
Stellenabbau bei Bosch: Was der Sparkurs für die deutsche Autoindustrie bedeutet
Die Ankündigung eines massiven Stellenabbaus beim Autozulieferer Bosch hat die deutsche Industrie aufgeschreckt. In der Mobilitätssparte sollen bis 2030 rund 13.000 Stellen wegfallen, vor allem an Standorten in Deutschland. Der Konzern begründet die Einschnitte mit schwacher Autokonjunktur, Überkapazitäten in klassischen Technologien und einem erheblichen Druck auf die Rendite. Für viele Beschäftigte wirkt die Nachricht wie ein Schock – für die Branche ist sie ein Signal, wie tief die Krise in der Autobranche mittlerweile reicht. Wie groß ist der Stellenabbau und welche Standorte trifft er? Bosch gehört zu den größten Arbeitgebern der deutschen Industrie und beschäftigt hierzulande noch deutlich über 120.000 Menschen. In der Mobilitätssparte, die einen Großteil des Umsatzes erwirtschaftet, arbeiten in Deutschland rund 70.000 Beschäftigte. Nach den aktuellen Plänen soll fast jeder fünfte dieser Arbeitsplätze entfallen. Damit verschärft der Konzern einen bereits laufenden Stellenabbau, der seit Ende 2023 in mehreren Wellen umgesetzt wird.










