potenzielle Ausfälle vorherzusagen und zu beheben, bevor sie auftreten.

business-on.de Redaktion·16. März 2026
Aktuell4 Min.

Betriebsmittel im Blick behalten: Asset Tracking als Schlüssel zu mehr Wirtschaftlichkeit und Kontrolle

Ob Bauunternehmen, Logistikdienstleister, Energieversorger oder Industrieunternehmen – sie alle stehen vor derselben Herausforderung: Wertvolle Assets müssen jederzeit auffindbar, einsatzbereit und wirtschaftlich genutzt werden. Anhänger, Container, Generatoren oder Spezialmaschinen binden erhebliche Investitionssummen. Fehlt die Transparenz über Standort, Zustand und tatsächliche Nutzung, entstehen unnötige Standzeiten, ineffiziente Dispositionen oder sogar kostspielige Ersatzanschaffungen. Modernes Asset Tracking schafft hier Klarheit. GPS-basierte Lösungen ermöglichen die nahezu Echtzeit-Ortung von mobilen und stationären Betriebsmitteln und bündeln sämtliche Informationen in einer zentralen Plattform. Systeme wie GO Anywhere™ von Geotab kombinieren Hardware und Software in einer integrierten Lösung, die sich flexibel skalieren lässt. Unternehmen profitieren dadurch nicht nur von Standortdaten, sondern von einer strukturierten, datengestützten Entscheidungsgrundlage. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten gewinnt diese Transparenz an Bedeutung. Mehr Transparenz für Ihre wichtigsten Betriebsmittel

business-on.de Redaktion·11. März 2026
Aktuell8 Min.

Stellenabbau bei Bosch: Was der Sparkurs für die deutsche Autoindustrie bedeutet

Die Ankündigung eines massiven Stellenabbaus beim Autozulieferer Bosch hat die deutsche Industrie aufgeschreckt. In der Mobilitätssparte sollen bis 2030 rund 13.000 Stellen wegfallen, vor allem an Standorten in Deutschland. Der Konzern begründet die Einschnitte mit schwacher Autokonjunktur, Überkapazitäten in klassischen Technologien und einem erheblichen Druck auf die Rendite. Für viele Beschäftigte wirkt die Nachricht wie ein Schock – für die Branche ist sie ein Signal, wie tief die Krise in der Autobranche mittlerweile reicht. Wie groß ist der Stellenabbau und welche Standorte trifft er? Bosch gehört zu den größten Arbeitgebern der deutschen Industrie und beschäftigt hierzulande noch deutlich über 120.000 Menschen. In der Mobilitätssparte, die einen Großteil des Umsatzes erwirtschaftet, arbeiten in Deutschland rund 70.000 Beschäftigte. Nach den aktuellen Plänen soll fast jeder fünfte dieser Arbeitsplätze entfallen. Damit verschärft der Konzern einen bereits laufenden Stellenabbau, der seit Ende 2023 in mehreren Wellen umgesetzt wird.

business-on.de Redaktion·26. Februar 2026
Aktuell4 Min.

Invest4Kids: Gericht stoppt unberechtigte Kritik im Wettbewerb

Wenn Wettbewerber im Internet gezielt falsche Kritik an einem Unternehmen verüben, steht mehr auf dem Spiel als nur der gute Ruf. Kundenvertrauen, Marktposition und letztlich Umsatz sind bedroht. Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Leipzig zeigt, dass sich Unternehmen gegen solche Kritik erfolgreich wehren können. Invest4Kids, ein auf Investment- und Vorsorgelösungen für Kinder spezialisiertes Finanzberatungsunternehmen, konnte vor dem Landgericht Leipzig einen wichtigen juristischen Erfolg erzielen. Mit einer einstweiligen Verfügung stoppte das Gericht rufschädigende Aussagen, die über das Unternehmen verbreitet wurden. Die Entscheidung ist ein klares Zeichen, dass unlauterer Wettbewerb und geschäftsschädigende und unwahre Kritik kein Kavaliersdelikt sind.

business-on.de Redaktion·24. Februar 2026
Aktuell11 Min.

Ist Tupperware pleite? Die Lage von Tupperware in Deutschland und weltweit

Tupperware galt jahrzehntelang als Synonym für robuste Frischhaltedosen und als Paradebeispiel für Direktvertrieb. Inzwischen steht jedoch die Frage im Raum, ob Tupperware pleite ist. Die Antwort fällt differenziert aus: In Deutschland ist die Tupperware Deutschland GmbH insolvent, der bisherige Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Gleichzeitig wird die Marke Tupperware international in einem groß angelegten Restrukturierungsprozess neu aufgestellt und in mehreren europäischen Ländern – darunter wieder in Deutschland – mit verändertem Geschäftsmodell neu gestartet. Damit ist Tupperware nicht einfach verschwunden, aber das gewohnte System aus Tupperpartys, Vertriebspartnern und jahrzehntelangen Garantiezusagen existiert in dieser Form nicht mehr. Entscheidend ist der Blick auf zwei Ebenen: die deutsche Vertriebsgesellschaft und die internationale Mutter mit ihren europäischen Ablegern. Ist Tupperware pleite – oder nur in Deutschland?

business-on.de Redaktion·20. Februar 2026
Aktuell11 Min.

7-Eleven in Deutschland: Wie der Convenience-Gigant den Einzelhandel verändern könnte

Wer durch Tokio, Bangkok oder New York spaziert, kommt kaum an ihnen vorbei: 7-Eleven Läden, die an fast jeder Straßenecke Snacks, Getränke und Alltagsgegenstände anbieten. In Deutschland existiert bislang keine einzige 7-Eleven Filiale, trotzdem ist das Thema „7-Eleven in Deutschland“ längst im Markt angekommen. Hintergrund sind konkrete Expansionspläne des Konzerns und die Frage, wie ein solcher Markteintritt das Gefüge im Lebensmitteleinzelhandel verändern würde. 7-Eleven steht für ein sehr spezielles Format von Convenience Stores: kleine Flächen, lange Öffnungszeiten und ein konsequent auf Schnelligkeit ausgerichtetes Convenience Angebot. Für Franchise-Nehmer, Immobilienbesitzer und etablierte Händler stellt sich damit die Frage, ob hier ein zusätzlicher Wettbewerber entsteht – oder ein neues Geschäftsfeld mit beachtlichem Potenzial. Was steckt hinter 7-Eleven und dem japanischen Konzern Seven & i Holdings?

business-on.de Redaktion·17. Februar 2026
Aktuell10 Min.

Wer ist der reichste Mensch der Welt? Vermögen, Rangliste und Dynamik an der Spitze

Die Frage, wer der reichste Mensch der Welt ist, lässt sich 2026 erstaunlich eindeutig beantworten – auch wenn sich die Zahlen täglich bewegen. An der Spitze steht derzeit Elon Musk. Sein Vermögen wird je nach Ranking und Stichtag auf deutlich über 700 Milliarden US-Dollar geschätzt, manche Auswertungen sehen ihn sogar in Richtung 800 Milliarden und darüber. Grundlage sind vor allem große Aktienpakete an Tesla, SpaceX, X und xAI, deren Bewertung mit der Dynamik der Tech-Märkte schwankt. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf die Ranglisten: Die Spitze ist fest in der Hand von Tech-Giganten, während einige klassischere Milliardäre aus Luxus, Handel und Beteiligungen versuchen, den Anschluss zu halten. Wer ist aktuell der reichste Mensch der Welt?

business-on.de Redaktion·13. Februar 2026
Aktuell13 Min.

Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Was die Pflicht ab 2026 für Unternehmen bedeutet

Gehaltsangaben in Stellenanzeigen gehören für viele Bewerber inzwischen zu den wichtigsten Informationen überhaupt. Wer sich auf Jobsuche befindet, möchte frühzeitig wissen, ob sich eine Bewerbung in finanzieller Hinsicht lohnt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen, ihre Gehaltsstrukturen transparenter zu machen. Mit der EU-Entgelttransparenzrichtlinie entsteht zusätzlich ein rechtlicher Rahmen, der ab Juni 2026 Gehaltstransparenz im Bewerbungsprozess zur Pflicht macht. Damit verändert sich nicht nur die Art, wie Stellenanzeigen formuliert werden, sondern auch der Umgang mit Gehaltsdaten im Unternehmen insgesamt. Die Frage, ob und wie Gehalt in Stellenangeboten kommuniziert wird, ist deshalb längst keine Detailfrage mehr. Sie entscheidet mit darüber, welche Talente sich überhaupt angesprochen fühlen, wie effizient Recruiting abläuft und wie ein Arbeitgeber im Arbeitsmarkt wahrgenommen wird.

business-on.de Redaktion·13. Februar 2026
Aktuell11 Min.

