Personalmarketing: Kampf um Talente ist eine sportliche Herausforderung

Wenn ein Unternehmen ein Radsport-Team und eine Bundesliga-Handball-Mannschaft sponsert, kann das ein Zufall sein – aber nicht, wenn es sich um einen Personaldienstleister handelt: Denn für Erfolge im Radsport braucht es viel Ausdauer und die richtige Strategie und beim Handball sind Flexibilität und blitzschnelle Reaktionen gefragt. Dass die Personalmarketing-Agentur SchnelleStelle (Leipzig) diese beiden Sportarten fördert, passt: Gerade bei der Suche nach Fachkräften geht ohne Beharrlichkeit und der richtigen Strategie nichts mehr und von dem Personalunternehmen erwarten Kunden, dass auf Wünsche und Sonderwünsche flexibel und schnell reagiert wird.
Eine Stellenanzeige auf einem Portal hilft heute nicht mehr
Dabei müssen sich HR-Dienstleister einem sich stark verändernden Markt stellen: Lange Zeit haben sich Bewerber und Bewerberinnen um Arbeitsstellen bemüht, aber in immer mehr Branchen sind es jetzt die Unternehmen, die alles geben müssen, um geeignete Mitarbeiter an Bord zu bekommen. Mit der einen standardisierten Werbeanzeige auf einem einzigen Jobportal lassen sich heute in Frage kommende Kandidat:innen kaum noch überzeugen: „Schnelle Stelle unterstützt uns dabei, eine Vielzahl von Bewerbern auf mehreren Anzeigenportalen anzusprechen“ sagt zum Beispiel Christina Schlangen, HR-Expertin bei der Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH, dass weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Auch nach 110 Jahre Branchenerfahrung setzt der Maschinenbauer gerne auf die Expertise des Leipziger Unternehmens, wenn es um Recruiting der richtigen geht.
Wilhelm Mülder ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach: „Das Recruiting muss neue Wege gehen. Stellenangebote auf der unternehmenseigenen Homepage oder in den sozialen Netzwerken zu platzieren, genügt da längst nicht mehr. Kandidaten wollen keine langen Web-Formulare mehr ausfüllen, die relevanten persönlichen Daten sind längst an anderer Stelle, beispielsweise auf Networking-Plattformen wie Xing oder LinkedIn abgelegt. Eine Bewerbung muss so schnell und einfach wie möglich erfolgen; das Unternehmen soll sich bemühen und nicht der Bewerber“ (Personalmagazin Plus). Ohne einen professionellen Dienstleister bindet dieses Bemühen bei der suchenden Firma viele Kapazitäten.
Ohne geschicktes Personalmarketing ist die Entwicklung des Unternehmens bedroht
Muss Personalmarketing überhaupt sein? Reicht es nicht mehr großartige Produkte herzustellen oder tolle Dienstleistungen anzubieten? In den kommenden Jahren werden in Europa immer weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, so „Business Insider“: „Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Corona-Pandemie und eine Umgestaltung der Arbeitskultur: Arbeitgeber in Deutschland haben es derzeit nicht leicht, Talente zu finden, um offene Stellen zu besetzen. Und in Zukunft wird das Problem nicht kleiner werden“. Im April vergangenen Jahres sahen sich laut KfW-ifo-Fachkräftebarometer bereits 23,7 Prozent aller Firmen durch den Fachkräftemangel in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigt, in Süddeutschland und den neuen Bundesländern sind es laut Bundeswirtschaftsministerium sogar 50 Prozent.
Die richtigen Kandidaten über die richtigen Kanäle anzusprechen, ist entscheidend
Trotzdem steht das Thema Personalmarketing bei vielen Unternehmen noch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Dabei fängt die positive (Be)werbung des Arbeitgebers bereits damit an, Kandidat:innen nicht wahllos über beliebig ausgewählte Portale erreichen zu wollen. Sondern über die, die von der Zielgruppe mit größter Wahrscheinlichkeit wahrgenommen werden und das mit einer Anzeige oder Ansprache, die über das Design und den Kontraktmöglichkeiten bis zum Wording richtig passt. Dabei bietet SchnelleStelle eine Dienstleistung an, die ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Branche darstellt: Titel der Position und der Einsatzort reichen, um ein erstes Stellenangebot zu erstellen, dass auch die sozialen Medien abdeckt. Der Geschäftsführer Daniel Herzog von Hipp Präzisionstechnik kann das bestätigen: „Man bekommt immer eine sehr rasche Antwort und eine sehr schnelle und gute Umsetzung was Layout und Schaltung angeht. Auch bei späteren Wünschen und Änderungen wird immer schnell geholfen. Alles in allem das was sich eine Kunde wünscht, weil er sich um nichts mehr kümmern muss“. Es sind aber auch die Branchenriesen, die auf die Unterstützung der Leipziger zählen: „Die Zusammenarbeit erweist sich als sehr positiv, weil wir äußerst professionell beraten und immer zeitnah unterstützt werden“ meint Sonja Jakob aus dem Personalmanagement von Siemens.
Die Ansprüche potenzieller Mitarbeiter steigen – nicht nur finanziell
Henner Knabenreich berät schon seit Jahren Unternehmen im digitalen Personalmarketing: „Vielen Menschen ist während Corona bewusst geworden, dass sie so nicht weiterarbeiten wollen“, sagt Knabenreich in der FAZ. Etliche hätten sogar gekündigt, ohne einen neuen Job in der Hinterhand zu haben. „Mein Eindruck ist, dass die Menschen zunehmend hinterfragen, welchen Sinn ihr Job hat und was der neue potenzielle Arbeitgeber dafür tut, dass ich bei ihm diesem Sinn nachgehen kann.“ Diese potenziellen neuen Mitarbeiter lassen sich kaum über Stellenanzeigen erreichen, hier ist eine sensible und punktgenaue persönliche Ansprache nötig, die SchnelleStelle auch bietet: Passiv suchende Kandidaten, die in einer Anstellung sind, aber alternativen Möglichkeiten gegenüber offen sein könnten, werden gezielt angesprochen.
Die aktive Ansprache von wechselbereiten Angestellten mit überzeugenden Argumenten ist bereits ein erster Weg dahin, so Patrick Baudisch von SchnelleStelle: „Die Erfolgschancen, einen passenden Kandidaten zu finden und von einem Stellenangebot mit Hilfe der Eckdaten und Benefits eines suchenden Unternehmens zu überzeugen, sind im Vergleich zu anderen Recruitingmaßnahmen erfahrungsgemäß hoch“.
Bald Alltag: Wenn sich Unternehmen bei Kandidat:innen bewerben
Unternehmen bewerben sich bei den zukünftigen Arbeitnehmern – dies wird in wenigen Jahren die Tagesordnung sein. Bei ersten Unternehmen können Interessierte bereits eine Bewerbungsmappe runterladen – die Bewerbungsmappe des Unternehmens: „Wir bewerben uns bei Dir als Arbeitgeber“ heißt es dann im Anschreiben. Vor wenigen Jahren hätte sich das noch exotisch angehört, in der Zukunft haben vielleicht alle Unternehmen eine solche Bewerbungsmappe für wechselwillige Angestellte auf ihrer Karriereseite.
ExpertentalkWohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.
ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.
