Es könnte so schön sein: Der Businessplan wurde genehmigt, repräsentative Büroräume sind gefunden, Mitarbeiter eingestellt und dann: anstatt dass das Unternehmen so richtig boomt, stottert der Vertrieb. Die Ursachen für einen schwächelnden Vertrieb sind vielfältig. Oftmals liegt das Problem bei den Mitarbeitern. Wenn diese zum Beispiel mit Nebenaufgaben zugebombt werden, können sie sich nicht mehr vollständig auf den Vertrieb fokussieren. Schlechte Kommunikation gerade zwischen neuen Mitarbeitern und dem Betrieb können zu Missverständnissen und zu problematischen Abläufen im Betrieb führen. Ebenso wie mangelnde Motivation von Seiten der Mitarbeiter. Wer keine Lust hat bzw. keine positiven Anreize sieht, der geht möglicherweise den Vertrieb etwas gemächlicher an. Die Mitarbeiter von heute legen großen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance, das sollte man als Unternehmer immer im Hinterkopf behalten.
Tipps zur Stärkung des Vertriebs
Human Resources
Der wichtigste Faktor, um den Vertrieb zu stärken, sind die Mitarbeiter. Mit motivierten Mitarbeitern steht und fällt der Vertrieb. Um die perfekten Vertriebsmitarbeiter finden zu können, braucht es etwas Zeit und Geduld. Am besten lässt man den potentiellen neuen Mitarbeiter zur Probe arbeiten, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Langfristig ist es wichtig, Mitarbeiter durch regelmäßige Mitarbeitergespräche auch weiterhin zu motivieren. Auch in Weiterbildungen und Fortbildungen der Mitarbeiter muss investiert werden, um die Mitarbeiter auf neue Herausforderungen einzustimmen. Zusätzlich können Motivationsanreize für die Mitarbeiter gesetzt werden, wie zum Beispiel Prämien für besonders hohe Vertriebszahlen.
Kleine Schritte gehen
Gerade für neue Unternehmen kann der Vertriebsprozess sehr komplex sein. Sicher, mit zunehmender Routine wird der Vertrieb einfacher, dennoch ist es sinnvoll, am Anfang den Vertrieb in mehreren Schritten aufzuteilen. Dazu gehören Faktoren wie die Bedarfsanalyse und der Kostenvoranschlag. Jeder Schritt birgt seine ganz eigenen Risiken, daher ist es sinnvoll, dass sich diverse Mitarbeiter auf die einzelnen Schritte fokussieren. Nur so arbeitet man effizient am Vertrieb.
Den Sales-Funnel im Auge behalten
Jedes Unternehmen muss immer den Sales-Funnels im Blick behalten. Dieser Sales-Funnel zeigt an, wie viele mögliche Kunden sich wo auf der Kundenreise befinden. Damit ist der Sales-Funnel ein wichtiges Instrument, um mögliche Schwachstellen aufzuzeigen. Das bietet den Unternehmen die Möglichkeit, sich auf etwaige Schwachstellen zu fokussieren und damit den Vertrieb wieder zum Laufen zu bringen.
Software nutzen
Die Stärkung der Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten ist das A und O, um das Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen und damit den Vertrieb effizienter zu machen. Es gibt mittlerweile viele sogenannte CRM-Programme, die genau darauf abzielen. CRM steht dabei für Customer Relationship Management. CRM-Programme gibt es in diversen Varianten, die sich, je nach Leistung, auch preislich unterscheiden. Sie unterstützen die Vertriebsmitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben, wie beispielsweise die Interaktion mit potentiellen Kunden. Dadurch ist es auch ein Game-Changer in Bezug auf die Kosten eines Unternehmens, da es viel Zeit und somit Geld einspart.
- Titelbild: Foto von Headway auf Unsplash
KarriereDer Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze
VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

