Start-up „urbanhive“ geht an den Markt – eine Gründung eines FH-Alumnus

Der Gedanke, ein eigenes Start-up zu gründen, hat Jonas Hülskötter schon lange beschäftigt. Sein Bachelor in Betriebswirtschaft an der FH Münster und der anschließende Master an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gaben ihm das nötige betriebswirtschaftliche Know-how mit. Sein Bruder, Sven Hülskötter, hat Projektmanagement Bau mit einem Fokus auf Fassadenbegrünung studiert. Zudem bringe er als leidenschaftlicher Gärtner und gelernter Tischler Pflanzen- und Produktexpertise ins Team, erzählt der FH-Alumnus. „Wir wollten ein Produkt mit positivem Einfluss auf das Klima“, sagt Hülskötter. So entstand die „homefarm“ – ein Beet für Kräuter, Keimlinge und Gemüse ganz ohne Erde, das innen an der Wohnungswand montiert wird. „In den mitgelieferten torffreien Samenkapseln sind alle Nährstoffe für die jeweiligen Sorten enthalten. LED-Lampen imitieren das Sonnenlicht und ein Wassertank versorgt die Pflanzen.“ Wahlweise kann alles per App gesteuert und geplant werden. Das spare unnötige Verpackungen, Pestizide und Lieferwege. Gemeinsam mit einem Freund, Michael Dunsche, starteten die drei ihr Start-up „urbanhive“ und meldeten Ende 2020 ein Patent auf den Wandgarten an. Die ersten Produkte hat das junge Unternehmen vor Weihnachten auf Vorbestellung ausgeliefert. Nun steht der Markteintritt an: „Ab jetzt haben wir fertige ‚homefarms‘ auf Lager und können die Onlinebestellungen verschicken“, erklärt der Unternehmer.
„Um unsere Gründungsidee zu entwickeln, wurden wir vom REACH Inkubator gefördert“, sagt Jonas Hülskötter. Bei der regionalen Start-up-Plattform ist die FH Münster als Gründerhochschule involviert. „Mit Mike Arnold von der FH hatten wir einen Sparringspartner zur Seite.“ Die ersten Ideen kamen ins Rollen, aus Skizzen wurden Prototypen aus dem 3D-Drucker. „Wir haben unser Produkt komplett selbst entwickelt, vom Design bis zu Hardware und Software“, erzählt Hülskötter. Die Pandemie brachte weitere Herausforderungen. „Wir hatten große Schwierigkeiten, Lieferanten zu finden. Platinen und Sensoren waren kaum verfügbar.“ Damit misst die „homefarm“ beispielsweise die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum und gibt den Hobbygärtner*innen per App-Nachricht Bescheid, wenn der Wassertank bald leer oder der ideale Erntezeitpunkt erreicht ist.
Seit November 2021 hat das Start-up einen Standort in Hiltrup. In der rund 700 Quadratmeter großen Fertigungshalle bauen die „urbanhives“ die Beete in Handarbeit zusammen. Die Hallenwände nutzt das Team für Testreihen mit neuen Gemüsesorten und die angrenzende Küche für das „Team-Salat-Essen“: „Natürlich ernten und verköstigen wir das Gemüse auch gemeinsam. Wir müssen auch den Geschmack testen.“ Mittlerweile hat das Team unter anderem einen Pflanzentechnologen eingestellt und erprobt, welche Erdbeer- und Tomatenpflanzen sich für eine zukünftige Erweiterung der Produktpalette eignen.
Zum Thema: Wachsen ist derzeit das allgegenwärtige Motto des Start-ups, in dem mittlerweile neun Mitarbeitende arbeiten – in Vollzeit, als Praktikant*innen oder Werkstudierende. „Wir suchen Unterstützung in den Bereichen Marketing, Design und Elektrotechnik. Generell sind aber auch alle Technikbegeisterten willkommen, um beispielsweise die komplexe Hardware zu optimieren“, so der Gründer. Das Team freue sich über Initiativbewerbungen.
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation
