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Immobilien

Wetterextreme: Check von Dach und Keller besonders wichtig

Eigentümer können vorsorglich einiges tun, um ihre Immobilie besser vor Wetterunbilden wie Sturm und Starkregen zu schützen.

Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert.

Unwetter und heftige Stürme, die mit Spitzengeschwindigkeiten wüten, können hohe Schäden verursachen. Der BHW-Pressedienst gibt Tipps, wie sich Haus- und Wohnungsbesitzer vorsorglich besser davor schützen können.

Demnach sind die Außenhülle und vor allem das Dach eines Gebäudes Stürmen am stärksten ausgesetzt. Gefährlich werde es, wenn der Wind mit einer Geschwindigkeit von 75 Kilometern pro Stunde und mehr durch Wohngebiete zieht, wenn Äste oder ganze Bäume brechen und lose Dachziegel abgehoben werden.

Extremwetterlagen setzen laut Angaben besonders Altbauten zu und stellen deren Besitzer vor neue Herausforderungen. Immer dringlicher seien Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Immobilie: Denn wenn der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung ausspricht, sollten die entscheidenden Schutzmaßnahmen für das Haus bereits getroffen sein.

Vorsorgemaßnahmen durch Eigentümer

„Eigentümer sind gut beraten, ihr Dach von einem zertifizierten Handwerksbetrieb checken zu lassen“, rät Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Durch Starkregen verursachte Schäden am Dach können teuer zu stehen kommen. Lockere Ziegel sind eine Gefahr für Passanten. „Sicherheitshalber sollten Hausbesitzer auch ihre Keller einer Prüfung unterziehen“. Nicht selten lagern dort alte Farben und giftige Stoffe, die in Folge von Hochwasser das Grundwasser verunreinigen könnten.

Kostenfreie Beratungsangebote

Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert, so die Bausparkasse unter Berufung auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Deren Expertin Stefanie Binder empfiehlt, qualifizierte Beratung für die richtige Vorsorge einzuholen. „In vielen Städten gibt es zertifizierte Starkregenberater, etwa vom gemeinnützigen Institut für Unterirdische Infrastruktur IKT.“ Und auch Kommunen beraten Hausbesitzer kostenlos zu wirksamer Vorsorge.

Bildquellen

  • Starkregen: Jessica Akino84 / Adobe Stock / BHW Bausparkasse
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