Aktienkapital – Grundkapital der Aktiengesellschaft

Das eingebrachte Nominalkapital muss bei Gesellschaftsgründung in der Bilanz (zur Definition Bilanz) ausgewiesen werden. Dabei läuft es unter dem Begriff „gezeichnetes Kapital“, welches auf die Aktien aufgeteilt wird. Auch hier gibt es einen Mindestbetrag, der sich auf einen Euro pro Aktie beläuft. Das Kapital kann sich durch Erhöhungen und seltener Herabsetzungen verändern. Diese Veränderungen müssen im Handelsregister (Handelsregister Definition) bekannt gemacht werden.

Wie kommt es zu einem Aktienkapital?

Das Grundkapital kann auf mehrere Weisen für die Aktiengesellschaft (Was ist eine Aktiengesellschaft?) aufgebracht werden. Als mögliche Formen bieten sich Bareinzahlungen an, aber auch Sachgründungen beispielsweise bei Grundbesitz tragen zu dem nötigen Aktienkapital bei. Schließlich kann auch eine GmbH (GmbH Definition) mit einem Grundkapital in eine AG umgewandelt werden. Dass die Emissionen im Laufe der Geschäftstätigkeit an der Börse erfolgen, ist nicht zwingend notwendig. Insgesamt handelt es sich bei dem Grundkapital um die Nennwertsumme aller Aktien, die an Aktionäre ausgegeben werden.

Haftungen über das Aktienkapital

Bei einer Aktiengesellschaft handelt es sich um eine Gesellschaftsform, die unbeschränkt mit dem gesamten Vermögen haftbar gemacht werden kann. Allerdings sind die einzelnen Aktionäre, also die Anteilseigner der Gesellschaft, in der Haftung eingeschränkt, da sie nur über die eingebrachten Leistungen Rechenschaft schuldig sind. Sollten die Aktionäre ihre Aktien und damit ihre Anteile verkaufen, ändert sich nichts an dem Grundkapital der Gesellschaft, da sich dadurch nicht das Aktienkapitalverringert, sondern nur die Anteilseigner wechseln.

Teilen:
Weitere Artikel
Fenster sanieren ohne Komplettaustausch: Wann der Scheibentausch die wirtschaftlichere Lösung ist
Wirtschaftslexikon
Fenster sanieren ohne Komplettaustausch: Wann der Scheibentausch die wirtschaftlichere Lösung ist

Ein Scheibenaustausch ist oft die wirtschaftlichere Lösung als der komplette Fenstertausch vorausgesetzt, Ihr Rahmen ist noch intakt, verzugsfrei und dicht. Steigende Energiepreise und ein angespannter Handwerkermarkt zwingen Eigentümer und Unternehmer dazu, ihre Sanierungsbudgets genauer zu planen. Bei alten Fenstern denken viele sofort an einen kompletten Austausch aller Elemente, dabei liegt eine günstigere Alternative oft näher: der gezielte Austausch der Glasscheibe. Wenn Sie den Zustand Ihrer Verglasung richtig einschätzen, können Sie Kosten sparen und die Energieeffizienz trotzdem spürbar verbessern. Der folgende Beitrag ordnet ein, wann sich dieser Mittelweg lohnt, worauf es bei der Entscheidung ankommt und wie ein professioneller Scheibenaustausch abläuft. Warum die Verglasung oft die unterschätzte Stellschraube ist

6 Min. LesezeitLesen
Wenn Wasser zum Wirtschaftsfaktor wird: Worauf Unternehmen bei Sanitäranlagen achten müssen
Wirtschaft
Wenn Wasser zum Wirtschaftsfaktor wird: Worauf Unternehmen bei Sanitäranlagen achten müssen

Im täglichen Trubel eines Unternehmens gerät ein Bereich oft in den Hintergrund: die Sanitäranlagen. Solange das Wasser fließt und alles funktioniert, schenkt kaum jemand der Gebäudetechnik große Beachtung. Doch für einen reibungslosen Betriebsablauf und die Einhaltung aktueller Hygienevorschriften ist eine zuverlässige Infrastruktur unerlässlich. Fallen Anlagen aus oder arbeiten sie ineffizient, führt das schnell zu ungeplanten Störungen im Arbeitsalltag. Umso wichtiger ist es für Betriebe, vorausschauend zu planen. Im folgenden Interview erklärt ein Branchenexperte, warum moderne Technik und die Wahl der richtigen Fachbetriebe für Unternehmen heute ein handfester Wirtschaftsfaktor sind.

4 Min. LesezeitLesen
Naturkosmetik-Sonnencreme im Fachhandel: Worauf Apotheken und Wellness-Anbieter bei der Anbieterwahl achten sollten
Verbraucher
Naturkosmetik-Sonnencreme im Fachhandel: Worauf Apotheken und Wellness-Anbieter bei der Anbieterwahl achten sollten

Sonnenschutz ist längst kein reines Saisongeschäft mehr. Kundinnen und Kunden fragen in Apotheken, Drogerien und bei Wellness-Anbietern zunehmend gezielt nach zertifizierter Naturkosmetik statt nach Massenware aus dem Regal. Für den Handel bedeutet das eine Chance aber auch die Aufgabe, geeignete Lieferanten zu finden, die Herkunft, Inhaltsstoffe und Belieferung glaubwürdig belegen können. Wenn Sie Ihr Sortiment erweitern wollen, sollten Sie deshalb genau hinsehen: Welche Kriterien zählen bei der Anbieterwahl, und wie sieht ein Händlerprogramm aus, das Ihnen den Einstieg wirklich erleichtert? Die kurze Antwort vorweg: Entscheidend sind transparente Inhaltsstoffe, nachweisbare Herkunft, belastbare Zertifizierungen, kalkulierbare Lieferkonditionen und konkrete Unterstützung beim Verkauf. Dieser Beitrag zeigt, worauf es im Detail ankommt und woran Sie geeignete Anbieter erkennen. Warum Naturkosmetik im Sonnenschutz zum Handelsthema wird Das Bewusstsein für Inhaltsstoffe in der Hautpflege ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen internationale Trends wie der K-Beauty-Boom um koreanische Kosmetik und ihre Wirkstoffe haben diese Entwicklung zusätzlich befeuert. Was im Lebensmittelbereich längst selbstverständlich ist, nämlich ein kritischer Blick auf Herkunft und Zusammensetzung, hat sich auch auf Kosmetik übertragen. Beim Sonnenschutz zeigt sich das besonders deutlich: Verbraucherinnen und Verbraucher fragen nach UV-Filtern, nach der Verträglichkeit bei empfindlicher Haut und danach, ob Pflanzenextrakte aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Produkte mit Naturkosmetik-Anspruch gelten vielen Kundinnen und Kunden dabei als die konsequentere Wahl, weil sie Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs und nachvollziehbare Standards verbinden.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite