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NRW-Statistik: NRW-Tourismus 2020 auf historischem Tiefstand

Leere Betten in NRW-Hotels

Sowohl die Zahl der Gäste als auch die der Übernachtungen im NRW-Tourismus fielen im Jahr 2020 auf ein historisches Tief. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW ermittelt hat, verbuchten die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze mit 11 Millionen Gästen und 28,5 Millionen Übernachtungen so niedrige Ergebnisse wie seit 30 bzw. 35 Jahren nicht mehr. Das waren 54,9 Prozent weniger Besucher und 46,5 Prozent weniger Übernachtungen als im Jahr 2019.

Von dem Rückgang der Gästezahlen waren im Jahr 2020 alle Betriebsarten betroffen. Hotels verbuchten 7 Millionen Ankünfte und 11,2 Millionen Übernachtungen weniger als ein Jahr zuvor. Die höchsten prozentualen Rückgänge waren für „Hütten, Jugendherbergen u.Ä.” (Ankünfte: −66,5 Prozent; Übernachtungen: −65,7 Prozent) zu konstatieren.

Im Dezember 2020 war die Zahl der Übernachtungen in den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben mit 931.808 um 75,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie die Statistiker mitteilen, lag der Rückgang bei den Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (84.424) bei 90,8 Prozent. Die Gästezahl sank um 88 Prozent auf 218.868 (darunter 24.860 ausländische Gäste; −94,8 Prozent).

Die Zahl der geöffneten Beherbergungsbetriebe ist in NRW im Jahresverlauf von 4.796 im Januar auf 3.721 im Dezember 2020 gesunken; das entspricht einem Rückgang von 22,4 Prozent. Im Durchschnitt des letzten Jahres waren 4.471 Betriebe geöffnet (−9,5 Prozent). Die Zahl aller meldepflichtigen Betriebe sank um 2,3 Prozent auf ein Jahresmittel von 4.961.

Die niedrigste Zahl geöffneter Beherbergungsbetriebe der Monate des Jahres 2020 wurde für April ermittelt: 3.422 bzw. 68,7 Prozent von 4.984 Betrieben waren in diesem Monat geöffnet. Die zweitniedrigste Zahl geöffneter Betriebe wurde mit 3.721 (−23,4 Prozent) für Dezember ermittelt. Die Bettenauslastung erreichte im April (10,7 Prozent; −32,4 Prozentpunkte) und im Dezember (13,2 Prozent; −27 Prozentpunkte) historische Tiefpunkte.

Alle Angaben beziehen sich auf geöffnete Beherbergungsbetriebe, die im Berichtszeitraum mindestens zehn Gästebetten bzw. Stellplätze angeboten haben.

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