Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
20. März 2023

Welche Versicherungen sind für Selbständige wichtig?

Private oder gesetzliche Krankenversicherung?

Selbstständige haben beim Thema Krankenversicherung im Vergleich zu klassischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern grundsätzlich einen Vorteil. Schließlich können Selbstständige selbst entscheiden, ob man lieber in eine private Krankenversicherung oder in eine gesetzliche Krankenversicherung eintreten will. Aufgrund der deutlich besseren Leistungen bei den privaten Versicherungsunternehmen lohnt sich in vielen Fällen eine private Krankenversicherung für Selbstständige und Freiberuflerinnen. Allerdings gibt es auch bei den verschiedenen privaten Krankenversicherungen deutliche Unterschiede, sodass man sich schon vor dem Abschluss mit diesem Thema im Detail auseinandersetzen sollte.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige sinnvoll?

Mit einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung deckt man als Selbständige oder als Selbständiger die Kosten für Behandlungen bei Ärzten und auch die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt ab. Eine Krankenversicherung springt aber nicht ein, wenn man zum Beispiel durch eine Krankheit oder einen Unfall auf Dauer berufsunfähig wird.

Für solche Situationen ist der Abschluss einer BU-Absicherung gerade auch für selbstständige Personen ratsam. Schließlich gibt es in Deutschland schon lange keine staatliche Berufsunfähigkeitsrente mehr und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente leistet nur in bestimmten Fällen und auch nicht im notwenigen Umfang.

Aus diesem Grund ist es auf jeden Fall sinnvoll, dass man eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt. Eine solche BU-Absicherung kann man auch als Selbstständiger an die eigene Situation anpassen und dadurch bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit zumindest die finanziellen Folgen auffangen.

Die private Altersvorsorge ist für Selbstständige enorm wichtig

Viele Existenzgründerinnen und Existenzgründer müssen unter bestimmten Umständen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das kann eine gute Sache sein, weil man sich stattdessen selbst um die Absicherung im Alter kümmern kann. Wenn man als Selbstständige oder als Selbständiger stattdessen ausreichend Geld in eine private Rentenversicherung oder eine Lebensversicherung einzahlt, kann man für das Alter eine relativ hohe Absicherung ansparen.

Das Problem ist allerdings bei Selbständigen häufig, dass der Gedanke an die Altersvorsorge häufig komplett ausgeblendet wird. Entsprechend gibt es leider viele selbstständige Frauen und Männer, die entweder gar nicht oder deutlich zu spät für das Alter vorsorgen. Dabei ist es so wichtig, dass man gerade als Unternehmerin oder Unternehmer möglichst frühzeitig anfängt für das Rentenalter vorzusorgen.

Versicherungen rund um die berufliche Tätigkeit

Selbstständige sollten sich aber auch mit sinnvollen Versicherungen rund um die selbständige berufliche Tätigkeit beschäftigen. Dabei hängt der Bedarf an solchen Versicherungen stark von der jeweiligen Art des Unternehmens ab. Aus diesem Grund ist es auf jeden Fall empfehlenswert, dass man auch rund um solche Versicherungen wie etwa eine Vermögensschadenhaftplicht gemeinsam mit einem Fachmann ein passendes Versicherungspaket rund um die Selbstständigkeit zusammenstellt.

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik
IT & Software
Heizung und Klimaanlage gemeinsam planen: So optimieren Unternehmen ihre Gebäudetechnik

Heizkosten im Winter, überhitzte Büroräume im Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz: Für Unternehmen wird die Gebäudetechnik zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Wer eine Heizungsmodernisierung plant oder über die Anschaffung einer Klimaanlage nachdenkt, sollte deshalb beide Bereiche berücksichtigen. Eine abgestimmte Planung hilft, Investitionen sinnvoll zu verteilen, technische Schnittstellen zu berücksichtigen und die laufenden Betriebskosten langfristig im Blick zu behalten. Warum sich eine gemeinsame Planung von Heizung und Kühlung lohnt

6 Min. LesezeitLesen
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden
Verbraucher
Abfluss verstopft im Betrieb: So vermeiden Unternehmen teure Folgeschäden

Ein verstopfter Abfluss kann den Betriebsalltag erheblich beeinträchtigen. Wenn Toiletten nicht mehr nutzbar sind, Wasser in Geschäftsräumen zurückstaut oder Abwasserleitungen Probleme verursachen, müssen Verantwortliche schnell reagieren. Neben den unmittelbaren Reinigungskosten drohen Nutzungsausfälle, Wasserschäden und zusätzlicher organisatorischer Aufwand. Mit einem klaren Vorgehen lassen sich viele Folgen begrenzen. Entscheidend ist, Warnsignale früh zu erkennen, im Ernstfall richtig zu handeln und wiederkehrende Probleme gezielt untersuchen zu lassen. Warum Rohrverstopfungen für Unternehmen zum Problem werden Funktionierende Abwasserleitungen gehören zur grundlegenden Infrastruktur eines Gebäudes. Gerade in Unternehmen, gastronomischen Betrieben, Praxen und gewerblich genutzten Immobilien können Störungen weitreichende Konsequenzen haben.

6 Min. LesezeitLesen
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten
Business
Total Cost of Ownership im Fuhrpark: So berechnen Unternehmen die tatsächlichen Fahrzeugkosten

Ein niedriger Kaufpreis oder eine günstige Leasingrate allein sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit eines Firmenwagens aus. Erst unter Einbeziehung laufender Ausgaben wie Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen werden die tatsächlichen Kosten sichtbar. Bei gekauften Fahrzeugen muss außerdem der spätere Restwert berücksichtigt werden. Die Total Cost of Ownership (TCO) fasst diese Faktoren zusammen und schafft eine fundierte Grundlage für die wirtschaftliche Fuhrparkplanung. Was Total Cost of Ownership im Fuhrpark bedeutet Mit der Total Cost of Ownership (TCO) ermitteln Unternehmen, welche Gesamtkosten ein Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Nutzungszeitraums verursacht. In die Berechnung fließen nicht nur der Kaufpreis oder die Leasingraten ein, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Reparaturen und weitere fahrzeugbezogene Ausgaben. Das Ergebnis zeigt die finanzielle Belastung insgesamt, pro Monat oder pro gefahrenem Kilometer.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite