NTT: 5G und Nachhaltigkeit – wie passt das zusammen?

5G steht für schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten, niedrigere Reaktionszeiten und deutlich höhere Kapazitäten. Mehr Mobilität, bessere Versorgung und eine smarte Industrie werden im gleichen Atemzug genannt. Sobald aber die Rede von „schneller“, „mehr“ und „besser“ ist, stellt sich automatisch die Frage nach der Nachhaltigkeit. Denn jede Art von Digitalisierung wirkt sich wegen des Ressourcen- und Energieverbrauchs bei Herstellung und Betrieb zunächst einmal negativ auf die Ökobilanz aus. Allerdings haben Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things und Edge Computing erst in Kombination mit 5G das Potenzial, die dringenden Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.
5G kann sich aus Sicht von NTT in folgenden Bereichen des täglichen Lebens positiv auswirken:
- Virtuelles Arbeiten statt Reisen. Digitalisierung erlaubt mehr Homeoffice und Remote Work, wodurch unnötige Fahrten vermieden werden. Das gilt nicht nur für die klassischen Office-Angestellten. Mit einer Augmented-Reality-Brille beispielsweise lassen sich interaktive 3D-Projektionen in der realen Umgebung darstellen. Damit können Servicetechniker Mitarbeitende vor Ort anleiten und die Wartung einer Maschine aus der Ferne steuern. Fällt die Anreise per Auto oder sogar Flugzeug weg, werden CO2-Emissionen eingespart. Zwar verbraucht die Produktion der AR-Brille genauso wie die Implementierung der Infrastruktur und das Aufsetzen des Service zunächst einmal Energie, auf Dauer jedoch verbessert sich die CO2 -Bilanz spürbar. Ein anderes Paradebeispiel für den Einsatz von 5G ist die Telemedizin: Ein Arzt, der beispielsweise mit Hilfe von Wearables die Vitalfunktionen seiner Patienten zuverlässig aus der Ferne überwachen kann, ist in der Lage, bei gesundheitsgefährdenden Abweichungen schnell eine Therapie einzuleiten, ohne dass der Patient regelmäßig in die Praxis muss.
- Mehr Sicherheit statt Staus. Verkehr ist ein weiterer Bereich, in dem die Digitalisierung große Auswirkungen haben kann – immerhin steht er auf Platz 3 der CO2-Verursacher Deutschlands. Der jüngste Mobilfunkstandard ermöglicht eine Echtzeit-Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie mit der Infrastruktur wie Schildern und Ampeln. Autonomes Fahren erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und reduziert Staus. Im Flottenmanagement von Logistikern ist eine punktgenaue Steuerung möglich – die Lkws wählen notfalls eine Ausweichroute, um die Produktion weiter mit Material zu versorgen. In Innenstädten wiederum sorgt die Parkplatzsuche für eine unnötige CO2-Belastung: Mit Hilfe intelligenter Systeme kann ein Fahrzeug im Vorbeifahren freie Parkflächen am Straßenrand erkennen und diese Daten anonymisiert über die Cloud anderen Autofahrern zur Verfügung stellen. Somit wird der Fahrer, der gerade auf der Suche nach einem Parkplatz ist, ohne Umweg zur nächsten Lücke geführt. Noch mehr Verkehr lässt sich mit smarten Mobilitätskonzepten reduzieren, indem beispielsweise der öffentlichen Personennahverkehr nach Bedarf gesteuert wird.
- Weniger Verbrauch statt hoher Kosten. Der Einsatz von 5G und modernen Sensoren ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung, Steuerung und Automatisierung des Gebäudemanagements, allen voran der HLK-Steuerungssysteme (Heizung, Lüftung und Klimaanlage). So lassen sich der Verbrauch optimieren und die Kosten reduzieren. Bestenfalls tritt ein Gamification-Effekt ein – das heißt, mit den Kennzahlen im Blick sind die Nutzer motiviert, ihren Strom- und Wasserverbrauch zu reduzieren. Ein anderer Anwendungsbereich für 5G sind Smart Grids. Diese intelligent gesteuerten Stromnetze sorgen dafür, dass zu jeder Zeit die exakt benötigte Menge Strom erzeugt wird – im Idealfall bis auf das Watt genau. Voraussetzung ist, dass die unzähligen, räumlich weit verteilten Sensoren, Geräte und Systeme in Echtzeit vernetzt sind, was mit der 5G-Technologie möglich ist.
- Saubere Landwirtschaft statt zu viel Dünger. In der Landwirtschaft kann 5G dabei helfen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren: Mithilfe von autonomen Landwirtschaftsmaschinen, Sensoren, GPS-Kameratechnik oder Drohnen lassen sich Änderungen von Pflanzengesundheit, Bodenqualität und Feuchtigkeit erkennen und bei Bedarf die exakte Menge an Pestiziden, Wasser oder Dünger ausbringen. Ein großer Teil des Düngers beispielsweise, der bei der Herstellung viel Energie braucht, landet auf nicht bepflanzten Flächen oder wird ausgespült. Auch beim Einsatz von Pestiziden sieht es nicht besser aus: Anstatt der befallenen Stellen wird normalerweise das komplette Feld besprüht. 5G hilft, die Auswirkungen des Agrarsektors auf den Klimawandel zu verringern und gleichzeitig künftige Herausforderungen der Lebensmittel- und Süßwasserknappheit anzugehen.
„Die 5G-Technologie an sich bedeutet nicht automatisch ein Plus an Nachhaltigkeit. Die superschnelle Mobilfunkgeneration muss immer in Kombination mit anderen Schlüsseltechnologien gesehen werden. Industrie und Verbraucher sind zudem gleichermaßen gefordert, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Richtig eingesetzt kann 5G dann aber zum entscheidenden Hebel für den Klimaschutz werden“, erklärt Kai Grunwitz, Geschäftsführer der NTT Ltd. in Deutschland.
- Titelbild: Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay
ExpertentalkWohnanlagen und Gewerbeobjekte sind anspruchsvolle Immobilien: Treppenhäuser sollen sauber bleiben, Grünflächen gepflegt aussehen und technische Anlagen zuverlässig laufen. Für Hausverwaltungen und Eigentümer heißt das im Alltag oft, mehrere Dienstleister gleichzeitig zu koordinieren. Wie sich diese Aufgaben sinnvoll bündeln lassen und worauf es bei der Auswahl eines Dienstleisters ankommt, erklärt Nenad Tomic, Inhaber von N.D Service aus Neufahrn bei Freising, im Gespräch. Seine Kernthese: Wer Reinigung, Grünpflege und die Betreuung der Haustechnik aus einer Hand vergibt, reduziert den Abstimmungsaufwand und weiß im Zweifel immer, wer für das Gesamtbild der Immobilie verantwortlich ist. Im Gespräch mit Nenad Tomic von N.D Service N.D Service ist ein Hausmeister- und Reinigungsdienstleister mit Sitz in der Thomastraße 19 in Neufahrn bei Freising, unweit der Kreisstadt Freising und des Flughafens München. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Wohnanlagen und gewerbliche Objekte in der Region und bündelt dabei Leistungen, die sonst häufig auf mehrere Firmen verteilt sind: von der Gebäudereinigung über die Treppenhaus- und Fensterreinigung bis hin zur Pflege von Grün- und Außenanlagen und der Betreuung haustechnischer Anlagen. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen, die einen Hausmeisterservice in Freising und Umgebung suchen, finden in dem Betrieb einen Ansprechpartner für die laufende Pflege ihrer Objekte. Im Interview beschreibt Inhaber Nenad Tomic, wie die einzelnen Leistungsbausteine zusammenhängen und was Auftraggeber bei der Vergabe beachten sollten.
ExpertentalkWer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe kaum vorbei. Steigende Energiekosten, staatliche Förderprogramme und der Wunsch nach klimafreundlichem Wohnen machen die Technik für Eigentümer von Bestandsgebäuden und Neubauten gleichermaßen interessant. Doch wie läuft der Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung in der Praxis tatsächlich ab und worauf sollten Hausbesitzer achten? Die kurze Antwort: in klar geordneten Schritten von der Gebäudeanalyse über Planung und Förderantrag bis zur Montage, die erfahrungsgemäß nur wenige Tage dauert. Antworten aus dem Handwerksalltag liefert Okan Bal, Inhaber eines Heizungs- und Sanitärbetriebs in Bad Salzuflen, der seit über 15 Jahren Wärmepumpen plant und installiert und bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld eingetragen ist. Im Gespräch erklärt er, wie eine Modernisierung Schritt für Schritt gelingt, welche Förderung möglich ist und warum Sanitär und Heizung oft zusammengehören. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär? business-on.de: Herr Bal, stellen Sie sich und Ihren Betrieb kurz vor. Wer steht hinter Bal Heizung & Sanitär, und welche Leistungen bieten Sie an?
ArbeitslebenDas Malerhandwerk hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. War früher vor allem der klassische Anstrich gefragt, reicht das Spektrum heute von der energetischen Fassadensanierung über die Restaurierung historischer Gebäude bis hin zur Werbetechnik. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Eigentümer erwarten langlebige Ergebnisse und öffentliche Auftraggeber strukturierte Abläufe; bei vielen Sanierungen spielen zudem energetische Fragen eine zentrale Rolle. Parallel dazu sucht die Branche händeringend qualifizierte Fachkräfte. Wie sich diese doppelte Herausforderung meistern lässt, zeigt ein Beispiel aus Sachsen: Die SPEKTRUM Malerwerkstätten GmbH, ein Malerbetrieb aus Chemnitz mit Niederlassung in Dresden, verbindet ein breites Leistungsangebot mit konsequenter Nachwuchsarbeit und steht damit beispielhaft für ein Handwerk im Wandel. Ein Malerbetrieb mit breitem Leistungsspektrum Der Betrieb ist für Kunden in Dresden und Umgebung tätig und beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 60 qualifizierte Mitarbeitende. Betreut werden Privatkunden ebenso wie Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Sechs Leistungsfelder bilden das Angebot: Maler- und Tapezierarbeiten, Fassadenarbeiten, Bodenbeläge, Fallschutzbeschichtungen, Objektrestaurierung und Werbebeschriftung. Damit deckt das Unternehmen ein Spektrum ab, das deutlich über das Angebot eines klassischen Malerbetriebs hinausgeht. Wer für ein Bauvorhaben einen Maler mit Erfahrung in Dresden sucht, findet hier einen Ansprechpartner für all diese Gewerke von der einzelnen Renovierung bis zur umfassenden Sanierung.
