E-Commerce·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
15. August 2023

Starke Partnerschaft für globale Märkte: PwC und DHL vereinfachen internationalen Warenverkehr

Schnell und unkompliziert Waren aus Drittländern an EU-Privatkund:innen verschicken – das ist im globalen E-Commerce längst Alltag und seit der Modernisierung des Besteuerungsverfahrens im Jahr 2021 deutlich einfacher geworden. Damit von diesen Möglichkeiten noch mehr Unternehmen profitieren, haben sich der internationale Versanddienstleister DHL und die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) für eine Partnerschaft zusammengeschlossen.

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen kundenzentrierte Compliance-Services, die es international tätigen Unternehmern einfacher machen sollen, die umsatzsteuerrechtliche Vorgaben im grenzübergreifenden Handel zu erfüllen. „Vereinfachte Prozeduren wie Import-One-Stop-Shop (IOSS) sind vielerorts bekannt, aufgrund der bürokratischen und organisatorischen Hürden nutzen sie trotzdem viele Unternehmen nicht. Oftmals besteht auch große Unsicherheit darüber, was passiert, wenn die Voraussetzungen des IOSS nicht erfüllt werden. Das wollen wir mit dieser Partnerschaft ändern“, erläutert Frank Gehring, Partner Retail, Compliance & Digital Services Indirect Tax bei PwC Deutschland.

Effizienter Handel ohne Grenzen

Der IOSS ist ein elektronisches Verfahren, das Unternehmen seit dem 1. Juli 2021 nutzen können, um ihre Mehrwertsteuer-Verpflichtungen im E-Commerce für Importe in alle EU-Länder zu erfüllen. Es ermöglicht Unternehmen, Waren im Wert von bis zu 150 Euro an private Endkunden in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten zu verkaufen und dabei die entsprechenden Mehrwertsteuerzahlungen zu vereinfachen. Durch den IOSS können Unternehmen eine einzige Steuererklärung für ihre gesamten EU-Importe abgeben, anstatt in jedem einzelnen Mitgliedstaat separate Steuerzahlungen vornehmen zu müssen. Dies reduziert die Verwaltungslast und erleichtert den grenzüberschreitenden Handel. Kommt der IOSS nicht zur Anwendung, so sehen sich Unternehmer heute noch vielfältigen Erklärungspflichten gegenüber. Diese weiter zu vereinfachen ist eines der Ziele der Initiative „VAT in the Digital Age“ der EU.

Foto von CHUTTERSNAP auf Unsplash

Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag
Arbeitsleben
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag

Der Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.

4 Min. LesezeitLesen
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt
Business
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt

Schmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?

6 Min. LesezeitLesen
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit
Business
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit

Wenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite