News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
22. März 2022

Vorteile für Angestellte: Die Zeiterfassung

1. Weniger unbezahlte Überstunden

Wie oft ist es der Fall: Der Feierabend und somit auch die Bezahlung endet um 20 Uhr. Doch leider können Angestellte selten ihren Arbeitsplatz sofort verlassen und aufhören zu arbeiten. Oftmals sind die Angestellten durch die Instandhaltung des Betriebs dazu gezwungen, nach dem „eigentlichen“ Feierabend die eigene Schicht ordnungsgemäß zu verlassen und die nächste vorzubereiten. Hier würde die Zeiterfassung in dem Sinne eingreifen, dass sie jede Minute, bis der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlässt, aufzeichnet. Somit werden im besten Fall auch Überstunden berechnet, die früher unter den Teppich gefallen sind.

2. Mehr Struktur für die Arbeit des Angestellten

Durch die Zeiterfassung haben auch Vorgesetzte einen Einblick in die exakten Arbeitsstunden der Angestellten und somit auch in die geleistete Arbeit. Was nicht demütig aufgenommen werden sollte, kann der Angestellte für sich selbst nutzen. Mitarbeiter können sich selbst motivieren und durch Effizienz sich einer Aufgabe von Anfang bis Ende widmen und daher mit der eigenen Arbeitskraft glänzen.

3. Überstunden werden nicht mehr übersehen

Durch die Aufzeichnung der Überstunden ist der Vorgesetzte oder das Personalmanagement jederzeit darüber informiert, ob ein Mitarbeiter zu viel in Form von Überstunden arbeitet und eventuell in nächster Zukunft entlastet werden muss, um den Mitarbeiter nicht zu verschleißen. Dies gilt ebenfalls für Schichten, die über 12 Stunden lang sind. Hier hat der Gesetzgeber klare Regeln.

4. Ein engagierter Mitarbeiter profitiert

Durch die Zeiterfassung kann auch eingesehen werden, ob es notorische Zuspätkommer im Unternehmen gibt. Ob es Mitarbeiter gibt, die ständig länger bleiben müssen und härter an einem Projekt arbeiten, wo hingegen sich andere Angestellte aus der Affäre ziehen und früher gehen oder später kommen. Dem kann das Unternehmen durch einen besseren Überblick der Stunden entgegenwirken, indem es Konflikte eher auf den Grund gehen und somit direkte Gespräche zu den Mitarbeitern suchen kann. Das erhöht das Vertrauen und die Fürsorgepflicht des Unternehmens, wovon ein guter, engagierter Angestellter am meisten profitiert.

5. Benötigte Zeit für benötigtes Projekt rückblickend einsehen

Mit der Zeiterfassung kann ganz genau analysiert werden, wie viel Zeit ein Projekt in Anspruch genommen hat. Somit können auch Arbeitsabläufe optimiert und angenehmer gestaltet werden, was die Effizienz steigert.

Fazit

Die digitale Zeiterfassung birgt eine Menge Vorteile für die Angestellten. Anstatt auf Misstrauen zu setzen, gilt es die Vorteile auszunutzen und somit ein angenehmes Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeiter aufrechtzuerhalten, indem beide Parteien profitieren können.
Mehr zur Zeiterfassung hier.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
    Handel
    RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

    In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

    5 Min. LesezeitLesen
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer
    Wirtschaft
    Wärmende Visitenkarte: der Kaminofen als repräsentatives Gestaltungselement im Foyer

    Der erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.

    4 Min. LesezeitLesen
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen
    Wirtschaft
    Wirtschaftlichkeit im Rückbau: strategische Kalkulation von Abrisskosten für Unternehmen

    In der strategischen Immobilienentwicklung stellt der Rückbau von Bestandsgebäuden oft den ersten Schritt einer neuen Wertschöpfungskette dar. Unternehmen stehen häufig vor der Entscheidung, veraltete Strukturen zu entfernen, um Platz für moderne Standorte oder neue Produktionskapazitäten zu schaffen. Die präzise Kalkulation der Abrisskosten ist dabei für die Rentabilität des gesamten Vorhabens entscheidend. Anstatt den Rückbau lediglich als Kostenfaktor zu betrachten, rückt eine professionelle Planung die ökonomischen Chancen in den Vordergrund. Eine realistische Budgetierung vermeidet finanzielle Unwägbarkeiten und bildet das solide Fundament für die anschließende Neuentwicklung der Fläche. Nur wer die Kostenfaktoren kennt, kann den Weg für eine effiziente Flächennutzung ebnen. Standortfaktoren und logistische Herausforderungen

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite