Private Vermögensbildung: Wer vorsorgt, kann Steuern sparen

Beiträge werden vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen
Vorsorge rentiert sich bereits bei der jährlichen Steuererklärung, denn diverse Beiträge für den Aufbau der Altersversorgung können zu großen Teilen vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden. Das gilt etwa für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, aber auch für Aufwendungen an berufsständische Versorgungswerke und bestimmte private Leibrentenversicherungen. Hier ist auch von „nachgelagerter Besteuerung“ die Rede, die schrittweise umgesetzt wird. 2025 sind diese Abgaben bis zu dem Höchstbetrag von 25.639 für Ledige beziehungsweise von 51.278 Euro für Verheiratete vollständig steuerfrei.
Staatliche Zuschüsse sichern
Darüber hinaus fördert der Staat unter bestimmten Bedingungen den Aufbau einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge. Diese sogenannte Riester-Förderung basiert auf zwei Säulen: einerseits auf jährlichen finanziellen Zuschüssen, andererseits ebenfalls auf Steuerersparnissen.
Und auch mit einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lässt sich staatlich gefördert fürs Alter vorsorgen. Für alle Neuverträge seit 2019 sind Arbeitgeber verpflichtet, diese mit 15 Prozent zu bezuschussen. Seit 2022 gilt dies auch für ältere Verträge. Da die Beiträge für die bAV vom Bruttogehalt abgehen, reduziert sich das zu versteuernde Einkommen sowie die Sozialabgaben.
Früh mit der eigenen Altersvorsorge beginnen
Ganz unabhängig von staatlichen Anreizen und Zuschüssen lässt sich der Geldsegen zum Renteneintritt vervielfachen, wenn Sparer schon mit dem ersten Gehalt anfangen, regelmäßig kleine Beträge fürs Alter zurückzulegen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass die jährlichen Zinserlöse in der Folge ihrerseits mitverzinst werden – passiert das über einen langen Zeitraum, sorgt dieses Prinzip mit seiner finanziellen Hebelwirkung für eine besonders attraktive Rendite.
Geldanlagen breit streuen
Gerade bei der Altersvorsorge ist es zudem immens wichtig, die Geldanlagen breit zu streuen, um das Verlustrisiko zu minimieren. Wer sein Geld beispielsweise in die Aktien nur eines Unternehmens steckt, kann bei einem anhaltenden Kursabsturz der Wertpapiere oder einer Insolvenz des Unternehmens große Teile seines Ersparten verlieren.
Immer beliebter werden zudem Exchange Traded Funds (ETFs). Das sind Aktienfonds, die die Wertentwicklung eines Aktienindex abbilden, wie beispielsweise den Deutschen Aktienindex (DAX). Mit einer besonders guten Performance haben 2022 einige Themen-ETFs auf sich aufmerksam gemacht, mit denen Anleger und Anlegerinnen nicht in den gesamten Markt investieren, sondern in thematische Schwerpunkte, Branchen, Sektoren oder Trends. Laut der Untersuchung von extraETF konnten teilweise hohe zweistellige Renditen erzielt werden.
Seriöse Beratung hilft, Entscheidungen zu treffen
Um Geld für das Alter gewinnbringend anzulegen, gibt es viele verschiedene Angebote für alle Bedürfnisse und jeden Geldbeutel. Deshalb sollten sich angehende Sparer vor der Entscheidung gut informieren und fachkundig beraten lassen. Ob bei Kennern der Materie in der eigenen Familie, beim Banker des Vertrauens oder bei Finanzdienstleistern wie MLP, der Deutsche Vermögensberatung AG oder Swiss Life Select. So bieten die Berater von Swiss Life Select beispielsweise aus dem großen Portfolio der Partnergesellschaften ganz unterschiedliche, perfekt kombinierbare und innovative Lösungen, mit denen sich das Leben im Rentenalter finanziell selbstbestimmt genießen lässt.
- Titelbild: Bild von RoboAdvisor auf Pixabay
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VerbraucherEin verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.
BusinessEin niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.
