So nah und doch so fern:
Wer im Ausland lebt und einen Brötchengeber in Deutschland hat, genießt viele Privilegien, hat aber auch Pflichten. Handelt es sich beispielsweise um einen Job, wo man hierzulande vor Ort in einem Büro arbeiten muss, so kann man dieselben Tätigkeiten auch aus der Ferne mithilfe des eigenen Computers adäquat nachgehen, das ganze nennt sich Homeoffice. In diesem Fall muss sich der Arbeitnehmer an die normalen Arbeitszeiten orientieren, welche auch für seine Kollegen im stationären Büro gelten. Es sei denn, man hat mit dem Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten vereinbart.
Eine Grundvoraussetzung für Homeoffice ist immer, dass man auch die Möglichkeiten dafür geboten bekommt. Zum einen braucht man im Ausübungsland eine stabile Internetleitung, um stets mit dem Arbeitgeber, Kollegen oder auch Kunden Kontakt halten zu können. Manchmal ist es zudem erforderlich, an Meetings teilzunehmen. Per Live-Zuschaltung kann man dieses auch online von überall auf der Welt mitverfolgen. Dies ist beispielsweise ein Vorteil der voranschreitenden Globalisierung. In vielen Ländern auf der Welt herrschen ähnliche Möglichkeiten und Bedingungen wie in Deutschland.
Prinzipiell kann ein deutscher Arbeitgeber keinen pauschal vorschreiben, von wo aus der Arbeitnehmer seine Tätigkeit im Ausland ausführt. Das Zielland ist also jedem selbst überlassen. Als Angestellter selbst ist man jedoch verpflichtet, selbst für die Rahmenbedingungen zu sorgen. Verstößt man dagegen, dann kann das unter Umständen diverse Folgen nach sich ziehen, bis hin zur Kündigung. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen unproduktiven Arbeitnehmer zu haben, den man auch noch bezahlen muss.
Finanzielle Vorteile voll ausnutzen:
Unter Umständen kann man beim Einrichten eines Homeoffice-Büros im Ausland einige der Ausgaben wiederum steuerlich geltend machen. Ein allgemeingültiges Ja oder Nein, sprich, ob das im Zielort der Wahl möglich ist, gibt es nicht. Grund ist, die Bedingungen sind wiederum von Land zu Land unterschiedlich, selbst innerhalb der Europäischen Union. Helfen kann dabei ein Steuerberater, welcher sich mit dieser Thematik auskennt. Auch die Arbeitsagentur besitzt eventuell Informationen darüber, wie es sich mit dem Steuerrecht im Ausland verhält. Unter Umständen kann auch eine Doppelbesteuerung infrage kommen. Es gilt unter Umständen die 183-Tage-Regelung. Das Finanzamt, welches für einen schon Ansprechpartner war, kann beim Erstellen der jährlichen Steuererklärung trotz Wohnsitz im Ausland immer noch zuständig sein.
Betriebsvereinbarungen helfen nicht nur, das Homeoffice im Ausland klar zu regeln, sondern sichert auch die Rechte des jeweiligen Arbeitnehmers. Zum anderen muss man eine bestimmte Zeit am Stück im Ausland, also in der Wahlheimat verbracht haben, um dort seine Steuern zu zahlen. Wer nun über einem halben Jahr seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort nicht in Deutschland hat und in einem anderen Land beruflich tätig ist, wird unter Umständen dort steuerpflichtig sein. In Deutschland steuerpflichtig bleibt man aber auf jeden Fall, wenn man hierzulande beispielsweise noch eine eigene Immobilie unterhält.
Nachteilig für einen Arbeitgeber wird es erst dann, wenn er einen Teil seiner Gewinne im Ausland versteuern muss. Das kann dann passieren, wenn dieser für den Arbeitnehmer eine Betriebsstätte im Ausland gründet und einrichtet. Ein Grund kann dafür sein, dass man ihm beispielsweise das Homeoffice und vor Ort arbeiten ermöglichen möchte. Immer wieder sollen Mitarbeiter in deutsches Unternehmen im Ausland präsentieren, Kontakte knüpfen und Kooperationen für den Arbeitgeber akquirieren.
Ein weiterer Punkt ist das sogenannte Sozialversicherungsrecht. Im Ausland lebende Deutsche, welche für einen Arbeitgeber der BRD arbeiten, genießen zumeist dieselben Rechte, wie Arbeitnehmer, welche offiziell hier leben. Dieselben Leistungen aus dem Sozialsystem stehen einem zu, wenn der Arbeitgeber in Deutschland sitzt, der Arbeitnehmer offiziell in Deutschland noch wohnt und nur temporär im Ausland arbeitet und dieser Homeoffice im In- sowie Ausland macht.
Das Abschließen einer separaten Auslandskrankenversicherung kann trotzdem sinnvoll sein, um auf jeden Fall sicherzugehen. Auch digitale Nomaden arbeiten im Homeoffice. Ohne Arbeitgeber im Rücken haben diese wiederum ganz andere Möglichkeiten und Aspekte, welche beachtet werden sollten. Doch das Thema würde wiederum einen anderen Beitrag adäquat ausfüllen.
- Titelbild: Image by StartupStockPhotos from Pixabay
KarriereIn diesem Interview beleuchten wir, worauf es bei der Praxiseinrichtung in Erfurt wirklich ankommt von der Grundrissanalyse bis zur fertigen Maßlösung. Die folgenden Fragen und Antworten fassen typische Themen zusammen, die Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber in der Beratung mit MTW Einrichten besprechen. Der richtige Partner für Praxiseinrichtung in Erfurt verbindet Beratung, Planung und Fertigung aus einer Hand und schneidet Empfang, Behandlungsräume und Backoffice millimetergenau auf Ihren Grundriss und Ihren Praxisalltag zu. Gerade in Bestandsimmobilien mit unregelmäßigen Grundrissen, wie sie in der Erfurter Innenstadt häufig vorkommen, stoßen Standardlösungen aus dem Katalog schnell an Grenzen. Wenn Sie in Erfurt eine Arzt- oder Zahnarztpraxis neu eröffnen, übernehmen oder modernisieren, sollten Sie daher früh auf einen erfahrenen Partner für Praxiseinrichtung in Erfurt setzen. Frage 1: Warum ist Praxiseinrichtung mehr als Möbelkauf?
VerbraucherWer einen Zaun in Gießen fachgerecht errichten lassen möchte, steht vor vielen Fragen: Welches Material passt? Wie läuft die Planung ab? Und woran erkennen Sie einen guten Fachbetrieb? Im folgenden Interview geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Punkte von der ersten Anfrage bis zur fertigen Zaunanlage. Im Mittelpunkt stehen drei Aspekte: eine sorgfältige Planung mit Aufmaß vor Ort, die Wahl passender Materialien wie Doppelstabmatten, WPC oder Schmuckzäune sowie ein regionaler Fachbetrieb aus Wetzlar, der Lieferung und Montage aus einer Hand übernimmt. Warum entscheidet die Planung über das Ergebnis?
RatgeberIm Gespräch mit Vielfliegern und Travel Managern wird schnell klar: Ein verlässlicher Parkservice am Flughafen München nimmt Geschäftsreisenden den größten Stressfaktor des Reisetags ab, nämlich die Anreise. Wir haben mit regelmäßig Reisenden darüber gesprochen, worauf es ankommt. Ihre Antwort fällt einheitlich aus: Jede Minute, die am Parkplatz, am Shuttle oder an der Sicherheitskontrolle verloren geht, fehlt am anderen Ende des Tages. Gerade bei frühen Maschinen entscheidet die Anreise darüber, ob der Termin im Zielort entspannt oder gehetzt beginnt. Ein durchdachter Parkservice liefert mehr als nur einen Stellplatz. Er strukturiert den Reisetag und kalkuliert Pufferzeiten ein. Warum das eigene Auto für Geschäftsreisende oft die beste Option bleibt Bahn, Taxi, Mietwagen oder eigenes Fahrzeug: „Die Wahl des Verkehrsmittels zum Flughafen ist für Berufstätige selten reine Geschmacksfrage", sagt uns ein Vertriebsleiter, der monatlich ab München fliegt. Wer früh morgens startet, spät abends zurückkommt oder mit empfindlicher Technik und Verkaufsunterlagen reist, schätzt die Verlässlichkeit des eigenen Wagens. Anders als Bahn oder ÖPNV ist das Auto unabhängig von Streiks, Verspätungen und unsicheren Anschlüssen. Vorausgesetzt, die Parklösung wird nicht zum zweiten Risikofaktor.

