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Logistik-Investitionsvolumen 2021: Hamburg liegt an der Spitze

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Logistik-Investmentmarkt-Zahlen für das 4. Quartal 2021.

Der Logistik-Investmentmarkt schließt das Jahr 2021 mit einem neuen Rekordergebnis ab: Das Investitionsvolumen von 9,9 Milliarden Euro übertrifft das bisher herausragende Resultat von 2017 um knapp 8 Prozent und lässt den zehnjährigen Durchschnitt weit hinter sich. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um gut 24 Prozent. Dies ergibt die Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate.

„Im gesamten Jahresverlauf zeigte sich der Markt sehr lebhaft und trotzte dem weiterhin von der Corona-Pandemie geprägten Umfeld mit sehr vielen Deals. Die als krisenresistent geltende Assetklasse zieht dabei immer mehr Investoren an. Einzeldeals knacken erstmals die 6-Milliarden-Euro-Marke und steuern mit gut 62 Prozent den Löwenanteil zum Gesamtergebnis bei. Portfolios erzielen mit 3,7 Milliarden Euro ebenfalls ein überdurchschnittliches Volumen, dominieren das Resultat aber nicht so stark wie im Jahr 2017, als sie für zwei Drittel der Investments verantwortlich zeichneten“, so Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate GmbH, in einer Unternehmensmitteilung. Durch insgesamt fast 300 Transaktionen sei das durchschnittliche Volumen pro Deal von 35 Millionen Euro im Vorjahr auf 34 Millionen Euro gesunken.

Alle Größenklassen nachgefragt

Bei der Verteilung der Investments nach Größenklassen liegen laut BNP Paribas Real Estate die großvolumigen Deals ab 100 Millionen Euro wie gewohnt an erster Position und erreichen einen Anteil von gut 47 Prozent. Darüber hinaus seien die Volumina in den Segmenten 10 bis 25 Millionen Euro und 25 bis 50 Millionen Euro „bemerkenswert hoch”. Mit jeweils mehr als 1,5 Milliarden Euro erreichen sie nach Angaben Werte „in einer nie da gewesenen Größenordnung”. Insgesamt legen absolut betrachtet alle Klassen gegenüber dem Vorjahr jeweils um 11 Prozent bis 57 Prozent zu, was die breite Nachfrage in allen Segmenten unterstreicht.

Ausländische Käufer melden sich zurück

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren deutsche Investoren mehr Kapital investierten als ausländische Käufer, wurde 2021 laut Mitteilung wieder „wesentlich mehr” aus dem Ausland angelegt: Mit rund 6,3 Milliarden Euro ist es das zweithöchste Ergebnis nach 2017. Nordamerika setzt sich dabei mit gut 26 Prozent vor das europäische Ausland mit knapp 23 Prozent. Aus beiden Regionen seien damit jeweils neue Rekordwerte investiert worden. Die im Vorjahr kaum in Erscheinung getretenen Asiaten melden sich mit gut 13 Prozent zurück. Insgesamt liegen deutsche Anleger mit rund 36 Prozent in der Verteilung vorn. Zwar investierten sie absolut weniger als in den beiden Vorjahren, erreichen aber immer noch ihren dritthöchsten Wert.

Ausblick

Aus heutiger Sicht sei davon auszugehen, dass sich die hohe Nachfrage nach Logistikimmobilien weiterhin ungebrochen fortsetzen dürfte, so Christopher Raabe. Das Interesse an der Assetklasse nehme sowohl von deutschen als auch ausländischen Investoren noch weiter zu, sodass auch für das Jahr 2022 wieder ein sehr hohes Transaktionsvolumen erwartet werden könne. „Dabei könnte das Ergebnis allerdings durch ein nicht ausreichendes Angebot an attraktiven Anlagemöglichkeiten beschränkt werden. Ein weiterer Preisanstieg und damit das Sinken der Spitzenrendite unter die 3,00-Prozent-Marke kann dabei nicht ausgeschlossen werden“, so der Immobilienexperte.

Bildquellen

  • Blick auf Elbphilharmonie, Speicherstadt und Hamburger Hafen: Favorit-Media-Relations GmbH
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