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Ministerin Scharrenbach zu Gast auf Gut Gnadental: „Arbeit gehört zum Leben dazu. Das ist nicht verwerflich.“

Ministerin Ina Scharrenbach (3. v. l.) mit Gastgeberin Jutta Zülow (5. v. l.) und David Zülow (2. v. l.), Moderator Uwe Schulz (4. v.l.) und Nadia Ehning (6. v. l.) ©Zülow AG / Anne Großmann Fotografie

Sie gilt als fachkundig und sattelfest: Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Beim Gnadentaler Unternehmer-Tisch in Neuss bewies die Ministerin, dass sie darüber hinaus schlagfertig und souverän ist, Probleme klar anspricht sowie lösungsorientiert denkt. Mit Moderator Uwe Schulz, der regelmäßig für den WDR über Landespolitik berichtet, kam es zu einem unterhaltsamen Schlagabtausch zwischen Moderator und Ministerin, dem mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten. Zu den Themen zählten u.a. Energiewende, Wohnraum, Bebauung und Privates.

Zunächst aber sprach Gastgeberin Jutta Zülow, Vorstand der Zülow AG, die den Gnadentaler Unternehmertisch vor mehr als 20 Jahren gründete. Sie erklärte: „Wir machen uns Sorgen. Wir hier im Rheinischen Revier sind alle irgendwie von der Umstrukturierung betroffen.“ Diese Herausforderung sei nicht durch Ideologie zu bewältigen, sondern nur mithilfe von Forschung, Wissenschaft und großem Einsatz. „Wir schaffen es, unsere Region zu einem Wissenschaftsstandort für neue Technologien zu machen, vor allem für Wasserstoff“, schloss Zülow zuversichtlich.

Ministerin Scharrenbach bestätigte, dass der Wille und das Know-how dazu im Rheinischen Revier vorhanden seien. Apropos Ideologien: Die Ampelregierung in Berlin habe den Akzent zu sehr auf die Ökologie gesetzt, der Wohnungsbau müsse wirtschaftlicher sein: bezahlbar für die, die eine Wohnung oder ein Haus mieten, aber auch für diejenigen, die es erwerben und unterhalten müssen. Bezahlbar, kosteneffizient und ökologisch – diesen Dreiklang gelte es herzustellen. Moderator Uwe Schulz hakte nach: „Wie bauen wir nachhaltig, ökologisch und wirtschaftlich?“ Die Ministerin entgegnete: „Die alleinige Fokussierung auf das Thema Heizung sei völlig falsch, man müsse das große Ganze im Blick haben und sich fragen, wie man ökologisch und gleichzeitig wirtschaftlich sein könne. Unsere Ingenieure und Architekten können das: Wir sollten den Ingenieuren die Energiewende überlassen, nicht den ……“ die Ministerin beendete diesen Satz nicht.

Der Vorschlag der Ministerin: Ein innovationsfreundliches und wirtschaftspolitisches Klima schaffen – Steuern und Abgaben reduzieren, Investoren unterstützen. Sie bilanzierte: „Dieses Jahrzehnt ist entscheidend für unsere Zukunft. Das Gesicht des rheinischen Reviers wird sich verändern. Für die Umstrukturierung benötigen wir Pragmatismus, Investitionen und Zeit.“

Bildquelle: ©Zülow AG / Anne Großmann Fotografie

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