Tipp: Die besten Steuertipps für Unternehmer
Aufbauend auf Steuergrundsätzen, bildeten sich im 19. Jahrhundert – Zeit des klassischen Liberalismus – die Steuergesetze in den selbstständigen Einzelstaaten heraus. Die Wirtschaft forderte in zunehmendem Maße den Auf- und Ausbau der Infrastruktur . Zeitlich gesehen ist hier die Entwicklung des heutigen Steuerstaates anzusetzen.
Wozu braucht ein Staat Steuern?
Haupteinnahmequelle eines modernen Staates sind die Steuern. Sie stellen das hauptsächlichste Instrument zur Finanzierung seines Staatswesens und seiner Aufgaben z.B. Infrastruktur (Infrastruktur Definition), Bildung und Forschung, Sozialausgleich oder der Bezahlung staatlicher Bediensteter dar. Alle Bürger sind steuerpflichtig. Nicht nur das Gemeinwesen wird durch Steuern finanziert, mit diesen Einnahmen wird auch eine Lenkungsfunktion bzw. Umverteilung erreicht. Mit den Auswirkungen der komplexen Steuergesetzgebung und deren Verwendung sind nicht immer alle zufrieden. Steuern und andere Abgaben stellen deshalb einen fortdauernden politischen und gesellschaftlichen Diskussionspunkt dar.
Getrennt wird in die Verwendung der Steuern zu Fiskal-, Lenkungs- und Umverteilungszwecken. Dem Fiskalzweck sind Steuereinnahmen zur Deckung des Staatshaushalts zuzuordnen. Dies sind z.B. Ausgaben zur Verwirklichung der selbst auferlegten staatlichen Ziele und solche zur Schaffung, Verbesserung und Aufrechterhaltung der Infrastruktur.
Dem Lenkungszweck sind Steuern zuzuordnen die dazu dienen sollen gesellschaftlich nicht erwünschte Verhaltensweisen zu beeinflussen. Die Tabaksteuer soll z.B. helfen das Rauchen einzudämmen, mit der Ökosteuer wird versucht, den Energieverbrauch und Schadstoffausstoß zu verringern.
Der Umverteilungszweck dient zur politisch erwünschten Verteilung von Einkommen zwischen den einzelnen Gesellschaftsmitgliedern.
Was sind Steuern?
Steuern sind öffentlich-rechtliche Abgaben. Als Steuer wird eine Geldleistung vom Bürger an den Staat bezeichnet. Für diese erhält man weder eine unmittelbare Gegenleistung, noch besteht Anspruch darauf. Steuern werden vom Staat, mit Zwangscharakter, allen Personen auferlegt, die den steuerlichen Tatbestand verwirklichen. Alle Personen die Einnahmen im Hauptzweck erwirtschaften bzw. bei denen die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck ist zählen zu den Steuerpflichtigen.
Das Steuersystem wird in Deutschland in erster Linie von der Verfassung bestimmt und ist im Grundgesetz festgelegt. Unterteilt ist es in die Steuergesetzgebungshoheit, die Steuerertragshoheit und die Steuerverwaltungshoheit. Diese Einteilungen regeln wer die rechtlichen Grundlagen für die Steuererhebung bestimmt, wem die Steuereinnahmen zustehen und wer die Steuern festsetzen und einziehen darf. Das Hauptgesetzeswerk im bundesdeutschen Steuerrecht ist die Abgabenordnung.
Unterteilt wird in bestimmte Steuerarten, mit entsprechenden Steuerfristen.
Angestellte bezahlen monatliche Einkommensteuer, selbstständig Tätige bezahlen Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Die Frist zur Leistung der Umsatzsteuer ist bei den Selbstständigen vom Einkommen und der Unternehmensform abhängig.
Kritik am Konzept der Steuer
Bei Steuern handelt es sich um eine staatlich erzwungene Abgabe. Damit ist es fast unmöglich, sich gegen die Zahlung zu wehren. Auch auf den Einsatz der Steuergelder kann der Bürger nur indirekt Einfluss nehmen (bei Wahlen). Das bedeutet, dass die Steuergelder zum Teil immer auch für Zwecke eingesetzt werden, mit denen ein bestimmter Prozentsatz der Steuerzahler nicht einverstanden ist. Ein weiteres Problem besteht in der Steuergerechtigkeit. Dabei geht es nicht nur um den sozialen Gesichtspunkt bei der Verteilung der Steuerbelastung anhand der Einkommensverhältnisse. Vor allem die Komplexität des Steuerrechts und die vielen Ausnahmen, die nicht von jedem Bürger genutzt werden können, sind oft genannte Kritikpunkte.
Ablauf der Besteuerung
Wenn die Steuer unter rechtlichen Voraussetzungen entstanden ist, sind die verwaltungstechnischen Methoden und Maßnahmen in der Abgabenordnung geregelt. Bei den behördlichen Aufgaben, die von den Finanzämtern übernommen werden, gibt es dabei drei Phasen:
- Die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen
- Die Festsetzung der Steuer
- Das Erhebungsverfahren
Ehe es an die Ermittlung geht, muss die Steuer rechtlich natürlich erst einmal entstanden sein. Die genauen Regelungen hierzu finden sich in den Einzelsteuergesetzen. So entsteht beispielsweise die Einkommenssteuer erst mit dem Ablauf des Veranlagungsjahres (§ 36). Danach geht es dann an die Ermittlung. Dabei geht es einerseits um die Sachaufklärung und andererseits um die Feststellung, ob ein tatsächlicher Steuerentstehungstatbestand entsteht. Um dies realisieren zu können, muss der steuerpflichtige Bürger seinen Mitwirkungspflichten nachkommen (z. B. Steuererklärungspflicht). Eine weitere Voraussetzung besteht darin, dass den Finanzbehörden besondere Rechte eingeräumt werden (Steuerfahndung, Außenprüfung). Auf diese Weise soll ein möglichst genaues Bild der tatsächlich bestehenden Verhältnisse entwickelt werden.
Nachdem die Besteuerungsgrundlagen ermittelt worden sind, geht es an die Festsetzung der Steuer durch den Steuerbescheid. Eine weitere Möglichkeit besteht hier im Erlass von Grundlagenbescheiden. Damit können Besteuerungsgrundlagen mehrerer Beteiligter festgesetzt werden. Steueranmeldungen des Steuerpflichtigen haben den gleichen Status wie eine Steuerfestsetzung.
Es schließt sich das Erhebungsverfahren an. Hierbei werden die festgesetzten Ansprüche schließlich verwirklicht. Meistens geschieht das in Form einer Zahlung oder einer Aufrechnung mit Erstattungsansprüchen. Hier spielen vor allem Vorschriften zum Erlass, zur Verzinsung und zur Verjährung von Ansprüchen wichtig. Werden Zahlungen nicht fristgerecht geleistet, kann die Verwaltung Ansprüche mit einem Vollstreckungsverfahren geltend machen.
Christian Weis
BusinessEin Fuhrpark wird selten von heute auf morgen unwirtschaftlich. Die Kosten entwickeln sich vielmehr schleichend: durch schlecht gepflegte Fahrzeuge, unnötigen Reifenverschleiß, kleine Schäden im Laderaum, versäumte Wartungstermine, Suchzeiten am Morgen oder unklare Zuständigkeiten nach der letzten Tour. Gerade für Unternehmen mit Servicefahrzeugen, Lieferwagen oder Montageflotten summieren sich solche Faktoren schnell zu spürbaren Mehrkosten. Fuhrparkoptimierung beginnt dabei nicht erst mit neuer Software, einer vollständigen Elektrifizierung oder einem umfangreichen Beratungsprojekt. Viele wirksame Hebel liegen bereits im operativen Alltag: den Reifendruck regelmäßig kontrollieren, Fahrzeuge bedarfsgerecht ausstatten, den Laderaum schützen, die Fahrerkabine sauber und funktional halten, Wartungen verbindlich planen und Schäden frühzeitig dokumentieren. Einzeln betrachtet mögen diese Maßnahmen unscheinbar wirken – in der Summe entfalten sie jedoch eine deutliche Wirkung. Gerade Transporter sind dabei weit mehr als klassische Firmenwagen. Sie fungieren als rollende Werkstätten, Lagerflächen, Lieferfahrzeuge und mobile Arbeitsplätze zugleich. Sie werden intensiv be- und entladen, von mehreren Personen genutzt und häufig unter erheblichem Zeitdruck eingesetzt. Wer seinen Fuhrpark optimieren möchte, sollte daher zunächst die Faktoren in den Blick nehmen, die im täglichen Betrieb kontinuierlich Kosten, Zeit und Substanz beeinflussen.
RatgeberEin guter Pflegedienst entlastet pflegende Angehörige, sichert die häusliche Versorgung und übernimmt Grund- sowie Behandlungspflege auf fachlich verlässlichem Niveau. Pflege ist längst kein Randthema mehr, sondern ein Thema, das Familien und ganze Stadtteile betrifft. In Nordrhein-Westfalen lebt eine hohe Zahl pflegebedürftiger Menschen, der überwiegende Teil davon zu Hause. In Düsseldorf trifft dieser Trend auf eine Großstadt, in der pflegende Angehörige neben Beruf und Familie schnell an die eigene Belastungsgrenze geraten können. Ein professioneller Pflegedienst in Düsseldorf wird in dieser Lage zur entscheidenden Stütze, damit Ihre häusliche Versorgung tragfähig bleibt – mit Würde, Herz und verlässlicher Begleitung. Warum ambulante Pflege menschlich Sinn ergibt Die ambulante Pflege zählt zu den wichtigsten Versorgungsformen in Deutschland. Ein großer Teil der Pflegebedürftigen wird zu Hause betreut, oft in einer Kombination aus familiärer Zuwendung und professionellem Dienst. Für pflegende Angehörige ist diese Entlastung entscheidend: Wenn Sie Beruf, eigene Familie und die Sorge um einen geliebten Menschen unter einen Hut bringen müssen, geraten Sie ohne Unterstützung schnell an die eigenen Grenzen. Eine verlässliche ambulante Versorgung gibt Ihnen Raum, wieder Tochter, Sohn, Ehepartnerin oder Ehepartner zu sein und nicht ausschließlich Pflegekraft.
HandelBetriebsimmobilien erweitern statt neu bauen: Wann Anbau und Sanierung wirtschaftlich sinnvoll sind Wachsende Unternehmen stehen oft vor der Frage, wie zusätzlicher Platz geschaffen werden kann, ohne Standort, Abläufe und Budget unnötig zu belasten. Ein Neubau ist dabei nicht automatisch die beste Lösung. Häufig lohnt zuerst der Blick auf vorhandene Betriebsimmobilien: Lassen sich Flächen anbauen, Räume umstrukturieren oder ältere Gebäudeteile sanieren? Bei dieser Bewertung zählt bauliche Praxis. Nasartschuck Bau kann dazu Expertenrat aus Rohbau, Betonarbeiten, Tiefbau und Sanierung einbringen. Der Betrieb auf Hamburg hat und für diesen Beitrag Einblicke dazu gegeben, wann Erweiterungen bestehender Betriebsimmobilien wirtschaftlich sinnvoll sein können.
