Anleger, die mit ihrem Kapital an der Börse spekulieren, sind fast immer auf der Suche nach der nächsten guten Investition. Dabei stehen besonders volatile Werte den Werten gegenüber, die sich über Jahre hinweg durch stabiles Wachstum auszeichnen. Besonders Aktien der Pharmaindustrie werden immer beliebter bei Investoren. Doch lohnt sich eine Investition in die Aktie von Biontech und anderen Pharma-Giganten nach der Pandemie noch?
Pharma-Aktien seit der Pandemie beliebt
Schon immer setzen viele Anleger auf Aktien der Pharmaindustrie. Dies liegt daran, dass es in der Branche immer wieder zu Durchbrüchen kommt. Die Unternehmen entwickeln sich weiter und rücken sich so in den Fokus der Börsenspekulanten. Doch vor allem in den letzten Jahren konnten sich Wertpapiere von Unternehmen im medizinisch-pharmazeutischen Bereich stark durchsetzen.
Besonders gut konnte man dies beobachten, als der Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt wurde. Jede Pressemitteilung, jede neue Maßnahme der Regierung, jede noch so kleine Bewegung im Pandemiegeschehen sorgte für wahre Höhenflüge bei Biontech, Astra, Moderna & Co. In dieser Zeit wurden die Pharma-Aktien sogar für Trader interessant, die grundsätzlich weniger auf Stabilität, sondern eher auf Volatilität bedacht sind.
Durch die spannenden Entwicklungen in der Pharmaindustrie konnten die entsprechenden Wertpapiere beides kombinieren – die Chance auf langfristiges Wachstum und die Möglichkeit, kurzfristig Gewinne zu erwirtschaften.
Stabil trotz Ukraine-Krise
Nach dem erbitterten Wettkampf, um den ersten, den besten und den wirkungsvollsten Impfstoff gegen Corona flaute die Beliebtheit pharmazeutischer Aktien jedoch nicht ab. Dies zeigt sich aktuell sehr gut. Seit Beginn der Ukraine-Krise gleicht das Beobachten der Börsenkurse eher einem Trauerspiel. Nicht nur einzelne Kurse, sondern ganze Indizes befinden sich auf Talfahrt. Es gibt nur wenige Ausnahmen.
Zu diesen Ausnahmen zählen vorwiegend Wertpapiere der Rüstungsindustrie und Rohstoff-Aktien. Und auch die Pharmaindustrie lässt nicht nach. Besonders gut kann man dies am Index MSCI World Pharma & Biotech beobachten: Während die Börse bereits massiv schwächelte, gelang es dem Index im April 2022 ein neues Allzeithoch zu erreichen.
Investition in Pharmaindustrie lohnt sich
An diesem Index, der verschiedenste Werte aus der pharmazeutisch-medizinischen Branche umfasst, sieht man, dass die Pharmaindustrie nicht schwächelt. Doch nicht jeder Anleger möchte in einen Fond investieren. Das liegt vor allem daran, dass hohe Gewinne bei einzelnen enthaltenen Werten nicht wirklich zum Tragen kommen. Ihnen stehen kleinere Gewinne oder gar Verluste bei anderen Börsenwerten gegenüber, welche den Gesamtertrag reduzieren können.
Kauf von Pharma-Aktien sinnvoll?
Betrachtet man die Entwicklung der Kurswerte von Pharma-Unternehmen wird schnell klar, dass ihr Erfolg keine Corona-bedingte Ausnahmesituation war. Doch ist ein Kauf von Einzelaktien im Pharmabereich sinnvoll, nur weil entsprechende Fonds explodieren? Es scheint, als haben sich die Wachstumschancen von Pharmaunternehmen in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Und dieser Trend dürfte noch lange nicht am Ende sein.
Ein ungesunder Lebensstil, Durchbrüche in der Forschung sowie ein zunehmendes Bewusstsein für Umweltprobleme führen dazu, dass die Aufgabenbereiche der Pharmaindustrie noch lange nicht ausgeschöpft sind. Der Kauf von Pharma-Aktien wie Biontech kann sich also auch heute noch lohnen.
Pharma-Aktien sorgen für Stabilität im Depot
Beruhigen sich die Ereignisse rund um die Pandemie, scheint es unwahrscheinlich, dass solch starke Ausbrüche nach oben wie in den letzten Jahren zur Regel werden. Dadurch werden Aktien der Pharmaindustrie für Trader schnell wieder unattraktiver. Doch wer mittel- oder langfristig mehr aus seinem Kapital machen möchte, ist mit Aktien pharmazeutisch-medizinischer Aktien auch heute noch gut beraten.
Aktien der Pharmaindustrie gelten als Stabilitätsfaktor in ausgewogenen Depots. Weil Gesundheit und Therapien in der Zukunft vermutlich eine noch größere Rolle spielen werden, gehen Experten von einem anhaltend stabilen Wachstum der Pharmabranche aus. Investoren sollten sich natürlich darüber bewusst sein, dass Ausbrüche nach unten an der Börse dazugehören – auch bei den vermeintlich stärksten Werten. Doch Volatilität ist eben Teil der Börse. Wer mit langem Anlagehorizont an das Investment herangeht, kann solche Kurskorrektur jedoch in der Regel aussitzen.
An der Börse gilt: Erst ein realisierter Verlust ist ein Verlust. Im Klartext bedeutet das: Anleger, die ihre Aktien verkaufen, wenn der Kurs schwächelt, fahren unter Umständen Verluste ein, die zu vermeiden wären. Ein kühler Kopf ist deshalb sehr wichtig.
- Titelbild: Bild von Jan Felix Christiansen auf Pixabay
ArbeitslebenDer Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.
BusinessSchmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?
BusinessWenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

