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NRW.BANK: 7 Milliarden Euro Fördermittel in den ersten neun Monaten 2023 vergeben

NRW.Bank in Düsseldorf ©NRW.BANK

Die NRW.BANK hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 Fördermittel in Höhe von insgesamt 7 Milliarden Euro vergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9,5 Mrd. €) entspricht das zwar einem Rückgang um 26 Prozent, allerdings liegt es etwa auf dem Niveau des Neuzusagevolumens des Vor-Corona-Jahres 2019 – damals wurden in den ersten neun Monaten 6,9 Milliarden Euro vergeben. Damit bestätigen die aktuellen Quartalszahlen den Trend, der sich bereits in den Halbjahreszahlen gezeigt hat: Nach den Sondersituationen der vergangenen Jahre wie Corona, Energiekrise und Unwetter hat sich der Förderbedarf wieder normalisiert. Darüber hinaus drücken aktuell die immer noch hohe Inflation und die gestiegenen Zinsen auf die Investitionsneigung.

708 Millionen Euro für Gründungs- und Innovationsvorhaben

Die Nachfrage nach Fördermitteln im Förderthema Gründung/Innovation zeigte sich mit 708,1 Millionen Euro stabil (Vorjahreszeitraum: 717,3 Mio. €). Eine mit 43% deutlich höhere Nachfrage entfiel auf das Programm NRW.BANK.Gründung und Wachstum – das Neusagevolumen lag hier bei 449,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 314,9 Mio. €). Auch in anderen Programmen für Gründende wie zum Beispiel bei NRW.SeedCap stieg die Nachfrage (2 Mio. €, Vorjahreszeitraum: 0,5 Mio. €). Im Mittelstand überwog die Investitionszurückhaltung, weswegen die NRW.BANK insgesamt im Förderfeld Wirtschaft 2,3 Milliarden Euro vergeben hat (Vorjahreszeitraum: 3,8 Mrd. €).

Im volumenstärksten Förderfeld Infrastruktur/Kommunen wurden 3,1 Milliarden Euro neu zugesagt (Vorjahreszeitraum: 4,0 Mrd. €). Stark gefragt war hier das Förderprogramm NRW.BANK.Flüchtlingsunterkünfte, über das die NRW.BANK die nordrhein-westfälischen Kommunen bei der Unterbringung von Schutzsuchenden mit 112,7 Millionen Euro unterstützt hat (Vorjahreszeitraum: 25,8 Mio. €). Und über NRW.BANK.Moderne Schule (91,5 Mio. €, Vorjahreszeitraum: 77,8 Mio. €) investierten die Kommunen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr in die Bildungsinfrastruktur.

Bessere Konditionen für Wohneigentumsförderung

Im Förderfeld Wohnraum summierte sich das Neuzusagevolumen auf 1,6 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,8 Mrd. €, -10%). Der Rückgang ist auf das gestiegene Zinsniveau in Kombination mit hohen Materialkosten zurückzuführen. Um diesen entgegenzuwirken und Bürgerinnen und Bürger zu entlasten, hat die Förderbank gemeinsam mit der Landesregierung zum 1. September drei Eigentumsförderprogramme mit deutlich verbesserten Konditionen ausgestattet. So wurden unter anderem die Zinsen noch einmal verbilligt, neue Laufzeitvarianten eingeführt und Förderhöchstbeträge heraufgesetzt oder gänzlich gestrichen, wie zum Beispiel im Förderprogramm für Bau, Ersterwerb oder Sanierung von nachhaltigem Wohneigentum.

Bildquelle: ©NRW.BANK

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