Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Aktuell News
Weitere Artikel
NRW-Statistik

Industrie mit deutlich weniger Umsatz

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen Umsatz von 216 Milliarden Euro. Das waren 11,3 Prozent weniger als von Januar bis September 2019.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilt, verringerten sich dabei die Auslandsumsätze (−13,3 Prozent) stärker als die Inlandsumsätze (−9,4 Prozent). Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte in den ersten drei Quartalen die Chemische Industrie mit 29,7 Milliarden Euro Umsatz (−10,7 Prozent gegenüber 2019), gefolgt vom Maschinenbau (29,4 Milliarden Euro; −13,0 Prozent) und der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (23,8 Milliarden Euro; −0,5 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren die Metallerzeugung und -bearbeitung (23,0 Milliarden Euro; −20,3 Prozent), die Herstellung von Metallerzeugnissen (18,5 Milliarden Euro; −12,9 Prozent) sowie der Automobilbau (18,2 Milliarden Euro; −22,6 Prozent).

Von Januar bis September 2020 waren bei den 5.182 erfassten Industriebetrieben in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1.081.213 Personen beschäftigt, 20.660 (−1,9 Prozent) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau mit 179.620 Personen (5.483 weniger als von Januar bis September 2019). Weitere 139.358 Personen (−4.629) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 100.555 Personen (−4.267) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

(Redaktion)


 


 

Nordrhein-Westfalen
Industrie-Umsatz 2020

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Nordrhein-Westfalen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: