Immer wenn eine neue Verordnung ins Haus flattert, fragt man sich zunächst völlig zurecht: Was bringt das? Die Ziele der (nicht mehr so neuen) DSGVO sind wie folgt definiert: Die Rechte jedes Einzelnen auf Wunsch auf seine Daten zugreifen, diese ändern oder löschen zu können, wird gestärkt. Die Datenhoheit aller Bürger über ihre eigenen Daten wird also erhöht. Gleichzeitig sollen europaweit mehr Transparenz und einheitliche Datenschutzbestimmungen geschaffen werden. Doch wie lässt sich dies am besten umsetzen? Zum Beispiel mit den folgenden Tipps.
Aktionsplan erstellen – Datenschutzbeauftragten ernennen
Wie für praktisch alle Veränderungsprozesse in einem Unternehmen sollte als Erstes ein Aktionsplan erstellt werden, der den konkreten Bedarf erfasst und die Schritte zur Umsetzung definiert. Wichtig ist, dass an der Erstellung dieses Plans alle relevanten Gruppen beteiligt sind. Ab einer gewissen Größe sind Unternehmen dazu verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen. Dies gilt, wenn mindestens 20 Mitarbeiter an der Datenverarbeitung beteiligt sind. Der neue Datenschützer hat eine erste wichtige Aufgabe: Die meisten Unternehmen hatten bereits vor Einführung der DSGVO eine Datenschutzrichtlinie – diese gilt es gemäß den neuen Anforderungen zu überarbeiten. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Datenklassifizierung.
Lücken möglichst frühzeitig erkennen und schließen
Bei der Implementierung der neuen DSGVO ist zudem entscheidend, mögliche Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen. Datensicherheit gewinnt im Zeitalter von Big Data eine immer größere Bedeutung. Sämtliche Tätigkeiten im Unternehmen müssen in puncto Datenschutz „auf Herz und Nieren“ geprüft werden. Ein Motto dabei lautet: Gehe sparsam mit Daten um! Indem nur Daten verarbeitet werden, die im konkreten Fall unbedingt benötigt werden, sinkt das Risiko für Verstöße. Sehr wichtig ist auch die Einhaltung der Löschfristen – eine relativ „einfache“ Möglichkeit, rechtliche Probleme zu vermeiden.
Einem kritischen Check sollte auch die technische Infrastruktur unterworfen werden: Sind die Virenscanner noch aktuell? Braucht es eine neue Firewall? Selbstverständlich sollte dies nicht nur zu Beginn der DSGVO-Einführung, sondern in regelmäßigen Abständen erneut geprüft. Stimmen müssen auch die Zugriffsrechte auf die jeweiligen Datenpools. Nicht jeder im Unternehmen darf alles sehen; dies wird mit der neuen Datenschutzgrundverordnung noch deutlicher hervorgehoben. Die passende Verschlüsselung personenbezogener Daten ist somit absolut unverzichtbar.
Datenschutz geht alle an
Apropos Personen: Datenschutz ist nichts, was von der Unternehmensführung einfach diktiert werden kann. Vielmehr müssen alle Personenkreise im Unternehmen mit einbezogen und vor allem informiert werden. Denn die neue DSGVO ist umfangreich und nicht immer leicht zu verstehen. Deswegen können Artikel wie diese auch nur der allererste Schritt sein.
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ArbeitslebenUnternehmen in Düsseldorf und der gesamten Rhein-Ruhr-Region sehen sich mit einem steigenden Bedarf an hochqualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert. Besonders gefragt sind Managerinnen und Manager auf der mittleren Führungsebene, die den steigenden Anforderungen eines zunehmend komplexen Wirtschaftsumfelds gerecht werden. Dabei hat sich das Anforderungsprofil in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Gefragt sind heute weniger reine Spezialisten als vielmehr hybride Talente, die technologische Expertise mit fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen verbinden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kompetenzen gilt als zentrale Voraussetzung, um den Fachkräftebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken. Der Meisterbrief als strategischer Karrieremotor
MarketingDer unterschätzte Faktor Pausenkultur Ein dampfender Kaffee in der Hand, ein kurzes Gespräch am Automaten – was nach alltäglicher Routine klingt, prägt die Arbeitsatmosphäre nachhaltiger als viele vermuten. Moderne Unternehmen erkennen zunehmend, dass die Qualität der Pausenversorgung direkt mit der Mitarbeiterzufriedenheit korreliert. Der Gang zur Kaffeemaschine strukturiert den Arbeitsalltag und schafft informelle Begegnungsräume. Hier entstehen spontane Gespräche zwischen Abteilungen, werden kreative Ideen geboren und soziale Bindungen gestärkt. Eine hochwertige Kaffeeversorgung signalisiert Wertschätzung und zeigt, dass das Unternehmen in das Wohlbefinden seiner Belegschaft investiert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann eine professionelle Kaffeekultur ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal sein.

