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Tornesch: Medac investiert 27 Millionen Euro in ein Verpackungszentrum

Neben einer großen Halle errichtet das Wedeler Pharmaunternehmen auch ein Verwaltungsgebäude. Geplanter Produktionsstart ist Ende 2023.

Die Medac-Geschäftsführer Jörg Hans (l.) und Frank Generotzky sowie die Tornescher Bürgermeisterin Sabine Kählert beim symbolischen Spatenstich für das neue Medac-Verpackungszentrum. Es soll Ende 2023 in Betrieb gehen.

Die Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH mit Hauptsitz in Wedel bei Hamburg wächst weiter. Aktuell versendet das Pharmaunternehmen nach eigenen Angaben seine Produkte mit mehr als 1.900 Mitarbeitern in über 90 Länder. Ende Februar 2020 begannen die Baumaßnahmen für ein neues Verpackungszentrum in Tornesch, Kreis Pinneberg, wo sich bereits das Logistikzentrum befindet.

Markt für Autoimmunerkrankungen wächst

Hintergrund für die Investition ist laut Unternehmensmitteilung die weltweit steigende Nachfrage nach dem gegen Autoimmunerkrankungen verwendeten Wirkstoff Methotrexat in seinen speziell von Medac auf Ärzte und Patienten zugeschnittenen Darreichungsformen wie Spritze und Autoinjektor. Vorerst sei das Verpackungszentrum ausschließlich für diese Produkte vorgesehen – intern werde es deshalb als MTX-Verpackungszentrum bezeichnet.

Zum Verpackungszentrum mit einem Investitionsvolumen von 27 Millionen Euro im Tornescher Gewerbegebiet Oha gehört neben einer großen Halle ein Kopfbau mit zwei Stockwerken. Die Hallenfläche beträgt insgesamt 1.650 Quadratmeter. Im Anbau ist Platz für rund 60 bis 80 Büroarbeitsplätze. Damit biete der Neubau den Angaben zufolge nicht nur kurze Wege zwischen den Bereichen, sondern schaffe auch die Voraussetzungen für effizientere Abläufe und Warenflüsse sowie für einen erhöhten Automatisierungsgrad bei der Verpackung, heißt es in der Mitteilung.

Bei internationalem Wachstum Stärkung des Standorts Deutschland

Im wachsenden Markt für Arzneimittel und Diagnostik verzeichnet Medac internationales Wachstum. „Es ist uns wichtig, dass wir bei aller Expansion weiterhin auf Deutschland als Produktionsstandort setzten“, erläutert CEO Jörg Hans. „Daher investieren wir auch über diesen Neubau in Tornesch hinaus in den Ausbau aller unserer deutschen Standorte.“ Der Produktionsstandort spiele eine wichtige Rolle, wenn es um Produktqualität und Produktverfügbarkeit gehe.

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