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6. September 2021

Im Trend: Nachhaltige Fonds als ökologische Altersvorsorge

Immer mehr Anleger setzen bei der Wahl ihrer Investments auf ökologische und soziale Kriterien und entscheiden sich deshalb für nachhaltige Fonds. Auf diese Weise gestalten sie nicht nur ihre private Altersvorsorge, sondern fördern auch umweltfreundliche Energien und humanistische Grundwerte in der globalen Wirtschaft.

Anlagen mit hohen Standards

Bei nachhaltigen Fonds spielt nicht nur die Rendite eine Rolle, sondern auch ihre Verbindung mit Ethik und Ökologie. Diese Form der Geldanlage investiert bewusst nicht in Unternehmen, die beispielsweise Atomkraft fördern, Rüstungsgüter produzieren oder Urwälder abholzen.

Außerdem sind börsennotierte Firmen tabu, die ihre Arbeitnehmer ausbeuten, Minderheiten bei der Einstellung diskriminieren oder direkt oder indirekt von Kinderarbeit profitieren.

Mit Investments in nachhaltige Fonds entscheiden sich Anleger bewusst für Aktienanteile von Unternehmen, die den Klimaschutz fördern und ökologisch handeln. Bei ihrer Auswahl spielen besonders definierte Auswahlkriterien eine wichtige Rolle.

Gute Argumente fürs Öko-Investment

Wer in nachhaltige Fonds investiert, legt sein Geld im Einklang mit seinen persönlichen Werten an. Neben der Chance auf eine attraktive Rendite gibt das vielen Anlegern ein gutes Gefühl.

Außerdem kann so ein Investment Risiken minimieren: Bei konventionellen Fonds besteht die Gefahr, dass Anlegergeld bei Unternehmen landet, die aufgrund ihres Geschäftsmodells potenzielle ökologische oder soziale Risiken in sich tragen. Durch diese Risiken wird der Erfolg am Markt später womöglich beeinträchtigt.

Für Firmen, die den Auswahlkriterien nachhaltiger Fonds entsprechen, gilt das in der Regel nicht. Sie sind bei sozialen und Umweltthemen gut aufgestellt, überzeugen durch Transparenz und eine entsprechend agierende Geschäftsführung.

Zudem gibt es heutzutage viele Fonds, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben. Anleger haben folglich eine große Auswahl. Dabei können sie sich entweder für einen nachhaltigen Investmentfonds oder einen ETF entscheiden. Beide Anlageformen bilden ein komplettes Nachhaltigkeitspaket und sind normalerweise einfach zu verwalten.

Mögliche Nachteile nachhaltiger Fonds

Allerdings: Für Anleger hat das Engagement in nachhaltige Investments nicht nur Vorteile. Zwar halten diese bei der Rendite oft mit herkömmlichen Aktienfonds mit, obwohl die strengen ethischen und ökologischen Regeln die Auswahl attraktiver Unternehmen in den Fonds einschränken.

Dennoch sehen viele Experten durch diesen Mangel an Diversifikation eine Gefahr: Wegen der vergleichsweise geringen Auswahl wird das Anlagerisiko weniger breit gestreut als bei anderen Fonds.

Außerdem ist es für Anleger manchmal schwer nachzuvollziehen, auf welche Weise börsennotierte Unternehmen ihren Weg in einen nachhaltigen Fonds gefunden haben. Deshalb müssen Anleger sich mit diesen Fonds intensiver als mit anderen befassen, um sicherzugehen, dass die dort enthaltenen Unternehmen wirklich ihren Kriterien entsprechen.

Anfänger-Wissen für Anleger

Wer beim Anlegen in nachhaltige Fonds oder andere Anlageklassen guten Rat benötigt, wird schnell im Netz fündig. Auf Seiten wie finanztip.de oder test.de finden Anleger generell umfassende Informationen rund um das Thema Finanzen – auch für nachhaltige Geldanlagen.

Alternativ gibt es viele Autoren und Unternehmen, die ihre Klientel mit Podcasts über Aktien, Fonds und Co. informieren. Ein Beispiel hierfür ist der Podcast des Finanzdienstleistungsunternehmens tecis.

Er wurde dieses Jahr vor dem Hintergrund ins Leben gerufen, dass es an deutschen Schulen keinen Unterricht zum Thema Finanzwissen gibt. Werden junge Erwerbstätige dann mit dem Thema private Altersvorsorge konfrontiert, sind sie mangels Know-how oft überfordert. Hier will tecis mit seinen Wortbeiträgen Abhilfe schaffen: Junge Berater geben hier leicht verständlich Auskunft über alle wichtigen Aspekte der Vermögensbildung.

Aktuelle Themen des tecis-Podcasts sind der Aufbau einer Geldanlage sowie der Einfluss der Inflation aufs Ersparte.

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