Durchschnittsgehalt in Deutschland: Einordnung, Trends und Unterschiede

Das Durchschnittsgehalt in Deutschland wird oft als Richtwert dafür genutzt, wie gut Beschäftigte wirtschaftlich dastehen. Gleichzeitig ist dieser Durchschnitt nur ein Teil der Wirklichkeit: Verteilung, Branchen, Region, Geschlecht und Beschäftigungsumfang entscheiden wesentlich mit, wie viel vom Bruttogehalt tatsächlich auf dem Konto landet – und wie hoch die reale Kaufkraft ausfällt. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Fragen: Wie hoch liegt das Durchschnittsgehalt in Deutschland aktuell? Wie haben sich die Verdienste in den letzten Jahren entwickelt? Und welche Unterschiede gibt es zwischen Branchen, Regionen und Personengruppen? Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland?

business-on.de Redaktion·12. Februar 2026
Aktuell8 Min.

Der reichste Deutsche 2026: Wer an der Spitze steht

Die Liste der reichsten Deutschen sorgt regelmäßig für Aufmerksamkeit. Sie zeigt nicht nur gewaltige Zahlen in Milliardenhöhe, sondern auch, welche Unternehmen, Branchen und Regionen besonders erfolgreich sind. Aktuelle Auswertungen auf Basis der Forbes-Echtzeitdaten, wie sie etwa von großen Wirtschaftsmagazinen zusammengestellt werden, sehen 2026 den Schraubenunternehmer Reinhold Würth und die Würth-Gruppe vor Handelsgrößen wie Dieter Schwarz oder Logistikpionier Klaus-Michael Kühne. Wer genauer hinschaut, erkennt: Hinter den Vermögensranglisten stehen sehr unterschiedliche Geschichten – vom Selfmade-Unternehmer über klassische Erbenfamilien bis zu Tech-Pionieren. Gleichzeitig verschiebt sich das Feld von Jahr zu Jahr: Börsenkurse, Beteiligungen, Nachfolgeregelungen und große Erbschaften verändern das Bild der Superreichen. Wie entstehen Rankings zu den reichsten Deutschen?

business-on.de Redaktion·11. Februar 2026
Aktuell5 Min.

Wie sich unsere Sehgewohnheiten verändern – und warum Augengesundheit heute ein Standortfaktor für Regionen wie Landshut ist

Sehen ist einer der wichtigsten Sinne des Menschen und doch verändert sich kaum etwas so rasant wie unsere Sehgewohnheiten. Digitalisierung, mobiles Arbeiten, neue Freizeitgewohnheiten und der demografische Wandel führen dazu, dass immer mehr Menschen früher, häufiger und intensiver Unterstützung für ihre Augen benötigen. Unternehmen, Städte und Regionen stehen damit vor einer neuen Aufgabe: Augengesundheit wird zunehmend zum Standortfaktor, der Produktivität, Lebensqualität und langfristige Gesundheitskosten beeinflusst. Gerade in Bayern, wo Mittelstand, Industrie und Dienstleistungen eng zusammenarbeiten, wächst der Bedarf an präziser Sehversorgung. Städte wie Landshut spielen dabei eine wichtige Rolle. Hier treffen moderne Gesundheitsdienstleistungen, regionale Versorgungskompetenz und eine hohe Nachfrage aufeinander. Für viele Verbraucher wird es deshalb attraktiv, sich bei Themen wie Brillen und Augengesundheit in Landshut professionell beraten zu lassen insbesondere, wenn es um individuelle Lösungen für Arbeit, Alltag und digitale Nutzung geht. Warum sich Sehgewohnheiten heute grundlegend verändern

business-on.de Redaktion·12. Dezember 2025