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HIBB-Report 2018: Hamburgs Behörden bilden mehr Fachkräfte aus

Die Stadt Hamburg hat seit 2011 kontinuierlich mehr Nachwuchs für ihre Behörden, Ämter und Landesbetriebe ausgebildet. Konkrete Zahlen legte das Hamburger Institut für Berufliche Bildung HIBB jetzt in seinem „Ausbildungsreport Hamburg 2018“ vor.

Die Stadt Hamburg hat seit 2011 kontinuierlich mehr Nachwuchs für ihre Behörden, Ämter und Landesbetriebe ausgebildet. Konkrete Zahlen legte das Hamburger Institut für Berufliche Bildung HIBB jetzt in seinem „Ausbildungsreport Hamburg 2018“ vor.

Ob bei Polizei, Feuerwehr oder in der Verwaltung: Die Freie und Hansestadt Hamburg braucht Nachwuchs und bildet deshalb zunehmend aus. Seit 2011 habe die Zahl der Auszubildenden bei Behörden, Ämtern und Landesbetrieben kontinuierlich zugenommen, heißt es im aktuellen Ausbildungsreport Hamburg“, den das Hamburger Institut für Berufliche Bildung HIBB Anfang Oktober 2018 vorlegte.

Zahlen und Themen

Darin erläutert das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) im Auftrag der Bürgerschaft Zahlen, Entwicklungen sowie die Gesamtsituation des Hamburger Ausbildungsmarktes im vergangenen Jahr. Der Report greift zudem Themen aus der Berufsbildung in der Hansestadt auf.

Erfasst wurden laut HIBB-Mitteilung „Auszubildende und Studierende in Beamtenausbildung und Auszubildende nach Berufsbildungsgesetz“. Danach gibt es im Vergleich zu vor sechs Jahren insgesamt 635 Ausbildungsstellen mehr bei der Freien und Hansestadt. 232 neue Auszubildende stellte Hamburg allein im Jahr 2017 zusätzlich ein, insgesamt gab es 1.233 Neueinstellungen in Ausbildung. Für 2018 sind 1.449 Neueinstellungen geplant. 

Insgesamt haben 2017 in Hamburg 15.804 Anfängerinnen und Anfänger eine duale oder schulische Ausbildung begonnen, das sind 157 mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 1.647 Neueinsteigerinnen und -einsteiger in den Gesundheits- und Pflegeberufen.

Bildungssenator Ties Rabe sagte in einer Stellungnahme: „Die Berufsausbildung ist ein attraktiver Einstieg ins Arbeitsleben, dafür stehen natürlich auch die Berufe im öffentlichen Dienst. Die Auswahl an Ausbildungsmöglichkeiten erweitert sich ständig: Bei der Hamburger Feuerwehr ist in diesem Jahr eine neue duale Ausbildung für Werkfeuerwehrleute hinzugekommen. Nach dem Abschluss einer Ausbildung sind die jungen Menschen gefragte Fachleute mit hervorragender Zukunftsperspektive. Wir brauchen diesen Nachwuchs dringend, damit Hamburg für alle Bürgerinnen und Bürger eine sichere und lebenswerte Stadt bleibt.“

Nachwuchs auch für altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter erforderlich

Bis 2025 werden altersbedingt mehr als 17.000 der über 70.000 Beschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg ausscheiden: Nahezu alle Bereiche des öffentlichen Dienstes bilden inzwischen mehr aus, um diesem steigenden Personalbedarf zu entsprechen, heißt es im Ausbildungsreport des HIBB.

Der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf war, wie schon im Vorjahr, die Polizeiausbildung: In 2017 gab es in diesem Bereich insgesamt 504 neu eingestellte Auszubildende, das entspricht 46,7 Prozent aller Beamtenausbildungen in Hamburg. Im Jahr 2018 soll die Polizei noch mehr Neueinsteiger, nämlich insgesamt 599, ausbilden.

In den Verwaltungsbereichen ist die Ausbildungsleistung der Freien und Hansestadt seit 2011 um nahezu 89 Prozent gestiegen. 2011 gab es hier 236 Auszubildende, 2017 waren es 445 Auszubildende. Für 2018 sind 829 Auszubildende geplant. In den Vollzugsbereichen verzeichnet Hamburg eine Steigerung um gut 121 Prozent. Gab es 2011 noch 312 Auszubildende, waren es 2017 schon 690. 2018 sind 829 Auszubildende geplant.

In den Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz machte bei der Freien und Hansestadt der Notfallsanitäter beziehungsweise die Notfallsanitäterin mit 32,7 Prozent den größten Anteil aus. Dort gab es insgesamt 50 Neuverträge. Weitere duale Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz bietet die Stadt für Justiz- und Verwaltungsfachangestellte, aber auch für Gärtner an.

Kampagne will Migranten ansprechen

Das Zentrum für Aus- und Fortbildung wirbt mit der Behörden übergreifenden Kampagne „Wir sind Hamburg? Bist Du dabei?“ auch 2018 weiter um Nachwuchs. Ziel dabei ist laut HIBB, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund in der hamburgischen Verwaltung auszubilden und deren Mehrsprachigkeit sowie Erfahrungen im Umgang mit anderen Kulturen zu nutzen.

2017 hatte mehr als jeder Sechste von den 1.185 Auszubildenden in Beamtenausbildung sowie in den Fachrichtungen der öffentlichen Verwaltung (insgesamt: 216) einen Migrationshintergrund.

Der „Ausbildungsreport Hamburg“ steht unter www.hibb.hamburg.de zum Download zur Verfügung.

 

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