Definition Einheitswert – Berechnungsgrundlage für Steuern
Feststellungsverfahren für Einheitswerte
Einheitswerte werden für inländische Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und weiterhin für inländische Grundstücke und Betriebsgrundstücke festgelegt. Der aktuelle Einheitswert wird zum 01. Januar eines Jahres ermittelt, der sogenannten Hauptfeststellung, dem Besitzer wird der aktuelle Wert über einen Feststellungsbescheid durch die Finanzbehörden mitgeteilt. Zwischen zwei Hauptfeststellungen sollten laut Gesetz Jahre liegen, allerdings wurde die letzte Hauptfeststellung zum Januar 1964 durchgeführt. Zur Anwendung kam dieser Wert ab dem Januar 1974. Änderungen, die zwischen zwei Hauptfeststellungen vorgenommen werden, werden als Fortschreibungen erfasst, generell unterscheidet man Wertfortschreibung bei Wertänderungen am Grundstück, zum Beispiel durch Neubauten; Zurechnungsfortschreibung bei Eigentümerwechsel; Artfortschreibung bei Änderung der Nutzung und Fehler beseitigende Fortschreibung.
Einheitswert als Steuergrundlage
Aktuell wird der ermittelte Einheitswert für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer als Grundlage herangezogen. So werden Grundsteuermesszahl und Grundsteuermessbetrag errechnet, im Bereich der Gewerbesteuer wird der Gewerbeertrag um 1,2% des Einheitswertes gekürzt, der Einheitswert wird hierbei mit 140% angesetzt. Diese Berechnungsart soll eine Doppelbelastung durch Grund- und Gewerbesteuer ausschließen.
Seit einiger Zeit wird diskutiert, ob der Verwaltungsaufwand die geringe steuerliche Bedeutung des Einheitswertes rechtfertigt. Aus Bayern und Rheinland-Pfalz kamen Reformvorschläge, die allerdings noch nicht abschließend geprüft oder umgesetzt sind.
Florian Weis
Wer Arbeitslosengeld I bezieht, darf 2026 monatlich bis zu 165 Euro aus einem Nebenjob behalten, ohne dass das Arbeitslosengeld gekürzt wird. Voraussetzung ist, dass die wöchentliche Erwerbstätigkeit unter 15 Stunden bleibt. Jeder Euro oberhalb der Hinzuverdienstgrenze wird vollständig vom ALG I abgezogen. Die Regeln wirken auf den ersten Blick einfach, haben aber konkrete Fehlerquellen bei Anrechnung, Meldepflichten und Steuer, die zu Rückforderungen führen können. Dieser Guide erklärt die Anrechnungsmechanik mit Beispielrechnung, zeigt Möglichkeiten zur Erhöhung des Freibetrags und hilft beim Widerspruch gegen fehlerhafte Bescheide. Die Kurzversion 165 Euro monatlicher Freibetrag auf den Nebenverdienst bei ALG-I-Bezug.
Recht & SteuernWer keinen Wohnsitz und keinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat, aber Einkünfte aus inländischen Quellen bezieht, unterliegt der beschränkten Steuerpflicht nach § 1 Absatz 4 EStG. Besteuert wird dann ausschließlich der im Inland erzielte Teil des Einkommens. Zentrale steuerliche Entlastungen entfallen oder sind nur eingeschränkt verfügbar. Betroffen sind vor allem Auswanderer mit deutschen Mieteinnahmen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland. Dieser Ratgeber erläutert die Rechtsgrundlagen, Gestaltungsmöglichkeiten und häufige Praxisfehler. Alles Wichtige im Überblick Die folgenden Punkte fassen die wichtigsten Regeln zur beschränkten Steuerpflicht kompakt zusammen.
MarketingUSP steht für Unique Selling Proposition (auch Unique Selling Point) und bezeichnet im Deutschen das Alleinstellungsmerkmal eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens. Im Marketing ist der Begriff zentral: Gemeint ist das entscheidende Verkaufsversprechen, das ein Angebot in der Wahrnehmung der Zielgruppe unverwechselbar macht und die Kaufentscheidung beeinflusst. Der folgende Artikel erklärt die USP Bedeutung, zeigt Wege zur Entwicklung eines belastbaren Alleinstellungsmerkmals und ordnet ein, warum das Konzept auch 2026 relevant bleibt. Wesentliche Fakten USP steht für Unique Selling Proposition und bezeichnet das Alleinstellungsmerkmal, das ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen klar von der Konkurrenz abhebt.
