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Baustart für das Gemeinschaftshaus im Baakenpark

Das „Haus für Alle“ ist mit einer Gesamtfläche von 580 Quadratmetern das größte der drei geplanten Nachbarschaftstreffpunkten in den Parkanlagen der Hafencity Hamburg.

Das knallrote „Haus für Alle“ im Baakenpark soll an ein Werkstattgebäude erinnern und das Haus zu einem identitätsstiftenden Ort machen. Der architektonische Entwurf hat sich bei einem Wettbewerb durchgesetzt und stammt von der ARGE Hoffmann, Schlöter, Zeh aus Köln.

Nach dem Gemeinschaftshaus im Grasbrookpark, das im März 2023 fertiggestellt sein soll, ist am 20. Mai 2022 der Baustart für das Haus im Quartier Baakenhafen erfolgt. Geht alles nach Plan, wird das „Haus für Alle“ im August fertig sein. Insgesamt sind drei solcher Gemeinschaftshäuser in den Parkanlagen der Hafencity Hamburg geplant. Der dritte Standort ist im Lohsepark vorgesehen. Die Realisierung ist laut Mitteilung der Hafencity Hamburg GmbH vorerst zurückgestellt worden.

Mehrzweckräume und Servicefunktion

Mit den Gemeinschaftshäusern sollen langfristig Gemeinschaftsräume entstehen, die die Funktionen der öffentlichen Parks erweitern und zu neuen „Heimatorten“ für nachbarschaftliches Engagement, für generationenübergreifende oder interkulturelle Begegnungen werden können. Darüber hinaus bieten die Gemeinschaftshäuser Räume für Kultur-, Bildungs- und Beratungsangebote zum Beispiel des Bezirks Hamburg-Mitte oder anderer Träger. Und nicht zuletzt erfüllen die Gemeinschaftshäuser Servicefunktionen wie öffentliche, barrierefreie WC-Anlagen, die rund um die Uhr geöffnet sind, Kiosks für die Versorgung vor Ort oder Lagerflächen für Leihgeräte.

Der Bedarf an Begegnungsräumen dieser Art ist laut Angaben mit dem Wachsen des jungen Stadtteils entsprechend hoch: Demnach leben in der Hafencity mittlerweile mehr als 6.500 Menschen. Die Altersstruktur der Bewohnerschaft ist stark durchmischt, der Anteil an Haushalten mit Kindern liegt mit 26 Prozent weit über dem Niveau anderer innenstadtnaher Stadtteile.

„Die Erfahrungen der Corona-Pandemie der letzten zwei Jahre haben uns nochmals besonders vor Augen geführt, wie wichtig persönliche Begegnungen und gemeinschaftliches Engagement sind. Dafür braucht es attraktive Orte für die Menschen, um sich zu treffen und gemeinsam aktiv zu werden”, sagt Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hafencity Hamburg GmbH.

Konzepte mit Nachbarschaftsbeteiligung

An den Nutzungskonzeptionen der Gemeinschaftshäuser hatte die Hafencity Hamburg GmbH mit aktiver Beteiligung der Nachbarschaft gearbeitet. So haben unter anderen Mitglieder der AG Soziales des Stadtteilvereins Netzwerk Hafencity e.V. im Rahmen von intensiven Workshops Vorschläge für Nutzungen in den Gemeinschaftshäusern entwickelt.

„Mit dem Baustart für das Gemeinschaftshaus im Baakenpark und dem sich bereits im Bau befindenden Gemeinschaftshaus im Grasbrookpark wird ein Meilenstein in einem langen Prozess erreicht. Jetzt müssen sich alle Beteiligten ihre Siebenmeilenstiefel anziehen, um die entstehende Hülle mit Leben zu füllen“, sagt Sebastian Baller, 1. Vorsitzender des Netzwerks Hafencity e.V. So schnell wie möglich müsse die (geplante) Stiftung ins Leben gerufen werden und Betreiberinnen und Betriebe für die Häuser gefunden werden.

Herausforderung Trägerschaft

Um den Betrieb und das anspruchsvolle Nutzungsprofil der Gemeinschaftshäuser langfristig zu sichern, arbeitet die Hafencity Hamburg GmbH derzeit an einer geeigneten Trägerstruktur. Die Trägerschaft der Gemeinschaftshäuser soll eine der zentralen Aufgaben des künftigen Quartiersmanagements sein, das sich wiederum aus den Beiträgen von Grundstückseigentümer der Hafencity finanziert.

 

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