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Hamburg will weitere 13 Millionen Euro in den Umbau des Jungfernstiegs investieren

Anfang 2024 soll der endgültige Umbau des Jungfernstiegs an der Hamburger Binnenalster erfolgen, nachdem im Herbst 2020 bereits die Verkehrsführung geändert und ein Provisorium mit begrünter Mittelinsel errichtet wurde. Für die finale Phase des Umbaus will die Stadt insgesamt rund 13,4 Millionen Euro investieren, wie der Hamburger Senat Ende Mai bekannt gab.

Der Jungfernstieg soll nach dem endgültigen Umbau 2024 noch mehr Aufenthaltsqulität bieten. Visualisierung: moka-studio 2022

Zentraler Bestandteil des Umbaus soll die deutlich schmalere Fahrbahn sein, die das Überqueren des Jungfernstiegs für Menschen zu Fuß erheblich vereinfacht. Auf der Wasserseite des Jungfernstiegs werde viel Platz gewonnen, um die Aufenthaltsqualität noch einmal deutlich zu erhöhen. Insgesamt sollen zahlreiche neue Sitzgelegenheiten in Form von Sitzbänken geschaffen und der Boulevard durch eine zusätzliche Baumreihe und weitere Pflanzen grüner gemacht werden. Geplant sei auch die Ausweitung familienfreundlicher Angebote für Spiel und Bewegung. Dazu gehörten ein Tanzglockenspiel und Sprungfeldern sowie ein Nebelfeld.

Der Jungfernstieg soll auch künftig als Kommunaltrasse für Linienverkehr, Taxen, Radfahrende, sowie zeitlich beschränktem Lieferverkehr freigegeben sein. Für den privaten Autoverkehr bleibt er gesperrt. Die Kreuzungsbereiche am Neuen Jungfernstieg und am Ballindamm werden so umgestaltet, dass Falschfahrer nicht mehr auf den Jungfernstieg einbiegen und aus dem Jungfernstieg nicht mehr in die Straße Große Bleichen fahren können.

Der Umbau des Jungfernstieges ist eines der zentralen Leitprojekte für die Weiterentwicklung der Innenstadt und fest im Arbeitsprogramm des Senats sowie im Handlungskonzept „Eine attraktive Innenstadt für alle“ verankert.

Die Pläne der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende sowie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen basierten zum einen auf den Erfahrungen aus der ersten Bauphase, zum anderen auf den Rückmeldungen der Anliegerschaft sowie der Stadtgesellschaft. Die Maßnahme werde vom Bezirk Mitte unterstützt und durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) umgesetzt.

Einfluss auf die endgültige Umgestaltung des Jungfernstiegs hatte nach Senatsinformation eine Reihe von Beteiligungsformaten. Unter anderem konnten die Hamburgerinnen und Hamburger in zwei Online-Beteiligungen die bereits umgesetzten Maßnahmen aus dem Oktober 2020 (Phase 1) sowie die Planungen für Phase 2 bewerten und kommentieren. Zudem organisierte der LSBG drei Stakeholdertische mit stadtinternen und weiteren Interessengruppen sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Behörden zu verschiedenen Schwerpunktthemen.

Bildquellen

  • Visualisierung Jungfernstieg: moka-studio 2022 / Freie und Hansestadt Hamburg
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