Datensicherung wird in der heutigen Zeit ein immer elementarer Bestandteil des Arbeitens. Grund dafür ist die digitale Verwurzelung eines Jeden, sofern man sich dem digitalen Zeitalter nicht gänzlich abgewandt hat. Werden in der Wirtschaft bei der Menge an Daten eher Cloud-Server oder NAS-Lösungen gefunden, so bieten sich für den privaten Gebrauch vor allem externe Festplatten an. Doch auf was muss ich bei einer externen Festplatte achten? Gibt es hier spezielle Modelle für unterschiedliche Ansprüche?
Die Wahl der richtigen externen Festplatte
Im Prinzip ist eine Festplatte dafür da, Daten zu speichern. Im Gegensatz zu einer internen Festplatte wird diese unabhängig vom Medium genutzt und kann komfortabel mitgeführt werden. Durch den USB-Anschluss lassen sich externe Festplatten nahezu überall verbinden, sodass man die Daten auf mehreren Endgeräten nutzen kann. Der erste Vorteil einer externen Festplatte ist somit die Mobilität und die Flexibilität der Datennutzung. Für Unternehmen hingegen sind Server-Lösungen jedoch wesentlich flexibler. Der primäre Nachteil einer externen Variante ist jedoch die leicht höheren Kosten zum internen Modell. Dennoch ist eine externe Speicherlösung in vielen Bereichen eine optimale Lösung.
Vorteile von externen Speichermedien
Die Vorteile von externen Festplatten sind unterschiedlich und je nach Interessenslage unterschiedlich zu bewerten.
- Sicherheitsmaßnahme, falls der Laptop plötzlich seinen Geist aufgibt. Die Gefahr eines kompletten Absturzes des Notebooks kommt gar nicht von ungefähr. Fast jeder zweite Nutzer hat mit Sicherheit bestimmt schon einmal solch ein Szenario durchlebt. Der Laptop gibt seinen Geist auf und lässt sich nicht mehr starten. Mit viel Glück können Teile der Daten in dem Fall noch gesichert werden. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die ihre Daten auf einer externen Festplatte gesichert haben.
- System-Backup! Auf einer externen Festplatte können Backups sichergestellt werden, die im Notfall genutzt werden können. Dies kann auch bei einer Playstation 4 oder 5 von Bedeutung sein.
- Größeres Spieleportfolio! Die Playstation von Sony zählt zu den beliebtesten Konsolen weltweit. Dennoch verbaut Sony seit Jahren relativ kleine Festplatten. Modelle mit mehr Speicher können zwar erworben werden, kosten aber wesentlich mehr. Alternativ können Gamer auch eine externe Festplatte nutzen. Das Online-Portal externe-festplatte.com gibt hinsichtlich der verschieden Modelle einen Überblick. So eignen sich nicht alle externen Festplatten für die Nutzung mit einer Playstation. Für die Playstation-Nutzer empfehlen sich in der Regel die Festplatten von Seagate. Diese werben häufiger auch als alternative Nutzung der Konsole.
Sofern man sich dazu entschließen sollte, die externe Festplatte mit der Playstation zu verbinden, müssen im Vorfeld einige Vorkehrungen getroffen werden. In erster Linie sollte die externe Festplatte über einen USB 3.0 verfügen, da diese nur so mit der Playstation verbunden werden kann. Ebenso muss diese über eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von 40 Mbps verfügen. Damit die Playstation die Festplatte lesen kann, muss diese im FAT32 Format formatiert werden. Die Playstation sollte die Platte fortan als externen Speicher erkennen. Somit sollte man auch Spiele direkt auf der Festplatte installieren können.
Das große Portfolio an Spielen ist meist nur mit einer externen Festplatte möglich. Spiele auf der Playstation überschreiten nicht selten die 100GB-Marke. Wer viel und oft spielt, sollte sich definitiv Gedanken über eine externe Festplatte machen.
- Titelbild: Photo by lilzidesigns on Unsplash
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