IT & Software·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
13. August 2023

IT-Unternehmen in Deutschland – verzweifelt auf der Suche nach Mitarbeitern

Die Entwicklung der Stellenangebote im IT-Sektor

Die IT-Branche ist der Sektor mit dem wohl größten Wachstum in der deutschen Wirtschaft. Bei einer Betrachtung der letzten 20 Jahre zeigt sich, dass die Zahl der offenen Stellen für IT-Fachkräfte in Deutschland faktisch von Jahr zu Jahr deutlich ansteigen. Waren es im Jahr 2009 nur rund 20.000 unbesetzte Stellen, gab es 2022 bereits 137.000 offene Arbeitsplätze für IT-Fachkräfte.

Auch der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2022 zeigt auf, dass Berufe aus dem Bereich IT zu den am häufigsten gesuchten gehören. Besonders groß ist die Nachfrage nach Programmierern und IT-Administratoren. Hier zeigt sich der Trend, dass es vor allem Personen mit hoher Qualifikation sind, die der Arbeitsmarkt dringend benötigt.

Ein deutlicher Anstieg der Nachfrage nach Fachpersonal ist ab dem Jahr 2019 zu beobachten. Ein Grund hierfür ist, dass durch die strukturellen Veränderungen ab 2020 die Digitalisierung nochmals deutlich Fahrt aufgenommen hat. Viele Unternehmen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch zögerten, beschleunigten nun den digitalen Wandel. Das hat enorm viele neue Stellen im IT-Sektor geschaffen.

Ein umkämpfter Jobmarkt als Vorteil für Fachpersonal

Was ein Nachteil für IT-Unternehmen ist, ist ein Vorteil für Fachpersonal aus diesem Sektor. Wer Fachkenntnisse und Erfahrung im IT-Bereich mitbringt, kann sich oft seinen Arbeitsplatz auswählen. Das geht einher mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten. Die aktuelle Lage erlaubt sogar Quereinsteigern den Eintritt in die IT. Dies hat oftmals sogar Vorteile, denn Fachwissen aus anderen Branchen ist wichtig bei der Entwicklung von speziellen Anwendungen.

IT-Stellenangebote gibt es dementsprechend im gesamten Land. Jobportale geben einen Einblick in den Stellenmarkt in der eigenen Region. Viele IT-Unternehmen veröffentlichen auch auf der eigenen Webseite Stellengesuche. So die eurodata, die Stellenangebote Saarbrücken und an anderen Standorten publiziert. Hier zeigt sich, wie vielfältig die Möglichkeiten selbst innerhalb eines Unternehmens sind. Der IT-Sektor hat sich inzwischen stark diversifiziert. So gibt es immer mehr Berufsbezeichnungen und Stellenprofile. Hiervon profitieren wieder Fachkräfte mit einer entsprechenden Spezialisierung oder mit kombiniertem Wissen aus verschiedenen Branchen.

Ein Blick in die Zukunft – wie wird sich der IT-Sektor entwickeln?

Bei einer Analyse des IT-Sektors zeigt sich, dass dieser Bereich extrem robust ist und von Krisen kaum beeinträchtigt wird. So investiert der deutsche Mittelstand trotz der Wirtschaftskrise in neue Technologien.

In erster Linie sind es Fachkräfte, die für die digitale Transformation benötigt werden. Aus diesem Grund ist ein Studium im Bereich der Digitalisierung aktuell eine sichere Wahl, um für die Zukunft gute Chancen auf eine Karriere im IT-Sektor zu haben.

Das Thema Digitalisierung beschäftigt und betrifft faktisch alle Bereiche der Wirtschaft. Hinzu kommt, dass diese Entwicklung immer weiter geht. Die Digitalisierung ist kein Prozess, der in absehbarer Zeit abgeschlossen ist. Mit IoT, Virtual Reality und der Künstlichen Intelligenz folgen die nächsten Schritte, die erneut qualifiziertes Fachpersonal erfordern. Aus diesen Gründen wird aller Voraussicht nach der IT-Sektor weiterhin stark wachsen.

Foto von Israel Andrade auf Unsplash

Teilen:
Weitere Artikel
Fliesenleger und Ofenbauer aus Oberaudorf: Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern
Business
Fliesenleger und Ofenbauer aus Oberaudorf: Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern

Ein Bad, das jeden Morgen Freude macht. Ein Kachelofen, der an kalten Abenden Wärme und Geborgenheit schenkt. Für viele Hausbesitzer und Bauherren im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol gehören diese beiden Wünsche eng zusammen und in Oberaudorf liegen sie tatsächlich in einer Hand. Der Fliesenleger- und Ofenbaubetrieb von Martin Maier verbindet zwei Gewerke, für die Bauherren sonst getrennte Firmen, Absprachen und Zeitpläne organisieren müssen. Ein Porträt über einen Familienbetrieb, der zeigt, wie Generationenwissen und moderne Planungstechnik zusammenpassen. Ein Familienbetrieb mit zwei Handwerksfeldern Wer ein Bad saniert oder einen neuen Ofen einbauen lässt, kennt das Problem: Je mehr Gewerke an einem Projekt beteiligt sind, desto größer wird der Abstimmungsaufwand. Termine kollidieren, Zuständigkeiten verschwimmen, und am Ende wartet der Bauherr. In Oberaudorf, zwischen den Alpen und dem Inntal gelegen, hat sich ein Handwerksbetrieb bewusst anders aufgestellt. Das Unternehmen von Martin Maier deckt zwei Kernbereiche des Wohnens ab: die Gestaltung von Bädern und Böden mit Fliesen und Naturstein sowie den Ofenbau von Rosenheim bis Kufstein.

6 Min. LesezeitLesen
Zwischen KI-Lernsoftware und echtem Trainer: Wie Unternehmen heute Sprachtraining einkaufen sollten
Expertentalk
Zwischen KI-Lernsoftware und echtem Trainer: Wie Unternehmen heute Sprachtraining einkaufen sollten

business-on.de: Sprachkompetenz ist im Mittelstand längst ein Produktivitätsfaktor. Wir haben mit der Geschäftsführung der Eifert. Sprachen. Seminare. Coaching. Verwaltungs GmbH, Wolfgang Eifert und Jan Ach, darüber gesprochen, wie sich Firmentrainings verändern, wo KI wirklich hilft und woran gute Kurse erkennbar sind. Herr Eifert, Sprachtraining klingt nach einem klassischen Weiterbildungsthema. Warum bekommen Sie derzeit mehr Anfragen aus Unternehmen? Wolfgang Eifert: Weil Sprache im Arbeitsalltag konkreter wird. Ein Vertriebsteam, das mit Kunden in Italien verhandelt, ein Pflegedienst, der internationale Fachkräfte einstellt, oder eine Kanzlei, die englischsprachige Mandate übernimmt: In all diesen Fällen entscheidet das Sprachniveau darüber, wie schnell jemand produktiv wird. Unsere Ansprechpartner in HR und Fachabteilungen wollen keine reinen Vokabeltrainings mehr buchen, sondern nachvollziehbare Fortschritte für definierte Aufgaben.

4 Min. LesezeitLesen
Parkett als Gestaltungsentscheidung: Worauf es wirklich ankommt
Expertentalk
Parkett als Gestaltungsentscheidung: Worauf es wirklich ankommt

Ob im privaten Wohnbereich, im Büro oder in Ausstellungsflächen: Der Bodenbelag prägt einen Raum, lange bevor Möbel, Licht oder Farben ihre volle Wirkung entfalten. Die Wahl des Bodenbelags gehört zu den weitreichendsten Entscheidungen bei Bau, Umbau und Renovierung und ist eine Entscheidung mit langer Bindungswirkung. Anders als Wandfarbe oder Möblierung lässt sich ein Boden nicht ohne größeren Aufwand austauschen er bildet die Grundlage, auf der alle weiteren Gestaltungsentscheidungen aufbauen. Wer Material, Nutzungsprofil und Raumwirkung von Anfang an zusammendenkt, vermeidet Fehlkäufe und doppelte Investitionen. Das gilt für Wohnräume ebenso wie für gewerbliche Flächen, wo der Boden täglicher Belastung standhalten muss und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Unternehmens trägt. Doch worauf kommt es bei Holzart, Oberfläche und Format tatsächlich an? Um diese Fragen zu klären, spricht unsere Redaktion heute mit Markus Bach, der Geschäftsführung der B&B Fliesen- und Naturstein GmbH. In der Ausstellung in der Zollhalle in Freiburg berät er Bauherren, Planer und Unternehmen rund um den Holzboden. Wer auf der Suche nach einem Parkettboden mit Qualität in Freiburg ist, findet hier nicht nur kompetente Beratung, sondern kann sich auch ein realistisches Bild von der Wirkung im Raum machen. business-on.de: Herr Bach, welche Rolle spielt die Holzart bei der Wahl des richtigen Parketts?

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite