Vorkommen an Öl, Gas und Kohle erschöpfen sich – an Wasserstoff jedoch nicht

Warum Wasserstoff so viel Potenzial besitzt
Um Energie aus fossilen Brennstoffen zu gewinnen, müssen diese verbrannt werden, wobei große Mengen an CO2 entsteht. Diese Emissionen schaden der Umwelt und dem Klima, weshalb Öl, Gas und Kohle, ungeachtet ihrer bisherigen Bedeutung, als umweltschädlich gelten.
Im Augenblick beherrscht grauer Wasserstoff den Markt, der aus den fossilen Brennstoffen Erdgas bzw. Kohle gewonnen wird und dessen Umweltverträglichkeit daher breit diskutiert wird. Zudem gibt es noch andere Herstellungsarten von Wasserstoff, die andere Farbbezeichnungen tragen (z. B. blauer oder türkiser Wasserstoff), die ebenfalls CO2-Emissionen nach sich ziehen und daher als nicht nachhaltig gelten.
Bei der Herstellung von „grünem“ Wasserstoff mithilfe der Elektrolyse wird hingegen Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Hier zeigt sich der große Vorteil, denn es entsteht lediglich Sauerstoff als Nebenprodukt. Wird für die Elektrolyse Strom verwendet, der aus erneuerbaren Energiequellen kommt, ist der erzeugte Wasserstoff zu 100 Prozent CO2-frei und damit klimaneutral. Der Vorgang ist relativ einfach, denn mithilfe von Strom startet die Elektrolyse, bei der H2 und O2 voneinander getrennt werden. Im Rahmen dieses Vorgangs wird elektrische in chemische Energie umgewandelt und im Wasserstoff gespeichert.
Soll später aus dem Wasserstoff die gespeicherte Energie wieder verfügbar gemacht werden, wird die umgekehrte Elektrolyse mithilfe von Brennstoffzellen oder durch Verbrennung in einem Gaskraftwerk (als Substitut für Erdgas) verwendet. Ein Vorteil dieser Methoden besteht darin, dass nicht nur Strom freigesetzt wird, sondern auch Wärme entsteht, die sich in Wärmenetze einspeisen lässt.
Energiewende, Abhängigkeiten & Versorgungsengpässe
Die Bezeichnung „Energiewende“ wurde im Jahre 1980 durch das Öko-Institut zum ersten Mal verwendet. Mit diesem Begriff wird die Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Atomkraft sowie die Hinwendung zu den erneuerbaren Energiequellen Wind, Sonne und Wasser beschrieben. Als Energiewende, wie sie heute Thema ist, gilt der Plan, ab dem Jahr 2050 ausschließlich Energie aus sogenannten erneuerbaren, regenerativen Quellen zu nutzen. Der Anteil des Stroms in Deutschland, der aus solchen Quellen stammt, lag im Jahr 2021 bei ca. 41 Prozent. Leider zeigt sich augenblicklich, wie fragil Energielieferverträge sein können und wie schnell es zu Engpässen kommen kann. Es braucht nur Veränderungen der geopolitischen Lage, schlecht funktionierende Lieferketten oder unter fragwürdigen Argumenten nicht eingehaltene Verträge. Mit dem Vorantreiben des Baus von LNG-Terminals für verflüssigtes Erdgas will die Bundesregierung momentan die Abhängigkeit von russischem Gas verringern, dies kann aber nur eine Zwischenlösung darstellen.
Wasserstoffzentren zur Erforschung von Wasserstofftechnologien
Damit die Forschung zum Thema Wasserstoff als Energieträger voranschreitet, wurde von der Bundesregierung beschlossen, vier Wasserstoffzentren in verschiedenen Bundesländern zu errichten. Sie sollen vor allem der Erforschung und Entwicklung neuer Wasserstofftechnologien dienen und sozusagen eine Basis für in diesem Bereich tätige Unternehmen sein. Als Standorte der ITZs (Innovations- und Technologiezentren Wasserstoff) bzw. WTAZs (Wasserstoff Technologie-Anawendungszentrum) wurden Bremen, Chemnitz, Duisburg und Pfeffenhausen bei Landshut (Bayern) ausgewählt.
