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business-on.de Redaktion
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11. März 2022

Personalmarketing: Kampf um Talente ist eine sportliche Herausforderung

Wenn ein Unternehmen ein Radsport-Team und eine Bundesliga-Handball-Mannschaft sponsert, kann das ein Zufall sein – aber nicht, wenn es sich um einen Personaldienstleister handelt: Denn für Erfolge im Radsport braucht es viel Ausdauer und die richtige Strategie und beim Handball sind Flexibilität und blitzschnelle Reaktionen gefragt. Dass die Personalmarketing-Agentur SchnelleStelle (Leipzig) diese beiden Sportarten fördert, passt: Gerade bei der Suche nach Fachkräften geht ohne Beharrlichkeit und der richtigen Strategie nichts mehr und von dem Personalunternehmen erwarten Kunden, dass auf Wünsche und Sonderwünsche flexibel und schnell reagiert wird.

Eine Stellenanzeige auf einem Portal hilft heute nicht mehr

Dabei müssen sich HR-Dienstleister einem sich stark verändernden Markt stellen: Lange Zeit haben sich Bewerber und Bewerberinnen um Arbeitsstellen bemüht, aber in immer mehr Branchen sind es jetzt die Unternehmen, die alles geben müssen, um geeignete Mitarbeiter an Bord zu bekommen. Mit der einen standardisierten Werbeanzeige auf einem einzigen Jobportal lassen sich heute in Frage kommende Kandidat:innen kaum noch überzeugen: „Schnelle Stelle unterstützt uns dabei, eine Vielzahl von Bewerbern auf mehreren Anzeigenportalen anzusprechen“ sagt zum Beispiel Christina Schlangen, HR-Expertin bei der Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH, dass weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Auch nach 110 Jahre Branchenerfahrung setzt der Maschinenbauer gerne auf die Expertise des Leipziger Unternehmens, wenn es um Recruiting der richtigen geht.

Wilhelm Mülder ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach: „Das Recruiting muss neue Wege gehen. Stellenangebote auf der unternehmenseigenen Homepage oder in den sozialen Netzwerken zu platzieren, genügt da längst nicht mehr. Kandidaten wollen keine langen Web-Formulare mehr ausfüllen, die relevanten persönlichen Daten sind längst an anderer Stelle, beispielsweise auf Networking-Plattformen wie Xing oder LinkedIn abgelegt. Eine Bewerbung muss so schnell und einfach wie möglich erfolgen; das Unternehmen soll sich bemühen und nicht der Bewerber“ (Personalmagazin Plus). Ohne einen professionellen Dienstleister bindet dieses Bemühen bei der suchenden Firma viele Kapazitäten.

Ohne geschicktes Personalmarketing ist die Entwicklung des Unternehmens bedroht

Muss Personalmarketing überhaupt sein? Reicht es nicht mehr großartige Produkte herzustellen oder tolle Dienstleistungen anzubieten? In den kommenden Jahren werden in Europa immer weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, so „Business Insider“: „Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Corona-Pandemie und eine Umgestaltung der Arbeitskultur: Arbeitgeber in Deutschland haben es derzeit nicht leicht, Talente zu finden, um offene Stellen zu besetzen. Und in Zukunft wird das Problem nicht kleiner werden“. Im April vergangenen Jahres sahen sich laut KfW-ifo-Fachkräftebarometer bereits 23,7 Prozent aller Firmen durch den Fachkräftemangel in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigt, in Süddeutschland und den neuen Bundesländern sind es laut Bundeswirtschaftsministerium sogar 50 Prozent.

Die richtigen Kandidaten über die richtigen Kanäle anzusprechen, ist entscheidend

Trotzdem steht das Thema Personalmarketing bei vielen Unternehmen noch nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Dabei fängt die positive (Be)werbung des Arbeitgebers bereits damit an, Kandidat:innen nicht wahllos über beliebig ausgewählte Portale erreichen zu wollen. Sondern über die, die von der Zielgruppe mit größter Wahrscheinlichkeit wahrgenommen werden und das mit einer Anzeige oder Ansprache, die über das Design und den Kontraktmöglichkeiten bis zum Wording richtig passt. Dabei bietet SchnelleStelle eine Dienstleistung an, die ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Branche darstellt: Titel der Position und der Einsatzort reichen, um ein erstes Stellenangebot zu erstellen, dass auch die sozialen Medien abdeckt. Der Geschäftsführer Daniel Herzog von Hipp Präzisionstechnik kann das bestätigen: „Man bekommt immer eine sehr rasche Antwort und eine sehr schnelle und gute Umsetzung was Layout und Schaltung angeht. Auch bei späteren Wünschen und Änderungen wird immer schnell geholfen. Alles in allem das was sich eine Kunde wünscht, weil er sich um nichts mehr kümmern muss“. Es sind aber auch die Branchenriesen, die auf die Unterstützung der Leipziger zählen: „Die Zusammenarbeit erweist sich als sehr positiv, weil wir äußerst professionell beraten und immer zeitnah unterstützt werden“ meint Sonja Jakob aus dem Personalmanagement von Siemens.

Die Ansprüche potenzieller Mitarbeiter steigen – nicht nur finanziell

Henner Knabenreich berät schon seit Jahren Unternehmen im digitalen Personalmarketing: „Vielen Menschen ist während Corona bewusst geworden, dass sie so nicht weiterarbeiten wollen“, sagt Knabenreich in der FAZ. Etliche hätten sogar gekündigt, ohne einen neuen Job in der Hinterhand zu haben. „Mein Eindruck ist, dass die Menschen zunehmend hinterfragen, welchen Sinn ihr Job hat und was der neue potenzielle Arbeitgeber dafür tut, dass ich bei ihm diesem Sinn nachgehen kann.“ Diese potenziellen neuen Mitarbeiter lassen sich kaum über Stellenanzeigen erreichen, hier ist eine sensible und punktgenaue persönliche Ansprache nötig, die SchnelleStelle auch bietet: Passiv suchende Kandidaten, die in einer Anstellung sind, aber alternativen Möglichkeiten gegenüber offen sein könnten, werden gezielt angesprochen.

Die aktive Ansprache von wechselbereiten Angestellten mit überzeugenden Argumenten ist bereits ein erster Weg dahin, so Patrick Baudisch von SchnelleStelle: „Die Erfolgschancen, einen passenden Kandidaten zu finden und von einem Stellenangebot mit Hilfe der Eckdaten und Benefits eines suchenden Unternehmens zu überzeugen, sind im Vergleich zu anderen Recruitingmaßnahmen erfahrungsgemäß hoch“.

Bald Alltag: Wenn sich Unternehmen bei Kandidat:innen bewerben

Unternehmen bewerben sich bei den zukünftigen Arbeitnehmern – dies wird in wenigen Jahren die Tagesordnung sein. Bei ersten Unternehmen können Interessierte bereits eine Bewerbungsmappe runterladen – die Bewerbungsmappe des Unternehmens: „Wir bewerben uns bei Dir als Arbeitgeber“ heißt es dann im Anschreiben. Vor wenigen Jahren hätte sich das noch exotisch angehört, in der Zukunft haben vielleicht alle Unternehmen eine solche Bewerbungsmappe für wechselwillige Angestellte auf ihrer Karriereseite.

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