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IHK-Umfrage: Durchwachsene Stimmung bei Düsseldorfer Hoteliers

Nicht nur die diskutierte „Bettensteuer“ trübt die Stimmung der Düsseldorfer Hoteliers

Wie das Hotelbarometer der IHK Düsseldorf zeigt, bewerten die Düsseldorfer Hoteliers nicht nur die Sommermonate durchaus gemischt, durchwachsen ist auch der Ausblick auf die letzten Monate des Jahres. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe stabilisiert sich. Einigkeit besteht in der Ablehnung der kürzlich in Düsseldorf ins Spiel gebrachten Bettensteuer. Die IHK-Umfrage unter 227 Beherbergungsbetrieben in Düsseldorf fand im September und Oktober statt. Die Ergebnisse zeigen, dass 41 Prozent der Antwortgeber mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation zufrieden sind. Immerhin 41 Prozent bewerten sie als befriedigend und 18 Prozent als schlecht. Für positive Impulse sorgte eine gute Nachfrage von Freizeittouristen.

Zimmerauslastung zumeist unter Vor-Corona-Niveau

Dennoch liegt die durchschnittliche Zimmerauslastung bei fast zwei Drittel der Hoteliers noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Immerhin erwarten 42 Prozent der antwortenden Unternehmen eine Verbesserung im vierten Quartal 2022. Jeweils 29 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden oder schlechteren Trend. Für Unsicherheiten bei den Zukunftsaussichten sorgen ein Wiederaufflammen der Pandemie, allgemeine Preissteigerungen und die Unwägbarkeiten bei der Energieversorgung. Viele Unternehmen schauen dennoch erwartungsfroh auf das Weihnachtsgeschäft.

Die Umfrageergebnisse signalisieren, dass die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe sich stabilisiert. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 hat die Branche noch knapp 20 Prozent ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren. Nun prognostizieren 76 Prozent der Antwortenden eine gleichbleibende Mitarbeitendenzahl und immerhin 17 Prozent rechnen mit einem Zuwachs.

Branche lehnt Bettensteuer ab

Große Einigkeit besteht in der Branche bei der Ablehnung der in Düsseldorf diskutierten Bettensteuer. So sprechen sich 88 Prozent der Düsseldorfer Hoteliers gegen die Einführung einer solchen städtischen Abgabe aus. Nur zwei Prozent befürworten sie und zehn Prozent haben keine Meinung dazu. Sollte die Abgabe eingeführt werden, rechnen 43 Prozent mit einem Rückgang der Gästezahlen und 31,5 Prozent mit sinkenden Erträgen. „Das Gastgewerbe ist bereits durch Pandemie, Preissteigerungen und Fachkräftemangel herausgefordert. Die diskutierte Abgabe müsste durch die Betriebe erhoben, weitergegeben und gegenüber den Gästen verargumentiert werden. Dies führt zu vermeidbaren Belastungen und zu einer Verschärfung der Personalnot“, so Marion Hörsken, Geschäftsführerin Branchenbetreuung der IHK Düsseldorf, zur Stimmungslage unter den Hoteliers.

Kommt die Bettensteuer trotz der Bedenken der Beherbergungsbetriebe, wünscht sich die Hälfte der Befragten die Finanzierung der städtischen Infrastruktur mit den Einnahmen. Rund 27 Prozent würden Veranstaltungen und Events unterstützen. Immerhin 13 Prozent wurden bevorzugen, die Einnahmen dem allgemeinen städtischen Haushalt zukommen zu lassen und zehn Prozent würden mit ihnen städtische Veranstaltungen finanzieren.

Bildquellen

  • Hotel: Gerrit Schmit / pixelio.de
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