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Nach Schlaganfall: Hightech-Roboter im Albertinen Krankenhaus hilft beim Gehen

Die Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation in Hamburg-Schnelsen setzt als erste norddeutsche Klinik den robotergestützten Gangtrainer Lexo ein.

Der robotergestützte Gangtrainer Lexo im Albertinen Krankenhaus in Hamburg verhilft Betroffenen nach einem schweren Schlaganfall oder aufgrund anderer schwerer neurologischer Erkrankungen beim Wiedererlernen des Gehens. Foto: Immanuel Albertinen Diakonie

In der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation am Albertinen Krankenhaus können Patientinnen und Patienten mit schweren motorischen Einschränkungen jetzt nach einem Schlaganfall oder aufgrund anderer schwerer neurologischer Erkrankungen mithilfe des hoch spezialisierten Endeffektorsystems Lexo Schritt für Schritt ins Leben zurückkehren.

Das Wiedererlernen des Gehens habe für Betroffene eine ganz zentrale Bedeutung, teilte das Albertinen Krankenhaus mit. Es stehe für die körperliche Wiederherstellung mit dem Ziel der langsamen Rückkehr zu mehr Eigenständigkeit. Dieses verlange eine besondere Anstrengung. Hier setzt der Hightech-Trainer Lexo an, mit dessen Hilfe die effektive Therapiezeit verlängert und das Training intensiviert werden könne.

Sabine Bösl, Leitung des interdisziplinären Therapiezentrums im Albertinen Krankenhaus: „Der robotergestützte Gangtrainer eröffnet den betroffenen Patienten ganz neue Möglichkeiten des motorischen Lernens und Trainings und ermöglicht uns Therapeutinnen und Therapeuten, uns noch stärker auf die Patientinnen und Patienten zu konzentrieren.“

So funktioniert der Hightech-Gangtrainer Lexo

Noch nicht geh- und stehfähige Menschen könnten ebenso einfach wie sicher mithilfe eines Gurtsystems und dem integrierten Lift direkt vom Rollstuhl in den Gangtrainer transferiert werden. Schrittlänge, Schrittfrequenz und Geschwindigkeit könnten elektrisch individuell angepasst werden. Ein aktives Gehen werde durch eine optimale Anpassung an die Anatomie der Betroffenen unterstützt.

„Patientinnen und Patienten, die auf unsere Unterstützung bereits beim Stehen angewiesen sind, nehmen die neue Therapiemethode als eine große Hilfe auf dem langen Weg zurück zum alten Leben wahr. Wir sehen, wie gerührt und glücklich die Patientinnen und Patienten sind, wenn sie das erste Mal alleine im Gangtrainer stehen“, so Sabine Bösl.

Ermöglicht wurde die Anschaffung in Höhe von rund 210.000 Euro inklusive der Schulungen durch die Albertinen-Stiftung sowie die Agnes Gräfe Stiftung, die Adalbert Zajadacz Stiftung, dem Lotteriesparen der Hamburger Sparkasse sowie einem privaten Spender.

Bildquellen

  • robotergestützter Gangtrainer Lexo im Albertinen Krankenhaus: Immanuel Albertinen Diakonie
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