Connect with us

Hi, what are you looking for?

Aktuell

Tourismus-Einbruch: 65 Prozent weniger Gäste in Düsseldorf

Warten auf Gäste: Restaurants, Kneipen und Hotels sind seit Monaten im Lockdown

Die Corona-Pandemie hat zu einem erheblichen Einbruch im Düsseldorf-Tourismus geführt: Im vergangenen Jahr haben nur noch rund 1,1 Millionen Gäste die Landeshauptstadt besucht – ein Minus von 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen sank um 64 Prozent auf 1,8 Millionen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten NGG mit und beruft sich hierbei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts. „Das Gastgewerbe erlebt eine historisch einmalige Krise, die auch die Beschäftigten mit voller Wucht trifft. Jetzt müssen Bund und Länder endlich einen Plan vorlegen, wie es im März weitergehen soll“, so Zayde Torun, Geschäftsführerin der NGG-Region Düsseldorf-Wuppertal. Am 3. März verhandeln Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockerungen der aktuellen Corona-Maßnahmen.

„Hotels, Pensionen, Restaurants und Kneipen sind schon seit Anfang November geschlossen. Wenn die Politik jetzt keine Öffnungsperspektive bietet, droht vielen Betrieben das Aus und den Beschäftigten Arbeitslosigkeit“, betont Torun. Entscheidend seien hierbei einheitliche Auflagen und detaillierte Hygienekonzepte in den Betrieben. Der Hotel- oder Restaurantbesuch dürfe unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden. „Die Beschäftigen haben bereits im letzten Sommer gezeigt, dass sie geeignete Hygienekonzepte optimal umsetzen können, um sich zu schützen und den Gästen ein sicheres Restauranterlebnis zu ermöglichen“, so die NGG. Viele Hotels und Gaststätten könnten auf bewährte Maßnahmen zurückgreifen, um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Die Firmen müssten neben den Gästen auch das Personal bestmöglich schützen. Dazu gehörten unter anderem kostenlose FFP2-Masken für Beschäftigte und die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeitszeiten.

Zugleich sieht die Gewerkschaft die Politik in der Pflicht, die Einkommenseinbußen der Beschäftigten in Kurzarbeit auszugleichen. „Wer das Gastgewerbe über viele Monate schließt, muss auch die Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedenken. Wir brauchen dringend ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1.200 Euro im Monat“, so Torun. Selbst wenn Hotels und Gaststätten schrittweise wieder öffnen dürften, sei ein Großteil der Beschäftigten noch monatelang auf das Kurzarbeitergeld angewiesen. Ohne eine Aufstockung kämen die Menschen damit aber nicht länger über die Runden.

Bildquellen

  • Geschlossene Gaststätte Kneipe: NGG
Anzeige

Aktuell

Auf einen Cappuccino: Die Jamin-Kolumne

Aktuell

Als Henkel im Jahr 1951 Pril einführte, war das Spülmittel noch ein Pulver, aber aufgrund seiner Reinigungskraft und Hautverträglichkeit schon damals ein Verkaufserfolg. Der...

Aktuell

In der Textil- und Bekleidungsindustrie Nordrhein-Westfalens hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein tiefgreifender Strukturwandel vollzogen: In den Jahren von 1980 bis 2020 verringerte...

Aktuell

Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat eine Soforthilfe für Hochwasser-Geschädigte gestartet. Betroffene, die finanzielle Mittel zur Sanierung der Unwetterschäden benötigen, werden mit zinslosen Sonderkrediten in Höhe...

Aktuell

Der Henkel-Konzern hat kurzfristig ein Sofort-Nothilfeprogramm in Höhe von 600.000 Euro für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe beschlossen. „Wir sind als in Nordrhein-Westfalen ansässiges Unternehmen...

Aktuell

Das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder veröffentlicht jährlich vielbeachtete Rankings von Anbietern in verschiedenen Business-to-Business-Dienstleistungssegmenten. Darüber kann sich in diesem Jahr das HLB-Netzwerk von Wirtschaftsprüfungs-...

Weitere Beiträge

Aktuell

Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Düsseldorfer Hotels und Gaststätten eine dramatische Abwanderung von Fachkräften. Innerhalb des vergangenen Jahres haben in...

Aktuell

Das NRW-Verkehrsministerium stellt im Rahmen des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW“ für die Transformation und Stärkung städtischer Mobilitätssysteme für die Jahre 2022 bis 2026 insgesamt bis zu...

Aktuell

Der niederländische Mobilitätsanbieter GO stationiert ab dem 5. Juni in Düsseldorf und ab dem 16. Juni in Köln insgesamt 1.000 E-Mopeds. Die grünen Mofas...

Aktuell

Die Stadt Düsseldorf bezieht ab dem 1. Juli 2021 Ökostrom. Dazu wird der bis zum 31. Dezember 2022 laufende Stromvertrag mit den Stadtwerken Düsseldorf...

Aktuell

Am Samstag, 12. Juni 2021, findet in der Landeshauptstadt von 10:00 bis 13:00 Uhr wieder der Dreck-weg-Tag statt, der das Organisationsteam aufgrund der Corona-Pandemie...

Aktuell

Wenn es um den Wert einer Immobilie geht, wird oft die Immobilienweisheit „Lage, Lage, Lage“ herangezogen. Frank Lehrbass, Professor für Data Science an der...

Aktuell

Die Münchener Ruby Gruppe betreibt in Düsseldorf bereits zwei Hotels, das Ruby Coco in der Kö-Galerie, und das Ruby Leni in Friedrichstadt, außerdem den...

Aktuell

Auf einen Cappuccino: Die Jamin-Kolumne

Anzeige
Send this to a friend