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Jamin-Kolumne: Die Bürgerpflicht Strom zu sparen

Auf einen Cappuccino: Die Jamin-Kolumne

Heute möchte ich mal darüber schreiben, warum wir das Brennstoff- und Stromsparen ernst nehmen sollten. Wir alle lesen oder hören in den Medien ja fast täglich wie wichtig das für Deutschland und Europa ist.

Wichtig ist das nicht nur, weil etwa das Gas knapp geworden ist, sondern auch, weil es unserem persönlichen Haushaltsbudget zu Gute kommt. Wir können tatsächlich Geld sparen, was uns dann für andere Ausgaben zur Verfügung steht.

Luxus zu verzichten

Ich habe bereits seit einigen Jahren den Strom- wie auch den Heizverbrauch verringert. Und hatte dabei nie das Gefühl auf viel Angenehmes zu verzichten. Es ist doch ein Luxus, verzichten zu können.

Dabei will ich jetzt aber nicht alle Spar-Möglichkeiten aufzählen, die mir eingefallen sind. Wer sich etwas intensiver damit befassen möchte, findet Informationen hier und bei vielen anderen Info-Anbietern.

Bürgerpflicht für den Staat

Sich damit zu befassen ist in diesen schlechten Zeiten aber wirklich Bürgerpflicht. Schließlich haben wir alle eine Verpflichtung, eine Bürgerpflicht also, gegenüber dem Staat und unserer Gesellschaft.

Daran ändert auch nichts, wenn manche unzufrieden mit unserer Gesellschaft sind, weil nicht alles so läuft wie Bürger*innen sich das vorstellen. Zugeständnisse muss jeder machen. Fehler und Ungerechtigkeiten passieren.

Bürgerdienst interessant

Die Diskussion in der CDU um einen sozialen Bürgerdienst hat offen gelegt: Wir sollten uns öfter daran erinnern, dass wir in einem tollen Staat leben. Das sollte uns dankbar machen, aber auch zu einem eigenen Beitrag anspornen. Energiesparen zum Beispiel.

Wir leben in einem Staat, der uns sehr viel Freiheit bietet. Ein Staat, der sehr sozial ist. Mit vielen Politiker*innen, die sich – meist sogar ehrenamtlich – für unseren Staat stark machen. Menschen, die sich in schwierigen sozialen oder finanziellen Situationen befinden, werden nicht alleine gelassen.

Einen Pullover tragen

Diesem Staat sollten wir in diesen Zeiten etwas zurückgeben. Indem wir uns an seine zugegeben wenigen Regeln und Empfehlungen halten. Also Strom zu sparen und die Heizung runter drehen.

Es ist wirklich nicht sehr viel verlangt, tagsüber einen Pullover anzuziehen oder nur jeden zweiten Tag unter die Dusche zu gehen. Und an den anderen Tagen den Waschlappen zu benutzen. Und wer darüber hinaus noch Strom spart, hilft zu vermeiden, dass uns bald das Licht ausgeht. Eine Bürgerpflicht, die uns allen und jedem persönlich hilft.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino…

Ihr Peter Jamin

 

Peter Jamin (© Michael Seelbach)

Peter Jamin arbeitet als Schriftsteller und Journalist. Er veröffentlichte – neben Kolumnen und Artikeln – mehr als 30 Bücher zu gesellschaftlich relevanten wie unterhaltsamen Themen. Darüber hinaus arbeitete er als Autor und Regisseur von Fernsehdokumentationen und -serien. Etliche Bücher schrieb er als Ghostwriter prominenter Zeitgenossen. Mit seinem Schwerpunktthema „Vermisst“ befasst er sich seit rund 30 Jahren; unterhält auch ein „Vermisstentelefon“ zur Beratung von Angehörigen Verschwundener. Ausgezeichnet wurde Jamins Arbeit u.a. mit dem „GdP-Stern“ der Gewerkschaft der Polizei „in besonderer Würdigung seiner herausragenden journalistischen Leistungen“. Infos zum Autor unter jamin.de.

Bildquellen

  • Peter Jamin: Michael Seelbach
  • Deckenlampe: Jamin
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