Arbeitsleben·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
29. April 2024

Fokus auf die Augen: Gesundheit im Büro

Die Büroarbeit ist körperlich zwar nicht sonderlich anstrengend, kann sich aber dennoch auf die Gesundheit schlagen. Vor allem die Augen werden während des Tages stark belastet. Daher sollten Sie den Fokus bewusst auf die Augengesundheit legen, sich Zeit für Pausen nehmen und mit einfachen Übungen für Entspannung sorgen.

Angestrengter Sehnerv: Die Bildschirmarbeit kann ihren Tribut fordern

Bis zu acht Stunden täglich wird im Büro auf den Computerbildschirm gestarrt. Eine Arbeit, die für Ihre Augen besonders anstrengend ist. Denn eigentlich ist der Mensch nicht dafür geschaffen, die meiste Zeit des Tages auf einen Punkt zu starren. Viele Menschen mit Bürojobs leiden daher häufig unter einem Jucken oder Brennen. Die Symptome treten vor allem dann auf, wenn eine Sehschwäche nicht mit der passenden Brille korrigiert wird. Denn dann müssen sich die Augen umso mehr anstrengen. Auch Kopfschmerzen und Schwindel können auftreten, wenn Sie ohne Brille am PC arbeiten, obwohl ihre Augen eigentlich Unterstützung brauchen.

Einfache Übungen für Zwischendurch

Selbst an hektischen Tagen im Büro sollten Sie sich Zeit für einige Entspannungsübungen nehmen. Damit sich die Augen regenerieren können, braucht es auch gar nicht viel Zeit. Oft reicht schon eine Minute aus, um angestrengte Augen zu entspannen. Gewusst wie, kommen Sie also ohne Probleme durch den Tag.

  • Übung 1 – Augen schließen: Es ist so einfach, wie es klingt. Damit Ihre Augen mit Feuchtigkeit versorgt sind, sollten Sie die Augen zumindest für 30 Sekunden schließen. Dadurch wird der Tränenfilm neu aufgebaut und Juckreiz oder ein unangenehmes Brennen verschwinden oft von selbst.
  • Übung 2 – Augen rollen: Nehmen Sie sich Zeit, um fünf Mal mit den Augen zu rollen. Diese einfache Übung sorgt dafür, dass sich der Sehnerv entspannt und die Gesichtsmuskeln gelockert werden.
  • Übung 3 – den Blick in die Ferne schweifen lassen: Der Abstand zum Bildschirm beträgt meist nur zwischen 30 und 50 cm. Für etwas Abwechslung sollten Sie den Blick immer wieder einmal durch den Raum oder am besten aus dem Fenster schweifen lassen. So werden auch Objekte in größerer Entfernung fokussiert.

Bitte nicht reiben: Tipps für juckende und brennende Augen

Wenn die Augen im Büro jucken oder brennen, ist die Verlockung groß, sie mit den Händen zu reiben. Doch das ist für Ihre Augengesundheit alles andere als gut. Denn durch das Reiben wird die Hornhaut stark belastet. Bei zu hohem Druck kann es zu leichten Verletzungen kommen. Zudem werden beim Reiben der Augen auch Bakterien verteilt. Das kann in weiterer Folge zu einer Bindehautentzündung führen. Was aber tun, wenn es juckt oder brennt? Besonders angenehm ist es, das Auge zu kühlen. Dafür lassen Sie einfach für 10 Sekunden kaltes Wasser über Ihren Handrücken laufen und legen die kühle Hautstelle dann auf die Augen. Juckreiz und Brennen lassen in der Regel umgehend nach. Oft sind die Augen auch einfach nur zu trocken. Dann müssen Sie nicht mehr tun, als kurz einmal durchzuatmen und die Augen für einige Sekunden geschlossen zu halten.

Teilen:
Weitere Artikel
Ausbildungsstart am 1. September: Warum die erste Anerkennungsgeste für den bleibenden Eindruck zählt
Business
Ausbildungsstart am 1. September: Warum die erste Anerkennungsgeste für den bleibenden Eindruck zählt

Für viele Betriebe beginnt das neue Ausbildungsjahr 2026/2027 am 1. August oder am 1. September. Je nach Region und Ausbildungsberuf starten die Berufsschulen zwischen Mitte August und Mitte September. Für Unternehmen bedeutet das: neue Gesichter, neue Abläufe und eine Generation von Auszubildenden, die ihren Arbeitgeber vom ersten Tag an aufmerksam wahrnimmt. Bereits am ersten Arbeitstag sammeln Auszubildende Erfahrungen darüber, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht. Der Ausbildungsstart wird damit auch zur Gelegenheit für Arbeitgeber, Wertschätzung zu zeigen und von Beginn an eine positive Beziehung zu ihren Nachwuchskräften aufzubauen. Eine kleine Aufmerksamkeit zum Einstieg kann dabei mehr sein als ein symbolisches Geschenk. Richtig ausgewählt, vermittelt sie: Der neue Auszubildende ist im Unternehmen willkommen und wird als Teil des Teams wahrgenommen.

3 Min. LesezeitLesen
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten
Künstliche Intelligenz
Welche Quellen vertraut KI? Was Unternehmen über Erwähnungen, Verlinkungen und digitale Autorität wissen sollten

KI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze

8 Min. LesezeitLesen
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel
Wirtschaft
„Das teuerste Wort im Lager heißt‚ austauschen" – Daniel Plapp im Interview über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel

Neukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite