Beruf hat entscheidenden Einfluss auf Kosten
Eine gesetzliche Krankenversicherung ist für Angestellte meist eines: einfach. Für den Versicherungsschutz wird ein bestimmter prozentualer Anteil des Einkommens abgezogen. Doch lohnt es sich nicht auch hier, zu vergleichen und eine private Krankenversicherung in Betracht zu ziehen? Und ist die private Krankenversicherung günstiger als die gesetzliche? Abhängig vom gewählten Leistungsumfang kann das möglicherweise sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige der Fall sein. Während Angestellte mit Kosten ab 200 Euro monatlich rechnen müssen, zahlen Selbstständige ab 300 Euro im Monat. Die exakten Kosten hängen derweil von unterschiedlichen Faktoren ab. Denn insbesondere jüngere, gesunde Menschen werden nachvollziehbarerweise meist bessere Konditionen in einer privaten Krankenversicherung erhalten als ältere.
Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung können die anfallenden Kosten über den Selbstbehalt bereits von Beginn an kontrolliert werden. Der Selbstbehalt bedeutet, dass der Versicherte einen bestimmten Anteil seiner jährlichen Gesundheitskosten selbst übernimmt. Eine oft genutzte Höhe des Selbstbehalts von privaten Krankenversicherungen liegt bei 600 Euro im Jahr. Das heißt, bis zu diesem Betrag zahlt der Versicherte sämtliche Rechnungen selbst. Was über den Betrag hinausgeht, wird unterdessen von der Krankenkasse bezahlt. Eingespart werden so durchschnittlich 90 Euro, was insbesondere in weniger berechenbaren Jobs wie zum Beispiel bei Freiberuflern eine höhere Flexibilität bieten kann.
Was ist überhaupt abgesichert?
Beim Vergleich von gesetzlicher und privater Krankenversicherung stellt sich die alles entscheidende Frage: Was ist über den jeweiligen Vertrag überhaupt abgesichert? Grundsätzlich gilt, dass über die private Krankenversicherung ein qualitativ besonders hochwertiger Leistungsumfang, auch für Besonderheiten wie Burnout und Co., gegeben ist. Das heißt zum Beispiel, dass der Versicherte im Krankenhaus seine Behandlung durch einen Chefarzt erhält oder Fachärzte deutlich schneller per Termin aufsuchen kann als etwa gesetzlich Versicherte. Abgesichert ist im Normalfall individuell genau das, was zwischen Versicherer und Versichertem vertraglich ausgemacht wurde. So können sich unterschiedliche Polizzen der privaten Krankenversicherung zum Teil deutlich unterscheiden, weil die versicherten Menschen ihrerseits verschiedene Anforderungen besitzen.
Es gibt allerdings noch weitere Voraussetzungen, die vor einem Wechsel in die private Krankenversicherung erfüllt werden müssen. Denn nicht jeder kann sich automatisch versichern lassen, auch wenn es sich möglicherweise auf den ersten Blick lohnen würde. Möglich ist dies für alle Beamten und Beamtenanwärter. Zugleich können Selbstständige sowie Studenten genauso wie die Beamten ohne jegliches Mindestgehalt eine entsprechende Versicherung abschließen. Bei Angestellten muss allerdings eine bestimmte Grenze erreicht werden. Diese liegt aktuell bei einem Bruttojahresgehalt von 64.350 Euro, dürfte jedoch in den kommenden Jahren weiter ansteigen – der Inflation sei Dank.
Zusammenfassend kann sich die private Krankenversicherung also durchaus lohnen. Das ist im Normalfall von Versichertem zu Versichertem unterschiedlich und vor allem von den finanziellen Voraussetzungen abhängig. Da die private Krankenversicherung nicht prozentual vom Einkommen bezahlt wird, lohnt sie sich vor allem für gut verdienende Angestellte oder Selbstständige. Kosten können z.B. über den Selbstbehalt an die eigenen Wünsche angepasst werden.
BusinessKunden gewinnen innerhalb kurzer Zeit einen Eindruck von einem Unternehmen. Dabei zählen nicht allein Produkte und Dienstleistungen: Auch Mitarbeitende prägen die Wahrnehmung einer Marke – vor allem im direkten Kundenkontakt. Firmenkleidung kann diesen Eindruck gezielt unterstützen. Sie macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sichtbar, schafft ein einheitliches Erscheinungsbild und stärkt so den professionellen Markenauftritt. Wie stark Kleidung die Wahrnehmung beeinflussen kann, zeigt eine 2020 im Journal of Applied Social Psychology veröffentlichte Studie. In vier Experimenten wurden uniformierte Mitarbeitende im Durchschnitt positiver bewertet als ihre nicht uniformierten Kollegen. Bei schlechtem Service zeigte sich jedoch ein gegenläufiger Effekt: Die Verantwortung wurde häufiger dem Unternehmen zugeschrieben. Firmenkleidung kann die Wahrnehmung einer Marke sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Sie macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sichtbar und wird dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des Markenauftritts.
VerbraucherEine gute Idee allein ist noch kein Vermögenswert. Erst wenn Erfindungen, Markennamen oder Produktdesigns rechtlich abgesichert sind, lassen sie sich wirtschaftlich nutzen und im Zweifel auch verteidigen. Genau das ist die Aufgabe einer Patentanwältin in Heidenheim: Sie prüft, welches Schutzrecht zu einer Entwicklung passt, begleitet die Anmeldung beim zuständigen Amt und hilft, die Rechte im Streitfall durchzusetzen. Viele Gründer und mittelständische Unternehmen unterschätzen, wie schnell eine ungeschützte Entwicklung von Wettbewerbern aufgegriffen wird. Gewerblicher Rechtsschutz sorgt dafür, dass aus geistigem Eigentum ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Warum gewerblicher Rechtsschutz für Unternehmen zum Wettbewerbsfaktor wird Für viele Unternehmen gehört das eigene Know-how zum wichtigsten Kapital überhaupt. Eine neue Technik, ein prägnanter Markenname oder eine eigenständige Produktgestaltung entstehen durch erhebliche Investitionen in Entwicklung und Marktpositionierung. Ohne rechtlichen Schutz lässt sich dieser Wert jedoch nur schwer verteidigen: Wettbewerber können erfolgreiche Produkte imitieren, ähnliche Namen nutzen oder Gestaltungen übernehmen.
VerbraucherWenn Mutter, Vater oder Partner plötzlich nicht mehr allein zurechtkommen, beginnt für berufstätige Angehörige oft eine Doppelbelastung: Pflegegrad beantragen, Heime vergleichen, Besichtigungstermine koordinieren und all das neben Dienstterminen und Abgabefristen. Was viele nicht wissen: Der Gesetzgeber hat für genau diese Konstellation Freistellungsrechte geschaffen, die Beschäftigten Zeit verschaffen, ohne den Job aufzugeben. Dieser Beitrag erklärt, welche Ansprüche das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz vorsehen und wie Angehörige die freigewordene Zeit für die Organisation eines Heimplatzes nutzen können.

