News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
10. März 2022

UniNow-Umfrage zur Corona-Krise: Drei Viertel der Studierenden wollen zurück in die Hörsäle

Drei von vier Studierenden (74,9 Prozent) fordern die Öffnung der Hochschulen und Lehre in Präsenz. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage (02/2022) von UniNow, der #1 App für mehr als 480.000 Studierende aller Fachrichtungen. Damit stimmen die Studierenden in ihrer Kritik an der Corona-Politik mit der Hochschul-Führungsriege überein: So hatte bereits Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, im zurückliegenden Jahr die Auflagen für den Lehr- und Prüfungsbetrieb als „völlig untauglich“ bezeichnet.

Mittels der Campus-App UniNow, die Studierende an mehr als 400 Hochschulen bundesweit begleitet und beispielsweise auch zum Corona-Tracking und als digitaler Hochschulausweis eingesetzt wird, konnte das bislang umfassendste Stimmungsbild zur Corona-Lage an deutschen Hochschulen ermittelt werden: So sprachen sich 14,2 Prozent aller Studierenden strikt gegen die Corona-Maßnahmen im Uni-Betrieb und für die Wiederaufnahme aller Präsenzveranstaltungen aus. Weitere 60,7 Prozent fordern die Wiederaufnahme der Lehre vor Ort – unter Einhaltung der 2G/3G-Regelungen. Nur ein Viertel der Studierenden verlangt die Einstellung aller Präsenzveranstaltungen, um sich und die Lehrkräfte weiterhin zu schützen.

Rückblick: Zur Unterstützung der bundesweiten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben die Bundesländer Auflagen und Regelungen verfügt, die zu erheblichen Störungen des Hochschulbetriebs führten. Hiervon waren Lehrveranstaltungen, Prüfungen und sogar die Bibliotheksleihe betroffen. Infolgedessen stockte der Lernfortschritt vieler Studierender. Manche brachen ihr Studium ab. Hat der Zeitverlust beim Studieren einem ganzen Jahrgang die Perspektiven genommen? Und weshalb fällt trotz Online- und Hybrid-Events das Stimmungsbild derart negativ aus? Studieren ist vielleicht doch mehr als das erfolgreiche Absorbieren von Lehrstoff.

(ots)

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Holzbau mit System: Warum präzise Planung und regionale Partner Bauprojekte absichern
    Business
    Holzbau mit System: Warum präzise Planung und regionale Partner Bauprojekte absichern

    Das Bauen mit Holz hat sich von einer traditionellen Nische zu einer treibenden Kraft im modernen Bauwesen entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch eine hohe architektonische Flexibilität ermöglicht. Gleichzeitig erfordert der Holzbau jedoch ein grundlegend anderes Herangehen als der klassische Massivbau. Der Erfolg eines Holzbauprojekts entscheidet sich nämlich selten auf der Baustelle, sondern fast immer am Schreibtisch. Weil viele Bauteile exakt vorgefertigt werden, muss jedes Detail im Vorfeld stimmen. Wenn in der Planungsphase ungenau gearbeitet wird, führt das später unweigerlich zu Verzögerungen und höheren Kosten. Daher bildet eine akribische Vorbereitung das eigentliche Fundament für jedes Gebäude aus Holz. Zusätzlich rückt die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern immer stärker in den Fokus. Wer auf regionale Netzwerke setzt, schafft nicht nur Sicherheit in der Umsetzung, sondern stärkt auch die Wirtschaftskreisläufe vor Ort.

    4 Min. LesezeitLesen
    Der unsichtbare Begleiter: Souveränes Arbeiten trotz Rücken- und Gelenkbeschwerden
    Arbeitsleben
    Der unsichtbare Begleiter: Souveränes Arbeiten trotz Rücken- und Gelenkbeschwerden

    Langes Sitzen, feste Deadlines und einseitige Bewegungen gehören für viele zum beruflichen Alltag. Doch dieser Rhythmus fordert oft einen spürbaren Tribut vom eigenen Körper. Rücken- und Gelenkbeschwerden schleichen sich unauffällig ein und werden bald zu ständigen Begleitern. Solche körperlichen Einschränkungen sind nicht nur unangenehm. Sie wirken sich auch direkt auf die Konzentration und die allgemeine Leistungsfähigkeit aus. Wenn die Haltung am Schreibtisch schwerfällt, leidet unweigerlich die Qualität der Arbeit. Ein bewusster Umgang mit diesen Signalen ist daher wichtig. Wer langfristig gesund und produktiv bleiben möchte, sollte die körperlichen Bedürfnisse genauso professionell im Blick behalten wie den täglichen Terminkalender.

    4 Min. LesezeitLesen
    MA Bedachungen: Traditionelles Dachhandwerk trifft auf moderne Anforderungen
    Business
    MA Bedachungen: Traditionelles Dachhandwerk trifft auf moderne Anforderungen

    Ob historisches Ziegeldach, moderne Photovoltaikanlage oder sanierungsbedürftiges Flachdach: Die Anforderungen an das Dachdeckerhandwerk sind vielfältiger geworden. Während bei älteren Gebäuden häufig der Erhalt der vorhandenen Bausubstanz im Mittelpunkt steht, gewinnen energetische Sanierungen und die technische Nutzung von Dachflächen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Handwerksbetriebe, die unterschiedliche Bauweisen beherrschen und den Zustand eines Daches im Zusammenhang mit dem gesamten Gebäude beurteilen können. Zu diesen Betrieben gehört MA Bedachungen aus Waldorf bei Sinzig. Das von Mohammed Al Jassem geführte Unternehmen verbindet klassische Dachdecker- und Klempnerarbeiten mit zeitgemäßen Lösungen für die Gebäudesanierung. Das Spektrum reicht von kleineren Reparaturen über vollständige Neueindeckungen bis zur Restaurierung historischer Dächer. Auch bei kurzfristigen Schäden durch Unwetter ist der Meisterbetrieb Ansprechpartner. Dachsanierung und Reparatur als handwerklicher Schwerpunkt

    5 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite