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business-on.de Redaktion
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28. September 2022

Rekordinflation – Was müssen Sparer und Verbraucher*innen beachten?

Der hohen Inflation auf verschiedenen Ebenen begegnen
Eine hohe Inflation bedeutet vor allem, dass Produkte und Dienstleistungen teurer werden, dass man also weniger für das gleiche Geld erhält, als wenn die Inflationsrate niedrig wäre. Hier sollten Verbraucher nach Lösungen Ausschau halten, wie sie ihr Geld am effizientesten für sich arbeiten lassen können.

Am wichtigsten ist es, das eigene Risiko zu reduzieren. Das funktioniert am besten, indem man sein Geld langfristig investiert und breit streut. Wer über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren investiert, wird erfahrungsgemäß mit der Wirtschaft und den Aktienmärkten Schritt halten können. Wer hingegen mit einem sehr kurzen, nur ein- oder zweijährigen Anlagehorizont investiert, kann nicht so gut abschätzen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Plötzliche und unvorhersehbare Katastrophen könnten dafür sorgen, dass kurzfristige Investments zum Scheitern verurteilt sind und mehr Verlust einbringen als Gewinn. Legt man sein Geld aber mehrjährig an, kann man davon ausgehen, dass man renditetechnisch mit der Wirtschaft Schritt halten, die eigene Kaufkraft bewahren und vielleicht sogar Geld verdienen kann.

Innovative Ansätze für Investments

Auch beim Anlegen von Geld gilt es in der derzeitigen Situation, genau hinzuschauen und nach Investments zu suchen, bei denen sie eine adäquate Rendite erhalten bzw. der Aufbau von Vermögen möglich ist. Weil klassische Anlageformen trotz der Zinsanhebungen der EZB noch nicht wirklich ertragreich sind, versprechen Anlagen an den Börsen momentan mehr Erfolg.

Fabian Mohr, Co-Founder von UnitPlus beschreibt die von seinem Unternehmen neu entwickelte App folgendermaßen: „Wir sind der Auffas­sung, dass Geld­anlage alter­nativlos ist. Daher haben wir die welt­weit erste Anlage-Konto-App entwi­ckelt, die eine profes­sio­nelle Geld­anlage mit der gewohnten Flexi­bilität im Zahlungs­ver­kehr verbindet. So kann jeder für seine lang­fris­tigen Ziele anlegen, ohne dabei kurz­fristig auf Flexi­bilität verzichten zu müssen. Wir führen damit nicht nur welt­weit das erste Mal ETF-Port­folios in den welt­weiten Zahlungs­ver­kehr ein, sondern möchten auch eine Antwort auf die Billionen von unge­nutzten Euro auf Giro- und Tages­geld­konten anbieten.“

Bisher gab es Plattformen, über die man zwar sein Geld in ETFs und weitere Finanzinstrumente investieren konnte, die aber nicht die Möglichkeit boten, mit dem investierten Kapital auch an der Starbucks- oder McDonalds-Kasse seine Bestellung zu bezahlen. Das von Fabian Mohr mitgegründete FinTech UnitPlus möchte dies mit seiner eigens entwickelten Investment-App (Anlage-Konto-App) ändern und verknüpft das ETF-Sparen daher mit der Option, das Kapital jeder­zeit mit einer Master­card auszu­geben.

Kooperation zwischen UnitPlus und ETFmatic

Um seinen Kunden Investments in ETFs bei größter, auch kurzfristiger Verfügbarkeit zu ermöglichen, kooperiert UnitPlus mit der Technologieplattform ETFmatic. Die großen Vorteile dieser Kooperation liegen vor allem darin, dass ETFmatic speziell an die Bedürfnisse der UnitPlus Investment-App angepasste Webanwendungen bietet.

Zudem stellt der Kooperationspartner APIs zur Verfügung und bietet die Integration eines sogenannten White-Label-Robo-Advisors an, für dessen Nutzung kein zusätzliches Onboarding-Verfahren notwendig ist. Für UnitPlus entsteht so die Möglichkeit, die von ETFmatic angebotenen Lösungen in seine bereits bestehende Infrastruktur zu integrieren.

UnitPlus hat sich auch aufgrund von Überlegungen hinsichtlich einer Internationalisierung für die Aion Bank entschieden. Zu diesem Finanzinstitut gehört unter anderem das Unternehmen ETFmatic. Die Aion Bank sieht ihre Verantwortung als Anbieter darin, breit diversifizierte Portfolios mit einer konstanten und langfristigen Renditeerwartung aufzubauen, da man bestimmte Ereignisse nur sehr schwer vorhersehen kann.

Dazu sagt Fabian Mohr: „Diese einfachen Grundsätze zu befolgen, halten wir bei UnitPlus auch für sinnvoll. Gleichzeitig setzen wir darauf auf und bauen eine moderne Geldanlage auf, die so einfach und flexibel ist, wie heute Sparen ist. Das erreichen wir, indem wir herkömmliche Depot-Strukturen mit Konto-Funktionalitäten anreichern. Hier ist nicht nur der Zahlungsverkehr zu nennen, sondern beispielsweise auch der Datenaustausch, der es uns ermöglicht, bessere Anlagevorschläge für die Nutzer:innen zu entwickeln. Wir stellen also stets die Nutzer:innen mit ihren individuellen Bedürfnissen in den Fokus – von der Einzahlung bis zur Auszahlung.“

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