Für Planung und Bau dieser anspruchsvollen und technisch aufwendigen ITZs braucht es Spezialunternehmen. Die MR PLAN GROUP ist ein Generalplanungsunternehmen und wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit solchen Vorhaben für das in Bayern zu errichtende ITZ in ein Konsortium von insgesamt acht Partnern berufen. Neben MR PLAN sind die Hynergy GmbH, der TÜV SÜD, LBST, TesTneT und verschiedene Forschungsinstitute Mitglieder im Planungskonsortium. MR PLAN verantwortet und betreut den Bereich „Architektur & Einrichtungsplanung“.
Holger Schoenfelder, Teamleiter im Projektmanagement bei MR PLAN GROUP, erläutert, weshalb das Unternehmen der richtige Kooperationspartner für die Realisierung des WTAZ Pfeffenhausen ist: „Um ein Projekt wie ein Wasserstoffzentrum erfolgreich zu entwickeln, ist umfassendes Know-how in den Bereichen Strategie & Digitalisierung, Planung & Engineering sowie Prüfstandsplanung, Architektur, Bau und Technische Gebäudeausrüstung notwendig.“
Die MR PLAN GROUP ist ein gutes Beispiel für die große Innovationskraft des Mittelstands, auch im Bereich zukunftsweisender Methoden der Energieerzeugung. Zudem wird wieder einmal deutlich, ein welch wichtiges Rückgrat der deutsche Mittelstand für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist.
BewerbungenEin Lebenslauf ohne Foto ist in Deutschland vollständig zulässig. Niemand darf ein Bewerbungsfoto verlangen. Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bleibt das Foto freiwillig, die Entscheidung liegt allein beim Bewerber. Die eigentliche Frage lautet also nicht, ob man ein Foto weglassen darf, sondern ob es sinnvoll ist, und das hängt von Branche, Region und Stellenanzeige ab. Weiter unten finden Sie dazu eine Branchen-Matrix, konkrete Layout-Hilfen und eine Entscheidungscheckliste, mit der Sie für Ihre nächste Bewerbung ohne Foto eine klare Wahl treffen können. Was Sie wissen sollten Ein Lebenslauf ohne Bild ist rechtlich vollständig zulässig. Niemand darf ein Foto verlangen.
FirmenportraitWenn ein schwerer Unfall, eine neurologische Erkrankung oder eine chronische Krankheit dauerhaft intensive medizinische Betreuung erfordert, stehen Betroffene und ihre Angehörigen vor einer weitreichenden Entscheidung: stationäre Unterbringung im Pflegeheim oder Versorgung im vertrauten Zuhause. Viele Familien wünschen sich Letzteres – und spezialisierte Dienstleister wie Celius in Neu-Isenburg machen genau das möglich. Das Unternehmen bringt medizinisch anspruchsvolle Intensiv- und Beatmungspflege in die eigenen vier Wände und betreut Erwachsene, Jugendliche und Kinder rund um die Uhr. Für die Unternehmen der Branche bedeutet dieses wachsende Versorgungssegment hohe Anforderungen an Personal, Organisation und Qualifikation – und zugleich ein Marktumfeld mit stabiler, langfristig steigender Nachfrage. Was ist außerklinische Intensivpflege?
Recht & SteuernEine virtuelle Geschäftsadresse lässt sich in Deutschland bereits ab etwa 20 Euro pro Monat mieten. Erweiterte Pakete mit Postscan, Telefonservice und Zugang zu Meetingräumen kosten je nach Dienstleister und Standort deutlich mehr, häufig im dreistelligen Bereich bis rund 300 Euro monatlich. Angeboten werden sie von spezialisierten Anbietern für ein virtuelles Büro, von Coworking-Diensten und von Business-Centern in Großstädten. Der Vorteil liegt in einem repräsentativen, rechtssicheren Firmenauftritt ohne physisches Büro und ohne die private Wohnanschrift im Impressum. Entscheidend ist, ob die Adresse tatsächlich ladungsfähig ist. Genau hier trennen sich seriöse Angebote von riskanten Massenadressen. Die Schlüsselfakten Ein virtuelles Büro mit eigener Geschäftsadresse gibt es ab etwa 20 Euro pro Monat, erweiterte Pakete kosten meist deutlich mehr, bis rund 300 Euro.
