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Einzelhandel im Aufwind, Gastgewerbe mit Verlusten

Das Statistische Landesamt IT.NRW hat ermittelt, dass die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel im September 2020 deutlich höher lagen, als im Vergleichsmonat 2019. Das Gastgewerbe hingegen musste im September erhebliche Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen.

Trotz Lockdown konnte der NRW-Einzelhandel Umsatzzuwächse verbuchen

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel lagen im September 2020 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 7,2 Prozent höher als im September 2019. Wie IT.NRW anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Umsätze nominal um 8,5 Prozent. Die höchsten Umsatzsteigerungen gegenüber September 2019 verbuchten der Versand- und Internet-Einzelhandel (+25,9 Prozent) sowie der Einzelhandel mit Fahrrädern, Fahrradteilen und -zubehör (+25,7 Prozent). Ebenfalls positive Umsatzentwicklungen verzeichneten der Einzelhandel mit Wohnmöbeln (+9,8 Prozent) sowie der Einzelhandel mit Vorhängen, Teppichen, Bodenbelägen und Tapeten (+23,2 Prozent). Für die ersten neun Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker eine reale Umsatzsteigerung von 3,2 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel stieg im September 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,8 Prozent (Vollzeitbeschäftigte: −0,4; Teilzeitbeschäftigte: +1,7 Prozent). Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der ersten neun Monaten 2020 verringerte sich um 0,1 Prozent (Vollzeitbeschäftigte: −1,0 Prozent; Teilzeitbeschäftigten +0,6 Prozent).

Corona und Gastgewerbe: Drastische Umsatzrückgänge im September 2020

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe hingegen lagen im September 2020 real um 29,4 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Hier sanken die Umsätze nominal um 25,3 Prozent. Im Vergleich zum August 2020 blieb der Umsatz nahezu unverändert (+0,2 Prozent). Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe sank gegenüber September 2019 um 12,7 Prozent. In der Beherbergung sank der Umsatz real um 46,2 Prozent; nominal waren die Umsätze um 45,5 Prozent niedriger als im September 2019. Gegenüber dem Vormonat war jedoch ein Umsatzplus von 4,9 Prozent zu verzeichnen. Die Gastronomieunternehmen erzielten real um 22,1 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor; nominal sanken die Umsätze um 16,6 Prozent. Hier war auch im Vergleich zum Vormonat ein Umsatzrückgang (−1,1 Prozent) zu verzeichnen.

Nur Campingplätze mit Umsatzplus

Das von der Pandemie besonders betroffene Hotelgewerbe verzeichnete gegenüber dem Vorjahresmonat eine reale Umsatzeinbuße von 47,5 Prozent; im Vergleich zum Vormonat war eine Steigerung von 6,9 Prozent zu verzeichnen. Auch die ausschankgeprägte Gastronomie verzeichnet weiterhin Umsatzeinbußen (−36,6 Prozent); verglichen mit August 2020 war hier eine negative Entwicklung zu erkennen (−4,5 Prozent). Einzig bei Campingplätzen wurde im Vergleich zum Vorjahr ein reales Umsatzplus von 5,2 Prozent erzielt; nominal stiegen die Umsätze um 10,4 Prozent. Für die ersten neun Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 34,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 31,7 Prozent.

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