Fachkräftemangel in der IT: Das können Unternehmen tun

Zum einen führt der demographische Wandel dazu, dass insgesamt mehr Arbeitnehmende in Rente gehen als junge Fachkräfte neu in den Arbeitsmarkt einsteigen. Zum anderen wächst und entwickelt sich der IT-Sektor seit Jahren so stark, dass bisweilen sehr spezifische Fähigkeiten gefragt sind. Nicht immer findet man auf Anhieb Mitarbeitende, die diese Fähigkeiten mitbringen und verfügbar sind. Zuletzt gibt es mittlerweile kaum noch Unternehmen, die im Zeitalter der Digitalisierung noch ohne IT-Sektor auskommen. Kurzum: Der Fachkräftemangel in der IT ist eine Herausforderung, die viele Firmen beschäftigt und mit dem es einen Umgang zu finden gilt. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um an dieser Stelle auf neue Lösungen hinzuarbeiten.
Dritte mit der Vermittlung beauftragen
Der Pool an Fachkräften ist – global gesehen – immer noch riesig. Doch wie schafft man es, die passende Person für eine Stelle zu finden, ohne ein hohes Maß an kostbarer Arbeitszeit zu investieren? Eine Möglichkeit ist es, ein Dienstleistungsunternehmen mit dieser Aufgabe zu betrauen. Diese haben oft einen großen Pool an qualifizierten Fachkräften, welche an die passenden Unternehmen vermittelt werden können. So entsteht eine Win-Win-Situation für beide Seiten: Die Mitarbeitenden müssen sich wenig mit der langwierigen Jobsuche beschäftigten, die Unternehmen haben weniger Verdienstausfall durch fehlende Fachkräfte.
In Aus- und Weiterbildungen investieren
Besonders für Aufgaben, die äußerst spezifische Fähigkeiten erfordern, lohnt es sich, firmeninterne Weiterbildungen anzubieten oder zu finanzieren. Nicht immer benötigt man neue Mitarbeitende von außen. Manchmal können auch Arbeitnehmer neue Aufgaben übernehmen, die bereits seit längerer Zeit im Unternehmen tätig sind. Das bringt Vorteile für beide Seiten mit sich. Diese Personen kennen bereits die Firmenstruktur und sind im besten Fall gut integriert. Auch die Arbeitnehmerbindung wird dadurch gestärkt: Mitarbeitende haben weniger Angst, durch neue, gut qualifizierte Personen ausgetauscht zu werden. Stattdessen erfahren sie, dass das Unternehmen an ihrer Entwicklung und Förderung interessiert ist.
Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten
Vor allem in Bereichen, in denen der Konkurrenzkampf um qualifiziertes Personal hoch ist, sind gute Arbeitsbedingungen ein Muss. So haben viele Arbeitnehmer in den letzten Jahren die Vorteile des Home-Office zu schätzen gelernt. Natürlich bringt der Trend gleichermaßen Chancen und Probleme mit sich. Ein großes Plus ist jedoch die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben sowie die Einsparung von Fahrtwegen. Vor allem im IT-Bereich, in dem den Fachkräften eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten offenstehen, wird es daher immer schwieriger, auf feste Arbeitszeiten im Büro zu bestehen.
Das gleiche gilt für wettbewerbsfähige Gehälter. Das Gehalt ist in Deutschland zwar immer noch etwas, über das man selten spricht. Doch das ist gerade dabei, sich zu verändern. Dadurch, dass immer mehr Arbeitnehmer ihren Marktwert kennen, wird es kaum noch möglich sein, sie mit schlechten Gehältern abzuspeisen. Ein besonders wichtiger Faktor für die Fachkräftegewinnung ist zudem das Schaffen einer angenehmen Unternehmenskultur. Wir verbringen den Großteil des Tages auf und mit der Arbeit. Umso wichtiger ist es, sich in einem Arbeitsumfeld zu bewegen, in dem wir uns gerne aufhalten. Ruheräume im Büro, Events zur Teambildung oder freie Getränke und Snacks sind beispielsweise Aspekte, die dazu beitragen, dass das Personal gern zur Arbeit kommt. Auch andere Vorteile gehen damit einher: So führt ein angenehmes Arbeitsumfeld meist auch insgesamt zu einer besseren Gesundheit, weniger Fehltagen und höherer Produktivität.
Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
Mittlerweile ist es für viele Fachkräfte nicht nur wichtig, dass es ihnen selbst auf der Arbeit gut geht. Viele legen auch großen Wert darauf, dass das Unternehmen, dem sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, im Einklang mit den eigenen Werten agiert. Aus diesem Grund ist Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Erfolgsfaktor auf der Suche nach Arbeitskräften geworden. Dafür könnten Unternehmen beispielsweise Wert darauf legen, überwiegend mit nachhaltigen Partnern zusammenzuarbeiten. Zusätzlich lässt sich ein umweltschonendes Handeln auch in die Unternehmenskultur einbauen:
- vegane und vegetarische Alternativen in der Betriebsmensa
- Energieeffizienzprogramme bezüglich Stromversorgung und Heizung
- Maßnahmen zur Abfallreduzierung
- wiederverwertbare Kaffeebecher
- Fahrkarten für den ÖPNV
Auch die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, kann als eine Nachhaltigkeitsmaßnahme kommuniziert werden. Auf diese Weise werden nämlich die Fahrtwege gespart, die möglicherweise ansonsten mit dem Auto zurückgelegt werden. Indem Unternehmen also den Umweltschutz zu einem integralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie machen und dies auch aktiv kommunizieren, entsteht ihnen ein Vorteil bei der Mitarbeitersuche. Sie werden zunehmend Fachkräfte anziehen, die auf der Suche nach einer sinnvollen und verantwortungsvollen Arbeit sind.
- Titelbild: Foto von Lukas
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VerbraucherDie Energieversorgung von Gebäuden rückt zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Überlegungen. Der Heizungskeller spielt dabei eine entscheidende Rolle für den langfristigen Werterhalt von Immobilien und Betriebsstätten. Steigende Energiekosten und veränderte gesetzliche Vorgaben machen eine vorausschauende Planung notwendig. Eine Heizungsmodernisierung ist heute kein reiner Kostenfaktor mehr. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Investition in die wirtschaftliche Zukunft eines Gebäudes. Damit sich dieser Schritt auszahlt, ist eine genaue Kalkulation gefragt. Es gilt, die anfänglichen Ausgaben, den langfristigen Nutzen und die verfügbaren staatlichen Förderungen sorgfältig aufeinander abzustimmen.
BusinessEin neues Büro ist für jedes Unternehmen ein wichtiger Schritt. Oft wächst das Team, es werden modernere Arbeitsflächen benötigt oder die internen Abläufe haben sich gewandelt. Ein solcher räumlicher Wechsel bringt stets frische Impulse für den Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es dabei eine spürbare Herausforderung: Der normale Geschäftsbetrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ein stillstehender Betrieb kostet Geld, verzögert laufende Projekte und beeinträchtigt den gewohnten Service für die Kundschaft. Die Erreichbarkeit muss zu jedem Zeitpunkt gesichert sein. Das Ziel ist es daher, den Umzug so zu gestalten, dass die tägliche Arbeit nicht unterbrochen wird. Das gelingt mit einer durchdachten Vorbereitung und einer klaren Struktur. Wer im Vorfeld die richtigen logistischen und organisatorischen Schritte plant, meistert den Wechsel an den neuen Standort sicher und entspannt, ohne dass das Kerngeschäft darunter leidet.
