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Medica / Compamed

Stress lass nach: Der Mensch wird sein eigener Gesundheitskontrolleur

Heute schon gestresst gewesen, das Herz im Hals schlagen gehört und sich anschließend geärgert, dass es überhaupt so weit kam? Nun denn, vermeiden wird sich der Stress zukümftig nicht, aber er wird sich für eine Gefahrenabwehr früher elektronisch ankündigen.

Zwischen der riesigen Apparatemedizin mit noch bessere Bildauflösung oder weniger Handgriffen für einen Chirurgen lassen sich auf der Medica, der weltgrößten Medizinmesse, und der Zulieferermesse Compamed abseits von Dräger, Siemens, Philips und Co. manch spannende Kleinode finden.

Was im Körper bei Stress passiert, das ist nicht erst seit der genialen Blödelei eines Otto bekannt („Kleinhirn an Großhirn“). Doch bislang schienen wir Menschen dem Ereignis tatenlos ausgesetzt. Allerdings nur bislang.

Seit neuestem lässt sich nämlich der Stressfaktor ganz einfach mit dem „Tinke“ von Wearable Technologies messen. Dieses knapp drei mal drei Zentimeter große Produkt wird über die Smartphoneschnittstelle mit eben diesem verbunden und misst über einen Finger Blutdruck, Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität. Dadurch werden Emotionen und Stimmungen des Trägers verdeutlicht und in Echtzeit angegeben. Allerdings, und das ist der Nachteil, misst das kleine Wunderwerk nur dann die Gefühle, wenn der Finger in Kontakt mit dem Gerät ist, eine Art Echtzeitbestimmung eben. Präventiv ist dies bislang nicht möglich. Allerdings nur bislang. Denn im Frühjahr soll eine Uhr auf dem Markt kommen, die schon im Vorfeld den Träger vor einem „Blutsturz“ warnt. Zudem sollen ihm zeitgleich Bewältigungsstrategien vorgeschlagen werden. Einsatzmöglichkeiten gibt´s deren viele: im Straßenverkehr, bei Prüfungsangst oder bei einem Messebesuch.

Das laufende EKG per Smartphone oder Tablet

In das gleiche Horn, sprich der Überprüfung der Vitaldaten durch den Patienten, stößt auch der „CardioSecur“. Dieses mobile 22-Kanal-EKG-System wurde für den Einsatz am Tablet oder Smartphone entwickelt und wird in einer Patientenversion für 99 Euro zuzüglich einer monatlichen Gebühr von zehn Euro und für den Arzt für einmalige 1.499 Euro angeboten. Mit nur vier Elektroden, die laienverständlich gesetzt werden können, kann der Patient sich selber im Alltag kontrollieren und erhält – je nach Zustand – eine direkte ampelfarbige Rückmeldung. Die aufgezeichneten Daten sieht er allerdings nicht, denn diese werden auf einen Server gespeichert und dem Arzt bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Ob er dann nur auf diese Daten vertraut oder seine eigenen mit seinen eigenen Geräten erheben möchte, ist unbekannt.


 


 

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